Adieu

Abschiede tun weh. Ganz besonders dann, wenn sie Dich unvorbereitet treffen, weil sie nicht Deinem Entschluss entspringen.

Doch wann immer etwas zu Ende geht, beginnt auch etwas Neues. Irgendwo habe ich einmal gelesen „Wenn etwas zerbricht, ist es vielleicht das Ende von etwas Falschem und der Beginn von etwas Richtigem.“

Doch auch wie die Sonnenblumen auf dem Bild verblüht sind, reifen zu deren Füßen bereits die Kürbisse und schenken dem Grau sowohl Farbe als auch neues Leben.

“Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann,
wenn sie vergeht.

Friedrich Hebbel

Verabschiede Dich deshalb dankbar und konsequent von denen, die Dich verlassen oder ausbremsen, aufhalten oder missachten und wende Dich all denen zu, die Dich beflügeln und leben lassen.

Lege Dein Augenmerk ganz bewusst auf die Menschen, die Dich umgeben wollen. Dass sie Dir gut tun merkst Du daran, dass es Dir mit ihnen gut geht.

Du musst Dich nicht verstellen, nicht versuchen, ihre Erwartungen zu erfüllen oder fremden Ansprüchen gerecht zu werden. Du darfst Du selbst sein.

Achte auf die Qualität Deiner Beziehungen.

Lebendige, leidenschaftliche und authentische Menschen sind gut für Dich! Solche, die Dich nehmen, wie Du bist – ohne Wenn und Aber.

Lass die anderen ziehen und werden Dir bewusst. mit wem Du mehr Zeit verbringen möchtest.

Und dann, tu es.

 

Von wegen Hokuspokus

Du hast immer nur einen bedingten Einfluss darauf, wie sich andere Dir gegenüber verhalten und doch geschieht viel mehr Gutes, wenn wir gute Gefühle aussenden.

Nein, die Welt kannst Du nicht ändern. Aber Dich!

Deine Gedanken, Deine Einstellung und Deine Reaktion auf die Gegebenheiten eines jeden Tages, ja sogar eines jeden Moments. Passend dazu hat mich dieser Satz heute regelrecht angelacht:

„Glück ist Talent für das Schicksal.“

Novalis

Glaube an gute Dinge und sie werden Dir widerfahren.
Erwartest Du Übles, wird sich auch das einstellen.
Allein beim Denken geht es schon los mit der Resonanz. Kannst Du Dir vorstellen, wie viel dann erst so ganz unbewusst ins Rollen gebracht wird?

Denn Talent ist die Chance, das auszubauen, was eh schon in Dir vorhanden ist!
Probiere es aus: Trainiere Deine positive Einstellung und erwarte nur das Beste. Und gib auch Dein Bestes, dann wirst Du Dich nämlich gleich besser fühlen.

Du hast es also letzten Endes selbst in der Hand. Heiße jederzeit das Gute mit offenen Armen willkommen.

Offenbarung

Wann hast Du Dich entschieden -bewusst oder unbewusst- Dich mehr auf das Gewohnte zu verlassen, als Deinen Träumen zu folgen?

Erinnerst Du Dich? Dein Wortschatz kannte kein ‚alternativlos‘, ‚unmöglich‘ oder jede Form von ‚zu …‘ (zu jung, zu unerfahren, zu unsicher)! Im Gegenteil: Je ambitionierter ein Ziel scheint, desto eher hat es Dich gelockt und motiviert.

‚Risiko‘ war für Dich kein Begriff für Unsicherheit, sondern eine herzliche Einladung, das zu tun, was Du tun möchtest und immer noch einen Schritt weiter zu gehen. Mindestens.

Weshalb hast Du mit diesem Denken aufgehört?

Weil Du nicht mehr loslassen möchtest, was Du glaubst endlos festhalten zu können? Weil Du den Komfort, den Du Dir durch den aufgebauten Lebensstil leisten kannst, lieber gar nicht erst in Frage stellst?
Weil Du Deine Werte schön flexibel den Gegebenheiten anpasst, anstatt andersrum?
Oder wird Dir erst jetzt bewusst, dass Du immer öfter „auf Nummer Sicher“ gehst, anstatt Deinem Bauchgefühl zu folgen?

Das sagt Dir nämlich schon lange, dass die Komfortzone sehr wohl einen Ausgang hat und Langeweile und Lethargie nicht unweigerlich Einzug halten müssen.

Aber…!

Ja, die vielen Aber’s, die schon ganz selbstverständlich auftauchen und Dir den Elan rauben. Die Kraft für all das, was Du planst, tun möchtest, von dem Du träumst – das Du aber nach all Deinen Plänen und Vorbereitungen noch immer nicht angegangen bist.

„Das Verlangen nach Sicherheit bringt Trägheit hervor,
es macht das Geist-Herz unflexibel und dumpf,
es verhindert, dass wir offen für die Wirklichkeit sind.
Die Wahrheit offenbart sich nur in großer Unsicherheit.

Jiddu Krishnamurti

Warte nicht, bis Du so weit bist, dass Du gar nicht mehr anders kannst, als den Notausgang zu wählen und packe lieber jetzt an, was Dich bewegt.

Denn wer, außer Dir selbst, hindert Dich daran?

 

Mach Dich nicht verrückt

Eine gesunde Portion Vorsicht ist immer gut, denn sie bewahrt Dich vor Gefahren. Das Abwägen von Vor- und Nachteilen einer Sache, die Du angehen möchtest, hilft Dir, die Risiken abzuschätzen und nicht mit Anlauf eine Bruchlandung hinzulegen. Insbesondere, wenn es um Herzensdinge geht.

Aber alle Eventualitäten vorhersehen und diese dann noch ausschließen zu können ist schlicht und ergreifend nicht drin. Wie auch?

Und mal ehrlich: Würdest Du dann überhaupt noch etwas Neues wagen? Ein Projekt starten, einen fremden Urlaubsort aufsuchen oder ein unbekanntes Rezept ausprobieren?

Es werden sich immer mal wieder Hürden auftun, gerade dieses Überraschende macht den Weg doch so spannend! Was tust Du dann?

Nimmst Du Anlauf und wagst den mutigen Sprung hinüber? Oder lässt Du Dich zu Boden sinken und jammerst über den Berg, der sich vor Dir auftut?

Denk einmal darüber nach, wie Du im Alltag auf Unvorhergesehenes reagierst.

Einzig Dein Umgang mit dem, was da plötzlich auftaucht, macht den Unterschied! Flucht oder Angriff? Verzweiflung oder Herausforderung? Stachelt Dich die neue Ausgangslage an oder resignierst Du angesichts der sich ändernden Fakten?

Lass Dich nicht unterkriegen. Schau auf das, was Du schon erreicht hast und geh mutig der sich bietenden Chance entgegen. Mit Zuversicht und Selbstvertrauen.

„Die Kunst, ein Hindernis zu nehmen,
besteht oft darin, es nicht für ein solches zu halten.

Peter Sirius

Du kennst das sicher. Im Vorfeld hast Du vielleicht das Schlimmste befürchtet und dann… es lief wie am Schnürchen. Mehr noch, es haben sich Situationen ergeben, die Du so positiv gar nicht hättest planen können.

Obwohl Du einen Platten hattest und zu spät gekommen bist, die Unterlagen nicht vollständig waren oder das Wetter nicht mitgespielt hat. Oder vielleicht gerade deswegen?

Ganz egal, was passieren kann: Setze ein Lächeln auf, nutze die scheinbare Katastrophe dazu, Deine Kreativität wieder einmal auszuleben und sei Dir sicher, dass es genau so richtig ist, wie es jetzt ist!

Deine bunte Welt

Persönlichkeit. Individualität. Authentizität. Starke Worte mit kraftvollen Aussagen. Kannst Du sie spüren?

Und wie wohl fühlst Du Dich in Deiner Haut? Wie viel von dem, was Du bist, lebst Du aus? Schräge Klamotten? Unkonventioneller Arbeitsstil? Außergewöhnliches Hobby?

Was tust oder unterlässt Du, um zufrieden mit Dir selbst und Deinem Leben zu sein? Magst Du Dich so, wie Du bist? Akzeptierst Du auch Deine Schwächen? Übernimmst Du die volle Verantwortung für Dein Sein?

Fremde Federn stehen Dir nämlich nicht! Und etwas so zu tun, wie andere es tun oder es überhaupt zu machen, weil es alle so machen: Wie sehr musst Du Dich dann verbiegen, nur um zu gefallen? Den Anderen!

Aber was ist mit Dir?

Es bringt nichts, wenn Du Dich verstellst oder vorgibst, ein anderer zu sein. Im Gegenteil: es macht Druck und bereitet Angst, vor allem aber wirst Du Dich unwohl fühlen, weil es ständig irgendwo zwickt.

Vielleicht empfindest Du es ja eine Zeit lang bequemer mit dem Strom zu schwimmen, doch wie schaffst Du es dann Deine Ideen zu unterdrücken? Deine Kraft einzudämmen? Dich bei Diskussionen zurück- oder ganz rauszuhalten? Vermisst Du nicht all die Querdenker, die Neues erst möglich machen?

Wie grau wird Dein Alltag, wenn Geschmacksache nur noch Einheitsbrei ist und es kein buntes Durcheinander mehr gibt?

„Die Vielfalt der Unterschiede freudig zu akzeptieren,
darin liegt der wahre Reichtum.

Tschuang Tse

Wäre es nicht ein Verlust, wenn Alles und Alle gleich wären? Halte deshalb fest an Deinem Anders-Sein oder trau Dich endlich, Deinen Gefühlen mehr zu folgen, als es Dein Kopf zulassen möchte.

Mach alles, was Du tust, auf Deine besondere Art. Lebe Deine Persönlichkeit, lass los, was Dir im Weg steht oder Du nicht ändern kannst und wende Dich den Menschen und Aufgaben zu, die Dich inspirieren und Dich so sein lassen, wie Du bist.

Steh mutig zu Dir als Original, denn um liebenswert und glücklich zu sein, musst Du nicht perfekt, sonder nur Du selbst sein 😉

Welch ein großartiges Geschenk!

Es ist eine magische Reise, auf die ich Dich einladen möchte. Eine, die so viel alltägliches beinhaltet und Dir doch mit jeder Seite Erkenntnisse und Besinnungen schenkt, die Du in Deinem Dasein einfach vergessen hast:

Dir Deiner Einzigartigkeit bewusst zu sein, Dich mit jedem Deiner Schritte mehr zu Dir als von Dir weg zu bewegen oder einfach nur den Augenblick zu leben.

Natürlich ist Dir das alles längst klar und noch ein Buch dieses Genres, ist das nötig?

Ja, unbedingt! Denn diese leichte, aber doch so tiefgehende Erzählweise wird Dir vieles präsentieren, was gut verborgen in Deinem Unterbewusstsein schlummert: Dass Du verpasste Chancen nun einmal nicht immer nachholen kannst, Du auf der anderen Seite einen falsch eingeschlagenen Weg aber nicht zwingend bis zum Ende gehen musst, sondern auch umkehren darfst.

Meine heutige Empfehlung verspricht Leichtigkeit und kommt mit seinem zarten Cover auch ganz federleicht daher.

Doch diese märchenhafte Erzählung von Clara Maria Bagus, die Dich ganz schnell in die (eigene?) Geschichte zieht, verbirgt so viel mehr. Es ist eine überwältigende Wanderung, die dem Protagonisten oft alles abverlangt, den man aber auf jedem Schritt seiner abenteuerlichen Reise bis zur Ankunft unbedingt begleiten möchte.

Besonders folgende zwei Sätze lassen mich seit dem Eintauchen in die fünf Aromen des Lebens nur noch schwer los:

„Nehmen wir an, ein Fremder beobachtet Dich über mehrere Tage. Könnte er aus Deinen Handlungen schließen, was Dir wichtig ist?“

„Wenn ich mein Leben tauschen wollte, würde ich in Deine Haut schlüpfen wollen?“

Denn wenn Du diese beiden Fragen nicht mit einem zweifelsfreien „Ja!“ beantworten kannst, ist es wirklich an der Zeit, die Weichen neu zu stellen. 

Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen:
Eine Reise zur Leichtigkeit
 

Lass Dich vom Zauber dieser Suche verführen, die Dich berühren, vielleicht aber auch ein bisschen bewusster werden lässt. Es lohnt sich.

Und ich würde mich sehr freuen, wenn Du nach dem Genuss dieses (Hör)Buchs Deine Eindrücke hier im Kommentar teilst.

Fokussiert

Du kannst Dich auf einen Kirchturm stellen und eine ganze Stadt überblicken. Oder einen Berg erklimmen und sogar ein ganzes Tal erfassen. Zumindest oberflächlich.

Denn Du wirst nicht einmal einen Hauch dessen erfassen, was Dich dort unten erwartet. Was Du entdecken, welchen Menschen Du begegnen kannst, welche Erfahrungen Dich bereichern werden.

Doch genau so rennst Du oft durch Deinen Tag: Überfliegst die kleinen und großen Begebenheiten, achtest mehr auf das Gesamtbild anstatt Deine Aufmerksamkeit den Details zu schenken. Du vergisst vielleicht Deine Werte und lebst ‚im Akkord‘: Alles sofort, alles mal eben schnell und nur nichts verpassen.

Bündelst Du Deine Energie und nimmst Dir die Zeit für das, was da gerade vor Dir liegt? Oder fängst Du vieles an, führst aber nichts zu Ende: Das Buch, das Du unbedingt kaufen musstest. Angefangen und in der Hälfte vergessen. Die Handarbeit, die voller Elan begonnen, nun im Schrank liegt. Der Korb mit Bügelwäsche, den Du immer wieder von Dir weg schiebst.

Und dann erst die großen Vorhaben, zu denen Du Dich nicht durchzuringen getraust, weil Du ja schon im Kleinen scheiterst: Einmal nach Afrika! Aber soll ich nicht besser sparen? Diese Saison gönne ich mir ein Theater-Abonnement! Aber was, wenn ich es dann doch nicht zu allen Aufführungen schaffe? Ich wollte immer schon im Ausland leben. Aber wenn ich mich dort dann doch nicht wohlfühle?

Lassen wir zu viele Augenblicke unschlüssig verstreichen,
kann es sein, dass eines Tages unser Leben in Scherben liegt.“

Autor unbekannt

„Was wäre wenn,…“  kann Dir im Vorfeld niemand sagen. Aber was Du verpasst, wenn Du Deinen wahren Träumen nicht folgst, wird sicher eines sein: Bedauern. Über verpasste Chancen. Über fehlende Courage. Über vertane Lebenszeit und eingebüßte Lebensqualität.

Stelle das Bedauern hintenan und nimm in Kauf, dass auch vermeintlich gerade Strecken ihre Biegungen haben: Richte Deinen Fokus auf das, was jetzt vor Dir liegt. Das, was Du fühlst, was Dir wirklich wichtig ist und verzichte stattdessen auf den allgegenwärtigen „Ich-kann-alles-auf-einmal“-Modus.

Konzentriere Dich auf das, was Du gerade tust, und nur darauf. Bündele all Deine Aufmerksamkeit, Deine Hingabe, Deine Kraft auf dieses Tun. Ganz bewusst.

Wenn Du dies erlebst, wirst Du begreifen, was Dir wirklich wichtig ist und was Dich erfüllt. Unentschlossenheit wird abgelöst durch Zielstrebigkeit und auch die Möglichkeit Erfahrungen zu machen, die Du nur erfährst, wenn Du Deine echten Herzenswünsche anzugehst.

 

Es lässt sich nicht leugnen

Jetzt heißt es langsam Abschied nehmen. Von langen Abenden auf der Terrasse oder dem Balkon, vom emsigen Wirken im blühenden Garten und auch von hellen, langen Tagen, die mit einem lustigen Gezwitscher durchs offene Fenster begannen.

Die dunkle Jahreszeit macht sich unbeirrbar auf den Weg zu uns und verkündet mit ihren ersten Boten den vollzogenen Jahreszeitenwechsel.

Doch bevor Eis und Schnee sich Bahn brechen, lass Dich auf das bunte Farbenspiel des Herbstes ein. Auf leuchtendes Gelb, saftiges Orange und verheißungsvolles Rot. Auf Mais, Kürbis und Äpfel. Auf deren einzigartige Aromen ebenso wie auf die flammenden Glanzlichter, die nicht nur Früchte, sondern auch Bäume nun satt und prächtig entstehen lassen.

Gib Dich der Verführung von Anblick und Geschmack der saisonalen Krönungen hin und hol Dir ein wenig davon auch in Dein Zuhause. Bunte Blätter, Birnen und Kastanien lassen auch Dein Heim in wohlig warme Tönen ganz neu erstrahlen. Und gleich fühlt es sich gar nicht mehr so kühl an…

Herbstlied

Der Frühling hat es angefangen,
der Sommer hat´s vollbracht.
Seht, wie mit seinen roten Wangen
so mancher Apfel lacht.

Es kommt der Herbst mit reicher Gabe,
er teilt sie fröhlich aus,
und geht dann wie am Bettelstabe,
ein armer Mann, nach Haus.

Voll sind die Speicher nun und Gaden,
dass nichts uns mehr gebricht.
Wir wollen ihn zu Gaste laden,
er aber will es nicht.

Er will uns ohne Dank erfreuen,
kommt immer wieder her:
lasst uns das Gute drum erneuen,
dann sind wir gut wie er.

August Heinrich Hoffman von Fallersleben

Du hast die Wahl – immer!

Ein herrlicher Tagesbeginn mit strahlend blauem Himmel und einer Sonne, die vom Himmel lacht und einen mitreißt.

Was hast Du heute gewählt?

Einen gemütlichen Einstieg in die neue Woche oder eher das BisaufdenletztenDrückerschlafenunddannzurArbeithetzen-Programm?
Du allein gibst den Takt vor.

Wie oft ist Dir das wirklich bewusst? Du wählst – und zwar immer! Jeden einzelnen Tag, ganz gleich, ob Du dies bewusst oder unbewusst tust: Wie Du Dich kleidest, was Du (beruflich) tust, wohin Du gehst, mit wem Du Deine Zeit verbringst.

All das ist anderswo nicht selbstverständlich und darf daher nicht als Komfortzone gesehen werden, die zu würdigen es nicht bedarf. Es ist eben kein Anrecht, das hingenommen werden sollte, ohne dessen Wert zu schätzen. Ohne dankbar dafür zu sein.

Es gibt so vieles, für das Du dankbar sein darfst, ja kannst! Entscheide Dich daher nach Deinem Herzen und Deinen Werten. Auch jetzt, nach der Wahl. Gerade jetzt, nach der Wahl. Denn genau jetzt ist der wichtigste Zeitpunkt Dir bewusst zu machen, wie Du auf andere zugehen möchtest.

„Es ist eine Sache, eine Wahl treffen zu müssen,
aber eine ganz andere, nie eine Wahl gehabt zu haben.

Buchzitat von Ally Condie aus: Die Auswahl

Erkenntnis

Wenn Du etwas realisieren möchtest, kannst Du zwei Wege gehen: Du kannst dasitzen und hoffen, dass sich etwas ändert oder Du kannst aufstehen, losgehen und etwas dafür tun.

Nein, diese Erkenntnis ist es nicht, die mich diesen Artikel heute schreiben lässt, denn das wusstest Du ja eh schon.

Dann gibt es da aber auch noch all die Wunder, die geschehen, denn nicht immer kannst Du den nächsten Schritt konkret bestimmen. Was Du aber immer tun kannst ist, die Weichen zu stellen. Für all das, was dann von außen kommen kann, was dann erst möglich wird: Die vermeintlichen Zufälle, die Gückstreffer, die wunderbaren Chancen!

Das, was Dir passieren kann, wenn Du zulässt, dass Du scheitern könntest oder zufriedener leben oder einfach neuen Menschen zu begegnen und damit auch anderen Sichtweisen, Lebensmodellen und Erfahrungen.

„Das Maß der Freiheit hängt nicht davon ab,
was man uns erlaubt,
sondern was wir uns erlauben.

Gabriel Laub

In der letzten Woche durfte ich ganz wunderbare Menschen kennen lernen. An zwei verschiedenen Tagen, in unterschiedlichen Städten und bei völlig unabhängigen Veranstaltungen. Ein wahres Geschenk.

Und ’nur‘, weil ich mich darauf eingelassen habe. Ohne konkrete Erwartungen, ohne Vorbehalte, einfach mit einer gehörigen Portion Vertrauen und einem großen Paket an Neugier.

Es war erfüllend, sehr bereichernd und auch lehrreich. Wir sind in Kontakt und pflegen das zarte Pflänzchen der Annäherung. Was daraus wird? Wer weiß? Das werde ich erst erfahren, wenn ich den Weg weitergehe. Ich lass‘ es einfach mal zu.

Und Du? Was erlaubst Du Dir (noch nicht)?