Ein ganzes Leben lang

Du ahnst es sicher schon: Nachdem ich ja am Ostersonntag angekündigt hatte, mein Halbierungs-Experiment anzugehen, nehme ich mir nicht nur mehr Lebens-Raum, sondern auch solchen für meine Bücher.

Eintauchen! Für einen ganzen Nachmittag lang – vielleicht auch bis in den Abend. In Sehnsucht entfachende Bildbände oder südfranzösische Kochbücher. Solche, die Dir schon beim Entdecken der Rezeptüberschriften Aromen auf den Gaumen zaubern.

Und da steht noch eine Menge Lesestoff in der Schlange: Sach- und Fachbücher zu Hunde- oder Gartenthemen, natürlichen Pflege- und Reinigungsmitteln sowie Romane, Gedichte, Biographien oder auch mal eine schöne Liebesgeschichte… muss ja auch mal sein.

Unwirklich schön, sehnsuchtsvoll und ganz ohne happy end kommt sie daher, diese Erzählung von Emily Grayson, die trotz aller Widersprüche Dein Leserherz erfreuen wird:

Ein ganzes Leben lang ohne Zweifel zu lieben. Wünschen wir uns das nicht alle?

Claire und Martin leben genau dieses Gefühl und das in den 50er Jahren – gegen jede Konvention. Dafür aus ganzem Herzen.

Und doch sind die Entscheidungen der beiden Liebenden voller Widersprüchlichkeiten in den Entscheidungen, die sie für ihre beiden Leben treffen.

Was Liebe vermag und welche Entscheidung Du vielleicht schon aus reiner Vernunft getroffen hast, lässt Dich nach der letzten Seite vielleicht auch ein kleines bisschen nachdenklich werden.

Der Ausflug in die Staaten und nach Europa lohnt sich dennoch, denn es ist ein Plädoyer für die eine große Liebe im Leben, die auch nicht endet, wenn es zu Ende geht.

„Es ist ebenso absurd zu behaupten,
ein Mann könne nicht ständig dieselbe Frau lieben, wie zu behaupten,
ein Geiger brauche mehrere Geigen, um ein Musikstück zu spielen.

Honoré de Balzac
Genau das Richtige, wenn Du Dir eine gemütliche Auszeit im frühlingsfrisch gestalteten Garten nehmen möchtest – ganz ohne Kitsch und doch zutiefst bewegend.

Unvorhergesehen

Unvorhergesehen ist dieser Beitrag, denn eigentlich wollt ich etwas ganz anderes schreiben. Über ein Ereignis, das durchaus möglich ist, aber nicht bedacht war. Vorhersehbar eben, aber doch nicht präsent.

Aber beim Schreiben des Titels ist mir dann aufgefallen, welch ein besonderes Wort das doch ist. Und darüber hinaus, wie viele schöne Worte oder wohlklingende Sätze unsere Sprache bietet und wie traurig es ist, dass viele davon fast in Vergessenheit geraten.

Fürderhin, welches zum Beispiel einen Zeitraum beschreibt oder „Schau, wie es sich an Dir ausnimmt“ für „Guck mal, wie es Dir steht.“

Ist schon ein Unterschied, oder? Ja, ich gebe es zu, ich bin gerne altmodisch – in manchen Dingen! Und das Pflegen von Traditionen finde ich nicht verstaubt, sondern beruhigend. Wenn sie nicht starr gehalten oder radikal gelebt werden. Dann nämlich kehrt sich das Wohltuende in Terror um und der ist ganz und gar nicht gewünscht!

Aber zurück zur Sprache. Wie viel „gender“ brauchen wir, liebe Leserin, lieber Leser? Oder doch lieber: liebe LeserInnen?

Leider weiß ich nicht mehr auf welchem Sender, aber diese Woche hörte ich einen Bericht zu diesem -für mich- absurden Thema: Es soll doch nun ein für alle Mal keine Geschlechterzuweisung mehr stattfinden!

DIE Lösung wäre nämlich einzig und allein die Substantivierung, mit der letztendlich aber wirklich auch dem/der/des Letzten Gerechtigkeit in der Ansprache widerfahren werde. Meinte dort jemand.

Ihr Lesenden 😉 da draußen, kann man unsere Sprache nicht einfach lassen wie sie ist? Wir sind (manchmal graut mir davor, dass romantische Poeten und intelligente Autoren aussterben werden) das Land der Dichter (über die Denker sprechen wir ein anders Mal) und das war und ist für mich als Bücherfan immer ein Schatz, eine Bereicherung, ein Geschenk gewesen.

Hat man nicht unlängst versucht, unsere Kindheit als roh und sittenwidrig zu denunzieren, indem alle Märchen, nicht nur die der Gebrüder Grimm, als brutal und nicht jugendfrei verachtet wurden? Hat es uns geschadet? Ich finde nicht, denn unser Leben findet weder im Bälleparadies noch in Watte gepackt statt.

Apropos, unser Bäcker hat Sonntags bis 11 Uhr auf, da lauf ich jetzt schnell hin und hole mir… na, was wohl? Genau! Ein ‚Mohrnkoppbreetsche‘ – ganz in hessisch und so wie früher!

 

Welch ein großartiges Geschenk!

Es ist eine magische Reise, auf die ich Dich einladen möchte. Eine, die so viel alltägliches beinhaltet und Dir doch mit jeder Seite Erkenntnisse und Besinnungen schenkt, die Du in Deinem Dasein einfach vergessen hast:

Dir Deiner Einzigartigkeit bewusst zu sein, Dich mit jedem Deiner Schritte mehr zu Dir als von Dir weg zu bewegen oder einfach nur den Augenblick zu leben.

Natürlich ist Dir das alles längst klar und noch ein Buch dieses Genres, ist das nötig?

Ja, unbedingt! Denn diese leichte, aber doch so tiefgehende Erzählweise wird Dir vieles präsentieren, was gut verborgen in Deinem Unterbewusstsein schlummert: Dass Du verpasste Chancen nun einmal nicht immer nachholen kannst, Du auf der anderen Seite einen falsch eingeschlagenen Weg aber nicht zwingend bis zum Ende gehen musst, sondern auch umkehren darfst.

Meine heutige Empfehlung verspricht Leichtigkeit und kommt mit seinem zarten Cover auch ganz federleicht daher.

Doch diese märchenhafte Erzählung von Clara Maria Bagus, die Dich ganz schnell in die (eigene?) Geschichte zieht, verbirgt so viel mehr. Es ist eine überwältigende Wanderung, die dem Protagonisten oft alles abverlangt, den man aber auf jedem Schritt seiner abenteuerlichen Reise bis zur Ankunft unbedingt begleiten möchte.

Besonders folgende zwei Sätze lassen mich seit dem Eintauchen in die fünf Aromen des Lebens nur noch schwer los:

„Nehmen wir an, ein Fremder beobachtet Dich über mehrere Tage. Könnte er aus Deinen Handlungen schließen, was Dir wichtig ist?“

„Wenn ich mein Leben tauschen wollte, würde ich in Deine Haut schlüpfen wollen?“

Denn wenn Du diese beiden Fragen nicht mit einem zweifelsfreien „Ja!“ beantworten kannst, ist es wirklich an der Zeit, die Weichen neu zu stellen. 

Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen:
Eine Reise zur Leichtigkeit
 

Lass Dich vom Zauber dieser Suche verführen, die Dich berühren, vielleicht aber auch ein bisschen bewusster werden lässt. Es lohnt sich.

Und ich würde mich sehr freuen, wenn Du nach dem Genuss dieses (Hör)Buchs Deine Eindrücke hier im Kommentar teilst.

Ein neuer Anlauf

Es ist kein seichter Roman, den Karin Alvtegen, die Großnichte der beliebten und weltweit bekannten Astrid Lindgren da geschrieben hat.

Eine zweite Chance berührt.

Denn wir wissen doch ganz genau, dass nur wir selbst eine Veränderung herbeiführen können. Doch obwohl es uns nur allzu bewusst ist, wollen wir es oft nicht wahrhaben.

Anstatt sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen und die sich bietenden Möglichkeiten einer Betrachtung zu unterziehen, halten wir uns damit auf, eventuelle Grenzen aufzuzählen und diese detailliert zu analysieren.

So auch unsere Protagonisten, die ihre Entscheidungsfreiheit nicht nutzen, um zu handeln oder sich der unausweichlichen Veränderung einfach nicht stellen (wollen).

Sie tun einfach nichts und warten. Aber worauf? Oder überlassen anderen eine Entscheidung.

Beides keine Erfolg versprechenden Strategien. Warum nur lassen Sie all die Gelegenheiten zur Erneuerung ungenutzt verstreichen?

Das Menschliche wird in diesem Roman nur allzu deutlich und man möchte ihnen zurufen:

„Werfen Sie Ihr Herz über das Hindernis und springen Sie ihm nach.

Doch bis sich zeigt, was allzu offensichtlich ist, dauert es ein paar mitreißende Seiten.

Als kleines Schmankerl gibt`s am Ende des Buches noch ein Interview mit der Autorin.

 

Warum festhalten?

Weshalb handelst Du bei körperlichem Schmerz schneller, als bei seelischem?

Anstatt Dich selbst heilsam zu versorgen, wiederholst Du im Geiste das Geschehene wieder und wieder und klammerst Dich an den Groll, der in Dir gärt. Du nährst Deine quälenden Gedanken mit Rachegelüsten und ziehst Dich selbst immer weiter runter.

Was genau versprichst Du Dir davon? Was bringt Dir das?

Außer Frust, Traurigkeit, Wut, Ohnmacht und der zunehmenden Bedrückung, die Dich unfrei macht?

Wie lange willst Du Dir diese Last noch aufbürden?

“Vergeben heißt,
die Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben
.“

Lilly Tomlin

Es geht doch um Dich, nicht um den Anderen! Du allein bist für Dein Glück verantwortlich.

Darum vergib‘ denen, die Dir Unrecht getan, Dich verletzt oder auf irgendeine Weise negativ berührt haben. Und vergiss nicht, Dir selbst zu vergeben.

Wenn Du ein wenig Unterstützung bei der Umsetzung gebrauchen kannst oder an einem Lebenspunkt angelangt bist, an dem Dir ein kleiner Schubs helfen würde, wieder vorwärts zu gehen, empfehle ich das Tu-Dir-was-Gutes-Buch von Jen Sincero:
Du bist der Hammer! Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben

Wenn Du allerdings rundum zufrieden bist und alles beim Alten bleiben soll, dann: Finger weg!

Lesen ist L(i)eben

“Lesen ist nicht nur Geschriebenes mit den Augen anzusehen
oder Worte, die nebeneinander stehen zu betrachten,
sondern Geschriebenes geistig wahrzunehmen, in sein Denken einzufügen, Worte zur Phantasie werden zu lassen.
Lesen ist zuzulassen, dem geschriebenen Wort Leben zu geben
.

Josef Anton Duffner

Vielleicht findest Du ja ein Zitat, welches besser zu meiner heutigen Buchempfehlung passt. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass diese beiden nicht nur zueinander passen, sondern gar füreinander geschaffen sind.

Gleich beim Lesen der ersten Geschichten ist mir der Text von Duffner in den Sinn gekommen, denn mit

Mach Dein Leben bunt 

hat Kerstin Werner nicht nur ein wahrhaft emotionales Bild einfühlsamer Erlebnisse gemalt, sondern auch jedem einzelnen Pinselstrich eine farbige Botschaft mitgegeben. Und diese leuchten in den unterschiedlichsten Nuancen der Farbwelt: mal ernst, mal fröhlich, manchmal entwaffnend real, aber immer berührend echt und tiefgehend.

Wenn Du Dich auf Gefühle ein- und diese beim Lesen auch zulassen möchtest, wird Dich dieses liebevolle Werk bezaubern, inspirieren, bewegen.

Welche Farbtöne wirst Du Deinem Leben nach diesem Buch hinzufügen wollen?

Angstfrei

Angst, die große Gegenspielerin der Liebe: Sie trennt, verletzt, misstraut, beschämt, verunsichert, lähmt.

Sie lässt Dich nicht anpacken, was Du schon so lange tun möchtest. Bremst Dich aus, Dein wahres Ich zu leben. Streut Zweifel in Deinen Selbstwert.

Nenn‘ es, wie Du willst, ganz gleich wie das, was Deine persönliche Energiebremse tritt auch daherkommen mag, letzten Endes ist es immer die Angst.

Die Angst zu scheitern, verlassen zu werden, nicht gut genug zu sein, zu versagen, zu verlieren.

Und es ist nicht nur eine Einzige. Nein, sie vervielfacht sich, oft unbemerkt, aber nie ohne Auswirkung. Und produziert werden die unterschiedlichen Ängste durch den immerwährenden Gedankenfluss, der sich pausenlos Bahn durch Dein Inneres bricht.

Erschöpfend! Das muss ein Ende haben! Aber wie?

Wie wunder(?)voll, dass ich gerade jetzt „Das einzige Gebet, das Sie wirklich brauchen“ in dem kleinen Buch von Debra Landwehr Engle gefunden habe: Sieben kleine Worte.

An einem Nachmittag zu lesen und auch wenn Du, so wie ich, keiner Religionsgemeinschaft angehörst und normalerweise auch nicht betest, ist dieses Buch ein Geschenk.

Es wird sich etwas verändern… und Du wirst erleben, wie einfach es ein kann.

“Es erfordert Mut, alles zu sein, was man ist,
wenn man in einer Welt lebt, die auf Konformität setzt
.

aus: Sieben kleine Worte

Um dieses Buch zu lesen und das Gebet auszuprobieren, reichen aber schon Deine Neugier und Bereitschaft.

Ich müsste heute unbedingt… lesen

Samstagvormittag. Einkaufen, Haushalt, Wäsche: Die typischen Wochenend-Pflichten stehen an.

Das Wetter lockt nach draußen, die Begeisterung über die Aufgaben, die ich mir selbst auferlegt habe, hält sich in Grenzen. Aber es nutzt ja alles nix.

Mit einer letzten Tasse Kaffee lasse ich das Frühstück ausklingen und mein Blick fällt auf … das Buch, das ich mir diese Woche gekauft habe und eigentlich mit in den Urlaub nehmen wollte.

Die eine, große Geschichte

Schon der Titel hat mich im Buchladen angelacht, der Klappentext dann endgültig vereinnahmt.Ein Buch zum Abtauchen und den Alltag hinter sich lassen. Das Richige für eine Woche Auszeit.

Denkste!

Ich wollte ja nur mal kurz reinschnuppern… und befinde nach paarundsechzig Seiten, dass man es sich auch mal einen Tag lang außer der Reihe so richtig gutgehen lassen kann. Ohne schlechtes Gewissen, denn die Hausarbeit wird nicht weglaufen.

Losreißen kann ich mich jetzt sowieso nicht mehr, denn Patricia Koelle hat es für mein Empfinden wirklich geschafft, eine große Geschichte zu erzählen.

Von einem, der mitten im Leben steht, Höhen und Tiefen erlebt, -entgegen der elterlichen Erwartungen- seinen Traumberuf erlernt hat und diesen bis zum Beginn unserer Geschichte auch ausübt: Busfahrer will er sein, Menschen begegnen und diese an ihr Ziel bringen.

Und einer dieser Menschen ist eine Dame, die eine Ähre aus einem Wildblumenstrauß verliert. Ein kaum bemerkenswerter Augenblick. Kaum. Denn in Kalle löst er etwas aus, das längst vergessen war, dass sich jetzt aber Bahn bricht und nicht nur geträumt, sondern endlich auch gelebt werden will.

Er, der Zuverlässige, der auch sein kleines Geheimnis hat, das er mit niemandem teilt, lässt Wartende an der Haltestelle zurück, bringt seinen Bus ins Depot und tut das, von dem sicher schon jeder einmal  geträumt hat: Alles hinschmeißen und sich aufmachen auf den eigenen Weg.

Diesen einzigen, persönlichen, individuellen Weg, den einem nur die eigene Sehnsucht zeigen kann, den das Herz begleitet und den der Verstand verzeiht, egal was kommen mag.

Bis zur letzten Seite lassen mich Kalles Reise, seine Begegnungen und Gedanken nun nicht mehr los.

Was Kalle erlebt? Wie er überlebt und wen er trifft? Das solltest Du beim Lesen als seine Reisebegleitung selbst herausfinden. Aber Vorsicht! Du wirst nicht umhin kommen, dass sich auch Deine Träume zu Wort melden und Du Dir selbst Fragen stellst, die Dein Leben betreffen und die dann bestimmt auch nach Antworten verlangen.

Mein Fazit: Wenn Du anderen ihr Glück gönnen kannst, den Geschmack von Meersalz auf der Zunge und eine Meeresbrise im Haar liebst, Herbstdrachen fliegen sehen und den Geruch von reifen Erdbeeren auch außerhalb der Saison wahrnehmen kannst, dann ist dieses Buch eine Offenbarung, den all das wirst Du beim Lesen erleben. Ein Buch, das Dir einen Tag voller Lebenslust schenkt und das sich auf der letzten Seite anfühlt, als würdest Du einen guten Freund verabschieden.

Danke an diese wunderbare Autorin!

Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.

Ralph Waldo Emerson

Gedanken sind keine Tatsachen

Diese Aussage hat mir sehr gut gefallen. So klar und einleuchtend und doch ist uns diese Offensichtlichkeit oft nicht präsent.

Wir machen uns einen Kopf über Alles und Jeden. Vergeuden Zeit und Energie für Nichts. Zumindest nichts Elementares, das uns wirklich wichtig ist, Lösungen schafft oder uns weiterbringt.

Wie der berühmte Hamster im Käfig, der trotz aller Kraftanstrengung nicht von Ort und Stelle kommt. Das ist zermürbend und frustrierend.

Denn wenn wir das Gedankenkarussell besteigen, berauben uns die Geschwindigkeit und die Vielzahl der Eindrücke dem, was es wirklich zu sehen und zu genießen gibt. Deshalb ist es an der Zeit, die Notbremse zu ziehen und auszusteigen.

Mein Lesevorschlag für einen Abend oder Nachmittag:

Ich muss nicht alles glauben, was ich denke
Das Grübeln beenden, gelassener leben

von Serge Marquis

Wer ein tiefenpsychologisches Fachbuch erwartet, den können die 144 Seiten wahrscheinlich nicht befriedigen, wohl aber, wer für den Hausgebrauch einen praktischen Ratgeber sucht, um sich des Themas Grübeln (und wie man davon Abstand nehmen kann) einmal leicht verständlich zu nähern.

Ein Buch, dass Anreize gibt und nicht zuletzt durch den von Serge Marquis getauften Hamster ‘Grüberlich’ veranschaulicht, welches Kopfkino wir uns oft selbst bescheren, bewusst oder unbewusst.

Ob der bildhaften, leicht verständlichen Sprache ist ein flüssiges Lesen möglich und die verschiedenen Übungen sind machbare Anregungen, um endlich Abstand von der Grübelei zu nehmen.

Mein Fazit: Lesenswert als Anstoß, einmal über die eigenen Muster nachzudenken und sich das Thema ganz bewusst vor Augen zu führen.

Für ein gelasseneres Leben ist es dann aber auch nötig, etwas zu ändern 😉

„Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist.“

John Dewey