brennendes Verlangen

Träumen ist wundervoll, denn Träume bringen Dich Deinem Herzen näher und sie lassen Dich aufhorchen, ja deutlich erkennen, was Dir wirklich wichtig ist.

Du kannst es fühlen, vielleicht sogar deutlich ’sehen‘: Was Du begehrst, wo Du mit Dir im Einklang bist und auch, wo es zwickt.

Wenn Du ehrlich mit Dir bist. Wenn Du zulässt, dass sich Deine innere Stimme äußern darf – auch laut, rebellisch und fordernd!

Denn Dein brennendes Verlangen zeigt Dir, was Du tun, wer Du sein möchtest.
Frage Dich, warum Du es noch nicht tust, weshalb Du es noch nicht bist. Wie viel Authentizität willst, ja kannst Du zulassen?

Und dann? Dann solltest Du es angehen. Nicht nur in der Illusion, sondern auch in der Realität. Mit einem Ziel, mit einem Plan, mit kleinen Schritten oder auch ganz großen. Mit Deinem Herzen, auf jeden Fall aber mit Deinen Taten!

Spürst Du, wie es Dich beflügelt? Dir Kraft und Zuversicht schenkt und selbst kleinste Erfolge Dich motivieren? Weil Du weißt, dass Du Dein Vorhaben erfolgreich umsetzen wirst. Woher? Nun, Du er-lebst Deinen Traum.

Stolpersteine oder Rückschläge lassen Dich zwar innehalten und bringen Dich vielleicht auch zu der ein oder anderen Kurskorrektur, aber dieses Erfahren und Lernen auf dem Weg ist genau das, was Lebendigkeit mit sich bringt, was Dich wachsen lässt.

Es ist noch ein gutes Stück bis zu Deinem angestrebten Endergebnis? Genieße den Weg und bleibe dran. Denn dranbleiben, dass musst Du wollen – und es auch tun.

Die Zukunft will kreiert werden. Mit Deinen Träumen, Gedanken, Handlungen.
Wofür brennst Du?

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen,
sondern möglich machen.

Antoine de Saint-Exupéry

Kopf in den Wolken

Mit Träumen beginnt die Realität.“

Daniel Goeudevert

Dieses Zitat ist ein Freibrief zum Phantasieren. Ist das nicht herrlich?

Denn nur wenn Du nicht ausschließlich rational, sondern voller Leidenschaft und Enthusiasmus Deinen Ideen folgst, wirst Du Deine großen Träume auch umsetzen.

Dann hast Du die Möglichkeit Lösungsansätze und Umsetzungswege für Dein großes Ziel zu finden, auf die Du mit sachlicher Überlegung sicher nie gekommen wärst.
Oder zumindest nicht so schnell.

Für Deine Luftschlösser brauchst Du noch nicht einmal eine Baugenehmigung. Keiner kann sie Dir nehmen. Alles ist möglich! Und Freiheit beginnt immer im Kopf. Was spricht also dagegen, ab und an einmal so richtig unvernünftig herum zu spinnen?

Richtig! Rein gar nichts!

Wenn Dir also das nächste Mal jemand ein „Du spinnst wohl!?“ an den Kopf wirft, dann kannst Du ganz entspannt antworten: „Ja, und das sehr gerne!“

Hör mal

Bereits 300 Jahre vor Christi Geburt war sich Zenon von Kition über Folgendes im Klaren:

Die Natur hat uns nur einen Mund, aber zwei Ohren gegeben,
was daraufhin deutet, dass wir weniger sprechen und mehr zuhören sollen.“

Ein ambitioniertes Vorhaben in unserer lauten und schnellen Welt, in der ein Jeder meint sich mit immer wilderen Äußerungen Gehör verschaffen zu müssen.

Aber wer hört noch hin? Was nutzt das Äußern und Tönen, wenn keiner mehr aufhorcht?

Ganz im Ernst: Hast Du heute Morgen nach dem Aufstehen Deinen Kindern zugehört, was sie heute Nacht geträumt haben? Deinem Partner gelauscht, welche Aufgabe er heute bewältigen muss oder möchte? Bist Du immer aufmerksam „dabei“ wenn Kollegen und Freunde sprechen, sich äußern? Bekommst Du wirklich mit, was um Dich herum gesagt wird?

Oder neigst Du eher dazu, selbst das Wort zu übernehmen, das Gespräch zu führen? Vielleicht bist Du aber auch eher der Moderator, der das Gespräch leitet und es sogar schafft, allen Parteien Gehör zu schenken?

Nutze die kommenden Tage einmal zum bewussten Zurückfahren Deiner Wortmaschinerie und höre stattdessen hin, wenn Dir jemand Vertrauen entgegenbringt, indem er seinen Unmut äußert. Höre zu, wenn sich Mitmenschen für Deine Leistungen bedanken und nimm dies auch an. Schenke einem Mitarbeiter Deine Aufmerksamkeit, wenn er sein Herz ausschütten möchte und sich bei Dir Gehör verspricht.

Lausche darüber hinaus auch einmal ganz bewusst in die Stille hinein und Du wirst Dich glücklich schätzen, dem Lautstärkepegel um Dich herum einmal entkommen zu sein.

Probiere es aus und höre ganz genau hin.

Erfolg

Was machst Du aus Deinem Erfolg? Oder er mit Dir?
Wie wirst Du überhaupt erfolgreich? Wie genau geht das mit dem Weg zum Erfolg?
Was bedeutet für Dich ganz persönlich „Erfolg haben“ oder „erfolgreich sein“?

Für mich gehören folgende Begriffe unbedingt dazu:

Erreichen
Riskieren
Fühlen
Orientierung
Liebe
Gelassenheit

Kannst Du Dir selbst diese Fragen beantworten:
Wie stimmst Du Dich auf den Erfolg ein, welche Risiken bist Du bereit einzugehen?
Machst Du detaillierte Pläne oder lässt Du es fließen, gerade so, wie es kommt?
Was dient Dir als Wegweiser? Wie sehen Deine Motivatoren aus?
Setzt Du Deine Aufgaben mit Hingabe um und bleibst auch bei kleinen oder größeren Umwegen oder Verzögerungen gelassen?
Kannst Du schon fühlen, wie es sein wird, wenn Du es geschafft hast?

Ganz viele Fragen, die es lohnt, sie näher zu betrachten, weil Erfolg immer das ist, was folgt.

Jeder von uns definiert ja seinen ganz persönlichen Erfolg anders, denn unsere Träume und Ziele sind je nach Alter, Gemütslage oder Vergangenheit ganz unterschiedlich:

– Eine neue Wohnung finden
– Das große Projekt termingerecht abschließen
– Deinen ‚inneren Schweinehund‘ besiegen und Dein Sportprogramm regelmäßig durchziehen
– Dich selbstständig machen oder den Job wechseln

Vielleicht blickst Du aber auch ganz frisch und voller Stolz auf Deine Leistung?
Wie genau sieht sie aus? Wie fühlst Du Dich damit? Was macht dieses wunderbare Ergebnis mit Dir?

Schenkst Du Dir die verdiente Anerkennung? Feierst Du Dein Gelingen oder genießt Du Deine Leistung mit einem stillen Lächeln?

Mit dem Erfolg ist es meiner Meinung nach wie mit dem Geld:

Erfolg verändert den Menschen nicht.
Er entlarvt ihn.

Max Frisch

So, wie Du mit Erfolg umgehst, zeigt allen, wie Du bist. Ob Du auch im Freudentaumel aufrecht bleibst und bei Höhenflügen dennoch mit beiden Füßen auf dem Boden der Tatsachen bleibst.

Erfolg kann nach außen riesengroß und mächtig wirken und sich doch ganz klein anfühlen. Genauso kann aber eine persönliche Errungenschaft für Außenstehende ‚ganz selbstverständlich‘ sein, in Dir aber eine unbändige Freude auslösen, die Dir das pure Grinsen ins Gesicht treibt.

In diesem Glücksgefühl solltest Du schwelgen und Dich dann neuen Herausforderungen stellen, ganz ohne das aus den Augen zu verlieren, was Du bewerkstelligt hast, aber auch ohne den Fehler zu machen, Dich auf Dauer auf den berühmten Lorbeeren auszuruhen…

Ich wünsch‘ Dir viel Erfolg!

 

Vor der eigenen Tür

Ich glaube im Badischen heißt es Kehrwoche. Bei uns fragt man auf hessisch: „Schonn die Gass‘ gekehrt?“ Ja, auch hier gibt’s das: Nachbarn, die pünktlich jeden Samstagmorgen die Straße fegen.

Allerdings nur die gegenüber. Bei uns auf der Seite wird nämlich geparkt. Da geht’s mit dem Saubermachen in der Regel nur unter der Woche, wenn alle unterwegs sind. Wie herrlich unkompliziert.

Ich bin da sowieso pragmatisch: Wenn frei ist und ich Zeit und Lust habe. Punkt. Wen das bei mir stört, dem drücke ich, je nach Bedarf, gerne Schipp & Besen oder Schrubber & Lappen in die Hand. 🙂

Wie hältst Du es mit der Sauberkeit? Dem Trottoir, der Schmutzwäsche, dem Geschirr und Deinem Kopf? Jagst Du jeder Wollmaus hinterher oder gibst Du ihr Namen? Beseitigst Du die Flecken an Fenstern und Türen sobald sie entstanden sind oder hast Du Dein individuelles Putzprogramm?

Aber selbst wenn Du wöchentlich den Staubwedel schwingst und die Böden wienerst: Wie oft erlaubst Du Dir auch inwendig das Großreinemachen? Den Frühjahrsputz im Inneren, dort, wo man nicht hinsehen kann. Gedanken lüften, zum Beispiel.

Ist es Dir wichtiger mit Dir selbst „im Reinen“ zu sein oder lenkst Du Deine Aufmerksamkeit eher auf die sichtbaren Flusen? Womöglich noch auf das „Was könnten die Nachbarn denken, sagen etc.?“

Es ist toll, wenn frisch gesaugt, abgestaubt und gewischt ist, aber all der Glanz in der Hütte überträgt sich nicht auf Dein Wohlbefinden. Nur äußerlich.

Vielleicht fängst Du ja beim nächsten Mal mit dem inneren Saubermachen an? Das klappt sehr gut in der Natur, beim Sport oder ganz in der Stille.

Lass einfach alles raus, was da nicht (mehr) hingehört und nimm Dir ein Beispiel an der Lotusblume, die all das an sich abperlen lässt, was nicht förderlich für sie ist. Dann geht die nächste Reinigung auch viel entspannter von der Hand!

Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist,
für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.

Kurt Tucholsky

Erfahrungen

Wir glauben Erfahrungen zu machen,
aber die Erfahrungen machen uns.“

Eugène Ionesco

Alles was passiert, passiert durch Dich und mit Dir: Egal was Du tust oder unterlässt, es verändert Dich.

Auch nicht entscheiden ist entscheiden. Macht es Dich zufriedener?

Du kannst richtige Entscheidungen treffen – oder auch falsche. Das ist Leben und was dann geschieht, prägt Dich. In jeglicher Hinsicht. Wichtig ist, dass Du selbst entscheidest, ganz aktiv, denn nur dann lebst Du auch selbstbestimmt.

Wir glauben Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns. Ein Satz, den Du Dir immer mal wieder ins Bewusstsein rufen solltest…

Erfahrungen sind keine Zufälle, kein plötzlicher Regenschauer oder Sonderangebot, das plötzlich auf Deinem Weg auftaucht.

Alle Erfahrungen sind Ergebnisse Deines Handels. Allein oder in Aktion mit anderen. Wie man in den Wald hineinruft…

Überlege also, was Du willst und wie Du dorthin kommen kannst.

Achte darauf Deine Gedanken auf das Gute auszurichten, handle mit Optimismus und gehe offen auf andere zu. Es wird sich alles in Deinem Leben wiederfinden.

Erforderlich

“Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes.
Es muss dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.“

Winston Churchill

Ganz spontan möchte ich zustimmen … und dann auch wieder nicht: Manchmal reicht eben auch das Beste nicht aus!

Auf der einen Seite wäre es doch schon ein enormer Fortschritt, wenn wirklich ein Jeder sein Bestes tun würde, anstatt das vorgegebene Soll gerade so zu erfüllen oder die eingeforderten Stunden ‚abzusitzen‘.

Stell Dir das doch einmal vor: Jeder Einzelne geht mit Lust und Leidenschaft an seine Aufgaben heran, setzt die ihm gegebenen Talente und erlernten Fähigkeiten ein und strebt motiviert einem definierten Ziel entgegen. Grandios!

So viel zur ersten Hälfte des Zitats.

Aber was ist mit den Notwendigkeiten, mit den Erfordernissen, die für den Erfolg und die Umsetzung einer Aufgabe notwendig sind? Vielleicht reicht das Brauchbarste eines Jeden dann nicht mehr aus.

Nicht jeder kann alles. Und nicht jeder muss alles können!

Und gerade dann, wenn Du mit Deiner größtmöglichen Leistung und Deinem Tatendrang nicht weiterkommst, Dir vielleicht auch nur ein winziger Schritt auf dem Weg zum Ziel fehlt, dann musst Du Dir Hilfe holen,  Unterstützung zulassen und die besten Leistungen vereinen.

So einfach kann es sein… Und dann hat auch Churchill wieder recht 😉

In diesem Sinne wünsche ich Dir nur das Beste!

Schau mal

Schau Dich doch mal um.

Ja genau, dort, wo Du Dich gerade aufhältst: Was siehst Du?

Einen Schmetterling, der sich auf einer Blüte niederlässt?
Einen Berg voll Arbeit?
Eine blühende Sommerwiese?
Spielende Kinder, die im Regen lachen?
Deine/n Liebste/n?

Was fühlst Du dabei?
Freude? Ärger? Frieden? Frust? Seligkeit?

Wie fühlst Du Dich dabei?
Selig? Beengt? Traurig? Fröhlich?

„Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen,
bestimmt den Wert des Gesehenen.

Blaise Pascal

Und jetzt schau noch einmal hin und konzentriere Dich auf die Details. Versuche das Positive wahrzunehmen. Wetten, dass Du nun viel mehr Kostbares entdecken wirst als beim ersten Mal?

Den Farbverlauf der Flügel oder den Erfolg beim Abschluss des Projektes?
Die Vielzahl der verschiedenen Blumenarten, die Farben der Gummistiefel oder den liebevollen Blick?

Ist diese Art des Hinsehens nicht viel beglückender?

Mach es künftig ebenso. Überall. Jederzeit.

Feiertag

Ein wunderbarer neuer Tag liegt vor Dir. Einer, den es zu zelebrieren, zu gestalten und zu (er)leben gilt.

Bist Du Dir dessen bewusst?
Kribbelt es Dir schon in den Fingerspitzen?
Freust Du Dich auf all die Möglichkeiten, die Dir offenbart werden?
Feierst Du diesen, feierst Du jeden neuen Tag wie ein Geschenk?
Startest Du voller Elan und Freude in die nächsten 24 Stunden?

Nimmst Du wahr, wie gut es Dir geht?

Greif zu!

„Wenn Du am Morgen aufstehst, dann sage Dank für das Morgenlicht,
für Dein Leben und die Kraft, die Du besitzt.
Sage Dank für Deine Nahrung und die Freude, am Leben zu sein.
Wenn Du keinen Grund siehst, Dank zu sagen, liegt der Fehler bei Dir.“

Tecumseh, Häuptling der Shawnee

Wenn Du haderst, dann halte einmal inne und schau, was Dich alles umgibt, welche Freiheiten Du genießt. Es gibt so vieles, für das Du von Herzen dankbar sein kannst.

Und dann, wenn es Dir bewusst ist, jubel und jauchze. Singe, tanze und zeige, wie gut es Dir geht – unabhängig davon, was andere sagen oder denken mögen. Das ist dann wiederum deren Thema 😉

Besondere Kennzeichen: Echt

In der Natur gibt es kein Verstellen, kein Vorgeben, kein Verheimlichen. Jedes Tier und jede Pflanze zeigen sich, wie sie sind. Zu jeder Zeit.

Du auch? Wenn die Frage nach der eigenen Authentizität aufkommt, bist Du dann auch gerne schnell dabei zu sagen: „Bin ich immer! Ich verbiege mich doch nicht für andere.“ Aber ist das wirklich so?

Gehst Du nicht, sogar mehrmals am Tag, Kompromisse ein, um Ziele zu erreichen, Menschen und Dinge zu bewegen und Erfolge zu erzielen?

So weit, so gut. Das lässt sich in der Gemeinschaft, in der wir leben auch gar nicht vermeiden.

Allerdings solltest Du Dir selbst treu bleiben. Eine Ameise versucht auch nicht, einen Bären darzustellen – oder umgekehrt.

Was das genau bedeutet:
Versuche nicht Erwartungen zu füllen, die andere in Dich setzen, wenn sich alles in Dir dagegen sträubt. Höre auf, krampfhaft Zielen nachzujagen, hinter denen Du nicht stehst.

Deine Glaubwürdigkeit wirst Du nicht verlieren, nur weil Du auch einmal ‚Nein‘ sagst – im Gegenteil!

Und erinnere Deine Mitmenschen auch gerne daran, dass auch sie Bedürfnisse haben, die sie erfüllt sehen möchten.

“Sei, wer du bist und sag, was du fühlst!
Denn die, die das stört, zählen nicht –
und die, die zählen, stört es nicht.

Theodor Seuss Geisel