Und ob Du kannst

Wie oft erfüllst Du die Erwartungen anderer anstatt Dich Deinem eigenen Befinden zu widmen? Verharrst in der Bequemlichkeit der ungeliebten, aber so gewohnten Verbindungen, weil Du mit einer Veränderung anderen vor den Kopf stoßen könntest oder würdest.

Beispiele gefällig?

  • „Ich kann doch nicht das Kaffeetrinken am Sonntag bei meinen Eltern absagen. Sie erwarten, dass ich vorbeikomme.“
  • „Mit anderen Kollegen zum Mittagessen, aber wir gehen doch immer mit der gleichen Truppe, was denken die dann von mir?“
  • „Eigentlich würde ich viel lieber Spanisch lernen, anstatt Klavier zu spielen, aber mein Lebensgefährte hat mir doch das Instrument geschenkt, also übe ich weiter.“

Kennst Du auch die ein oder andere Aussage? Bloß nicht auffallen, nur nichts umstoßen! Erst die anderen, dann ich.

Du stehst Deinem Glück damit selbst im Weg, wenn Du externe Erwartungen Deinen eigenen Ansprüchen vornanstellst.

Brich endlich aus diesen Mustern aus:

  • Sag Deinen Eltern, dass Du diese Woche nicht kannst, weil Du zu einer Ausstellung gehst und tu es auch!
  • Verabrede Dich mit den Kollegen, die eine Runde spazieren gehen, anstatt die Kantine zu bevölkern
  • und erkläre Deinem Schatz, dass Du momentan eine kreative Pause brauchst.

Verhalte Dich so, wie Du leben, wie Du sein möchtest. Veränderungen machen lebendig!

Du bist kein Setzkasten, in dem jedes Kästchen vorherbestimmt ist und der mit der Zeit einstaubt. Das Leben ist bunt! Wähle die Farben, die Dir gefallen.

Vielleicht sind die Reaktionen Deiner Umwelt ja weniger laut als Du glaubst. Und wenn doch: Spüre genau nach, wie Du Dich dabei fühlst.

„Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen.“

Hubert Burda

Du bist wundervoll

Darf ich vorstellen: Meine Guten-Morgen-Tasse!

Sie erinnert mich auch an vermeintlich trüben Tagen, an denen ich mit dem linken Fuß aufgestanden bin daran, dass ich dennoch allen Grund habe, glücklich zu sein und mich zu mögen!

Wie viel Selbstliebe, Achtung und Respekt bringst Du Dir selbst entgegen?
Denn nur dann wird Dein Gegenüber Dir dies auch alles schenken.

Stell Dir die folgenden Fragen:
Weißt Du, wie einzigartig Du bist?
Kennst Du Deine Talente und Stärken?
Nimmst Du wahr, was Du alles leistest?
Bist Du Dir bewusst, dass Du etwas ganz Besonderes bist?

Oder schaust Du auf „die Anderen“, die Du für schöner, klüger, witziger hältst? Gerade dann, wenn es Dir einmal nicht so gut geht.

Mit dem Nachbarn, der ganz schnell eine neue Stelle gefunden hat. Der Tante, die immer eine Weltreise unternehmen wollte und dies jetzt, dank Vorruhestand, auch tut. Nicht zu vergessen, den Reichen und Schönen, denen alles in den Schoss zu fallen scheint.

Pustekuchen! Was Du da siehst ist nur eine Seite der Medaille: Die Reichen müssen sich um die Verwaltung ihrer Sachwerte kümmern, die Models ihren Körper Stunde um Stunde in Positionen bringen, die Du nicht einmal drei Minuten einnehmen willst. Möchtest Du täglich Kalorien zählen oder findest Du es reizvoll, im Hochsommer bei 36 Grad Wintermode zu präsentieren? Na, siehste!

Du bist genau richtig, so wie Du bist. Mit allem, was Du hast und bist. Sei stolz auf Dich, lobe Dich, feiere Dich.

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Soren Kierkegaard

Vergiss nicht: Du bist einmalig, einzigartig – ein Unikat!

Bewusst sein

Zähle doch einmal spontan auf, was Du heute schon so alles gemacht hast.
Ich wette, Dir fällt gar nicht alles ein.

Weshalb? Weil Du einen Großteil Deines Tages in routinierter Marnier abspulst und gar nicht mehr wirklich wahrnimmst. Ob positive oder negative Gefühle dabei entstehen ist Dir auch schon fast egal?

Nun, für Tätigkeiten wie Zähneputzen und den Müll rausbringen ist das auch durchaus angemessen, aber was ist mit dem ganzen herrlichen Rest?

Wo bleibt Deine Begeisterung für Neues? Für Deine Leidenschaft zu brennen? Hürden zu nehmen und erfolgreich zu sein? Deine Wahrnehmung für Details?

Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine,
dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal.

Stanislaw Jerzy Lec

Du erschreckst? Prima! Dann verharrst Du auch nicht länger im täglichen Trott und kommst ins Machen:

  1. Ändere Verhaltensweisen, die Dir nicht gut tun oder Dich behindern
  2. Werde Dir bewusst, was Du wirklich willst – und fang an
  3. Sei dankbar für alles, was Du bereits hast und genieße es auch!

Geh achtsam in den Tag und LEBE.

Vor der eigenen Tür

Ich glaube im Badischen heißt es Kehrwoche. Bei uns fragt man auf hessisch: „Schonn die Gass‘ gekehrt?“ Ja, auch hier gibt’s das: Nachbarn, die pünktlich jeden Samstagmorgen die Straße fegen.

Allerdings nur die gegenüber. Bei uns auf der Seite wird nämlich geparkt. Da geht’s mit dem Saubermachen in der Regel nur unter der Woche, wenn alle unterwegs sind. Wie herrlich unkompliziert.

Ich bin da sowieso pragmatisch: Wenn frei ist und ich Zeit und Lust habe. Punkt. Wen das bei mir stört, dem drücke ich, je nach Bedarf, gerne Schipp & Besen oder Schrubber & Lappen in die Hand. 🙂

Wie hältst Du es mit der Sauberkeit? Dem Trottoir, der Schmutzwäsche, dem Geschirr und Deinem Kopf? Jagst Du jeder Wollmaus hinterher oder gibst Du ihr Namen? Beseitigst Du die Flecken an Fenstern und Türen sobald sie entstanden sind oder hast Du Dein individuelles Putzprogramm?

Aber selbst wenn Du wöchentlich den Staubwedel schwingst und die Böden wienerst: Wie oft erlaubst Du Dir auch inwendig das Großreinemachen? Den Frühjahrsputz im Inneren, dort, wo man nicht hinsehen kann. Gedanken lüften, zum Beispiel.

Ist es Dir wichtiger mit Dir selbst „im Reinen“ zu sein oder lenkst Du Deine Aufmerksamkeit eher auf die sichtbaren Flusen? Womöglich noch auf das „Was könnten die Nachbarn denken, sagen etc.?“

Es ist toll, wenn frisch gesaugt, abgestaubt und gewischt ist, aber all der Glanz in der Hütte überträgt sich nicht auf Dein Wohlbefinden. Nur äußerlich.

Vielleicht fängst Du ja beim nächsten Mal mit dem inneren Saubermachen an? Das klappt sehr gut in der Natur, beim Sport oder ganz in der Stille.

Lass einfach alles raus, was da nicht (mehr) hingehört und nimm Dir ein Beispiel an der Lotusblume, die all das an sich abperlen lässt, was nicht förderlich für sie ist. Dann geht die nächste Reinigung auch viel entspannter von der Hand!

Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist,
für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.

Kurt Tucholsky

Glaube, Liebe, Hoffnung

Wie oft hast Du schon gehofft? Dass sich jemand bestimmtes bei Dir meldet. Dass Du den ersehnten Job bekommst. Dass das Wetter hält, Deine Liebsten gut ankommen, Du etwas bestimmtes erreichst…

Und mit genau diesem Hoffen weckst Du auch immer die Zweifel, die kleinen wie die großen. Denn Du bist Dir nicht sicher. Per Vorschuss lädst Du Deine Bedenken in Dein Tun und Handeln ein.

Schluss damit!

Denn mit der Hoffnung gibst Du Deine Kraft auf. Glaube stattdessen. Wenn Du magst, auch im religiösen Sinne. In jedem Fall aber an etwas, an jemanden, vor allem an Dich selbst. An Deine Kraft, Deine Talente, Möglichkeiten und Stärken!

Glaube daran, dass Du Deine Vorhaben erfolgreich umsetzen wirst.

Glaubenssachen sind Liebessachen,
es gibt keine Gründe dafür oder dagegen.

Wilhelm Busch

Recht hat er, der alte Busch! Denn was wir mit Liebe tun oder dem wir uns liebevoll hingeben, wird Früchte tragen.

Streich die Hoffnung aus dem alten Trio und konzentriere Dich darauf, Deine Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Glaube an Deine Begabungen und nutze sie für Dein ganz persönliches Lebensglück. Geh‘ mit Liebe ans Werk und es wird Dir gelingen!

Es gibt kein dafür oder dagegen.

Der erste Schritt

Was erwartest Du nicht alles von Deinen Liebsten, den Kollegen, Nachbarn, Sportfreunden, Bekannten und Verwandten?

Liebe, Fürsorge, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Respekt, Achtung…

Dabei ist schon alles in Dir. Du musst es nur zulassen. Dich darauf einlassen und Dich anerkennen. Ohne Zweifel, ohne Vorbehalte und mit einem offenen Herzen.

Erwarte Veränderung nur dort, wo Du selbst bereit bist, den Anfang zu machen: Hinzusehen und zu erkennen. Vorzuleben, was Du Dir wünschst, Dir selbst zu geben, was Du vermisst.

Sei Dir selbst der beste Freund, schenke Dir ein fröhliches Lachen, achte Deine Person und respektiere all Deine Empfindungen. Sorge gut für dich, damit die Neuerungen, die Du Dir wünschst auch den rechten Weg zu Dir finden.

Du zögerst noch? Vielleicht hilft Dir dann diese Frage weiter:

„Wenn ich mich nicht liebe, wie sollte es dann jemand anders können?

Damaris Wieser

Ganz neu erblühen

„Alles Schlechte hat auch was Gutes…“, sagt man, dass die Sonne nicht rund um die Uhr scheint, dem stimmst Du sicher auch zu und wer Nichts wagt, kann gar nicht gewinnen.

Aber selbst wenn Du allen Mut zusammennimmst, um Neues zu riskieren und Überraschungen gegenüber offen bist, kann es Dich eiskalt erwischen. Und so manches Mal fällst Du eben auf die Nase. Das passiert und lässt sich nicht vermeiden.

Alle Welt, nicht nur die Optimisten, sagen Dir dann, dass Du ’nur‘ wieder aufstehen musst; was prinzipiell richtig ist. Doch was tust Du, wenn Du in einer Situation bist, die Dich so fassungslos macht, dass Du Dich wie gelähmt fühlst und gar nicht imstande bist ’nur‘ wieder aufzustehen? Genau! Erst einmal Nichts.

Du musst das, was Dir widerfahren ist nämlich erst einmal begreifen. Dir wirklich Gewahr werden, welcher Film da gerade abgelaufen ist.

Erst nach und nach wird Dir bewusst, was geschehen ist. Vielleicht auch, wie viele Anzeichen es vorher schon gab, die Du aber einfach gedanklich weggefegt hast. Ganz nach dem Motto: „Mein Bauch schon wieder… Ich hör besser auf meinen Verstand.“ Dass es nicht besser war, weißt Du nun. Hilft aber nix, denn Du musst das Ganze nun auch noch verdauen.

Lass Dir dafür die Zeit, die Du brauchst und -vor allem- bleib ruhig. Überlege Dir dann mögliche Lösungsansätze und wäge die Alternativen ab, die Dir in den Sinn kommen. Dann kannst Du auch wieder anfangen, Dich aufzurappeln.

Lass das Ganze einige Tage, vielleicht auch Wochen, sacken und triff dann erst die Entscheidung, wie es nun weitergehen soll.

Bis dahin bist Du nämlich, ganz wie von selbst, schon wieder innerlich aufgerichtet und voller Tatendrang. Und den kannst Du nun ausleben.

Entfalte Dich, wie eine Blume, die ihre Blüten öffnet und gib Dir selbst und Deinem Neustart die Chance, etwas ganz besonderes zu werden und etwas wundervolles zu erschaffen. Jeden Tag auf’s Neue.

“Es gibt weder Glück noch Unglück auf dieser Welt,
sondern nur die Vergleichung des einen Zustands mit dem anderen.
Nur derjenige, welcher das äußerste Unglück empfunden hat,
ist fähig, das höchste Glück zu genießen.

Alexandre Dumas

Im Einklang

Alles steht zum Besten mit Dir, auch wenn schier alles zu misslingen scheint, solange Du nur mit Dir selber im Reinen bist.
Umgekehrt stimmt nichts mit Dir, selbst wenn es äußerlich gut zu gehen scheint, solange Du nicht mit Dir selber im Reinen bist.

Mahatma Gandhi

Bist Du ganz und gar mit Dir im Reinen oder haderst Du mit Deiner Lebensgestaltung und bremst Dich damit selbst gehörig aus? Weil Du entgegen Deiner Empfindungen machst und tust? Passt Dein Inneres mit dem Äußeren überein?

Werde Dir Deiner Einzigartigkeit bewusst und lebe Deine individuellen Stärken vorsätzlich aus:
Was kann ich?
Was will ich?
Liebe ich das, was ich tue?
Liebe ich mein Leben?
Liebe ich mich?!

In jedem Augenblick?

Wenn Du diese Fragen nicht spontan und mit großer Begeisterung beantworten kannst, besinne Dich auf Deine Gedanken. Du ziehst an, was Du denkst, denn dies erschafft Deine Gefühle und damit auch Deine Handlungen und all jenes, was in Resonanz zu Dir geht.

Vielleicht fragst Du Dich, weshalb Du gerade und genau so denkst und agierst? Schau Dir die Auslöser und Muster Deines Handelns an. Nimm Dir Zeit und hinterfrage Dich selbst:

Weshalb arbeitest Du gegen Deine Sehnsüchte?
Wie gehst Du mit Zweifeln um?
Wie löst Du innere und äußere Bremsen, ganz gleich ob „handgemacht“ oder von klein auf erlernt?
Musst Du Vergangenes unweigerlich mit in Deine Zukunft schleppen?

Nehme Dich selbst wahr, erkenne Deine Muster und fange an Dich selbst zu verwirklichen. Denn Du allein bist für Dein Leben und den Grad Deiner Zufriedenheit verantwortlich.

Worauf wartest Du?

 

Ganz Du selbst

Tust Du in diesem Jahr endlich all das, was Du schon so lange tun wolltest?
Beruflich? Privat? Im Hobby? Beim Sport?

Zeigst Du Dich so, wie Du sein und gesehen werden möchtest?
Deinem Partner? Familie? Freunden? Kollegen?

Erfüllst Du noch die Erwartungen anderer an Deine Person oder bist Du ganz eins mit Dir?

Was hält Dich davon ab, dieses eine Leben, Dein Leben, voll und ganz nach Deinem Gusto auszukosten?

Geh‘ es endlich an und fang‘ an ganz und gar Du selbst zu sein.

Was spricht dagegen, Dich endlich zu verWIRKLICHen? Eine Weltreise zu machen oder den Job zu wechseln? Die Haare zu färben oder auf`s Land zu ziehen? Doch noch zu studieren oder reiten zu lernen?

Wenn Du nur lange genug überlegst, sprechen sicher hundert Gründe dagegen – Du bist aber der Beste dafür!

Vielleicht besinnst Du Dich einmal ganz bewusst auf Dein Verlangen? Auf das, was Dir so wichtig ist, dass es Dich immer wieder berührt, beschäftigt, aufwühlt.

Beginne mit dem Möglichen, dem Machbaren und setze Stück für Stück Deine Bedürfnisse um. Trau Dich. Handle, lerne, ändere, verbessere, erlebe was Du wirklich willst. Optimiere, was Du besser haben möchtest, lass los, was Du nicht mehr magst.

Lebe, wer Du wirklich bist und spüre Deine Identität.

Es ist nie zu spät, so zu sein, wie man gerne gewesen wäre.

George Eliot

Schluss damit

Fühlst Du Dich ausgelaugt? Hin und hergezogen zwischen Pflichten, Verantwortung und Gefälligkeiten? Kommst du kaum noch zu Atem, weil Du immer in Eile bist? Entgleitet Dir jegliche Selbstbestimmung?

Warum?

Wer trifft die Entscheidungen in Deinem Leben?

Möchtest Du wissen, wie Du auf einen Schlag Deine Schwierigkeiten reduzierst? Es ist ganz einfach:

„Du bist sofort die Hälfte Deiner Probleme los,
wenn Du den Leuten nicht länger erlaubst,
dass sie Dir sagen, was Du willst.

Vernon Law

Gib die Verantwortung für Dein Sein und Tun nicht länger aus der Hand! Nur wenn Du Deine Entscheidungen autark triffst, lebst Du Deine Selbstverantwortung auch.

Dazu gehört es auch, Grenzen aufzuzeigen und Zugeständnisse zurückzunehmen oder einst getroffene Vereinbarungen zu widerrufen, wenn sie für Dich nicht länger lebbar sind.

Es ist keine große Sache. Du musst nur damit beginnen. Am besten heute noch.

Und auch wenn Dein Umfeld anfangs fragend oder mit wenig Verständnis reagieren sollte, zeige klar und deutlich: Bis hierher und nicht weiter.

Du wirst die Freiheit genießen, die sich Dir dann bietet!