Du musst schon sagen, was Du willst!

Natürlich kannst Du irgendwo sitzen und warten, bis Dich jemand fragt, ob er Dir helfen kann. Aber das kann dauern. Womöglich kommt auch keiner, und dann?

Um wie vieles einfacher ist es da, einfach auf Andere zuzugehen und zu fragen.

„Nicht so einfach!“, sagst Du. Nun, ich habe es ausprobiert. Wildfremde Menschen angesprochen und gesagt, was ich von ihnen möchte. Auch warum ich gerade sie anspreche.

Tatsächlich: Es funktioniert! Ich habe tolle Gespräche geführt, die wiederum einen sehr befruchtenden Austausch nach sich gezogen haben. Das Beste aber war, das ich in den meisten Fällen bekommen habe, was ich wollte!

Was sagst Du nun? Dass Du Dich nicht traust?

Ich kann Dir versprechen, dass es, hast Du erst einmal einen Anfang gemacht, leichter und leichter fällt.

Und was kann denn schon passieren? Dass Du ein „Nein“ erntest? Prima! Dann weißt Du wenigstens, dass Du auf diese Person nicht einmal mehr warten musst, dass sie auf Dich zukommt. Was wiederum richtig gut ist, denn nun kannst Du Dir Alternativen überlegen und vergeudest nicht sinnlos Deine wertvolle Zeit!

Nur eines solltest Du beachten: Sei klar und deutlich, vor allem aber entschlossen in Deinen Fragen, Wünschen, Anforderungen. Nur so weiß Dein Gegenüber auch, was Du wirklich willst und kann seinerseits entscheiden!

Wer seine Bitte nur weiß zitternd vorzutragen,
lehrt, der der bittet, ihm seine Bitten abzuschlage
n.“

Alexander Pope

Nun, wo brauchst Du Unterstützung? Bitte darum!
Wo kommst Du alleine nicht weiter? Such Dir Gleichgesinnte oder Vorbilder und stelle ihnen Deine Fragen!
Du weißt nicht, wen genau Du fragen kannst? Dann schau wen Du kennst, der Dir vielleicht einen Kontakt herstellen kann.

Dann bleibt nur noch folgendes: Bleib dabei authentisch. Versuche nicht dem Anderen zu gefallen. Sei ganz Du selbst. Dein Gesprächspartner merkt nämlich recht schnell, ob Du konkruent bist und Dein Fühlen mit Deinen Worten und Taten übereinstimmen.

Wenn Du Dich nämlich verbiegst, um zum Ziel zu kommen, wird es auf Dauer nicht funktionieren.

Bist Du aber  offen und sagst, was Sache ist, kann dies wunderbare Auswirkungen haben. Wer weiß, vielleicht freut sich der Gefragte ja sogar darüber, Dir helfen zu können?

 

 

 

 

 

 

Fokussiert

Du kannst Dich auf einen Kirchturm stellen und eine ganze Stadt überblicken. Oder einen Berg erklimmen und sogar ein ganzes Tal erfassen. Zumindest oberflächlich.

Denn Du wirst nicht einmal einen Hauch dessen erfassen, was Dich dort unten erwartet. Was Du entdecken, welchen Menschen Du begegnen kannst, welche Erfahrungen Dich bereichern werden.

Doch genau so rennst Du oft durch Deinen Tag: Überfliegst die kleinen und großen Begebenheiten, achtest mehr auf das Gesamtbild anstatt Deine Aufmerksamkeit den Details zu schenken. Du vergisst vielleicht Deine Werte und lebst ‚im Akkord‘: Alles sofort, alles mal eben schnell und nur nichts verpassen.

Bündelst Du Deine Energie und nimmst Dir die Zeit für das, was da gerade vor Dir liegt? Oder fängst Du vieles an, führst aber nichts zu Ende: Das Buch, das Du unbedingt kaufen musstest. Angefangen und in der Hälfte vergessen. Die Handarbeit, die voller Elan begonnen, nun im Schrank liegt. Der Korb mit Bügelwäsche, den Du immer wieder von Dir weg schiebst.

Und dann erst die großen Vorhaben, zu denen Du Dich nicht durchzuringen getraust, weil Du ja schon im Kleinen scheiterst: Einmal nach Afrika! Aber soll ich nicht besser sparen? Diese Saison gönne ich mir ein Theater-Abonnement! Aber was, wenn ich es dann doch nicht zu allen Aufführungen schaffe? Ich wollte immer schon im Ausland leben. Aber wenn ich mich dort dann doch nicht wohlfühle?

Lassen wir zu viele Augenblicke unschlüssig verstreichen,
kann es sein, dass eines Tages unser Leben in Scherben liegt.“

Autor unbekannt

„Was wäre wenn,…“  kann Dir im Vorfeld niemand sagen. Aber was Du verpasst, wenn Du Deinen wahren Träumen nicht folgst, wird sicher eines sein: Bedauern. Über verpasste Chancen. Über fehlende Courage. Über vertane Lebenszeit und eingebüßte Lebensqualität.

Stelle das Bedauern hintenan und nimm in Kauf, dass auch vermeintlich gerade Strecken ihre Biegungen haben: Richte Deinen Fokus auf das, was jetzt vor Dir liegt. Das, was Du fühlst, was Dir wirklich wichtig ist und verzichte stattdessen auf den allgegenwärtigen „Ich-kann-alles-auf-einmal“-Modus.

Konzentriere Dich auf das, was Du gerade tust, und nur darauf. Bündele all Deine Aufmerksamkeit, Deine Hingabe, Deine Kraft auf dieses Tun. Ganz bewusst.

Wenn Du dies erlebst, wirst Du begreifen, was Dir wirklich wichtig ist und was Dich erfüllt. Unentschlossenheit wird abgelöst durch Zielstrebigkeit und auch die Möglichkeit Erfahrungen zu machen, die Du nur erfährst, wenn Du Deine echten Herzenswünsche anzugehst.

 

Erkenntnis

Wenn Du etwas realisieren möchtest, kannst Du zwei Wege gehen: Du kannst dasitzen und hoffen, dass sich etwas ändert oder Du kannst aufstehen, losgehen und etwas dafür tun.

Nein, diese Erkenntnis ist es nicht, die mich diesen Artikel heute schreiben lässt, denn das wusstest Du ja eh schon.

Dann gibt es da aber auch noch all die Wunder, die geschehen, denn nicht immer kannst Du den nächsten Schritt konkret bestimmen. Was Du aber immer tun kannst ist, die Weichen zu stellen. Für all das, was dann von außen kommen kann, was dann erst möglich wird: Die vermeintlichen Zufälle, die Gückstreffer, die wunderbaren Chancen!

Das, was Dir passieren kann, wenn Du zulässt, dass Du scheitern könntest oder zufriedener leben oder einfach neuen Menschen zu begegnen und damit auch anderen Sichtweisen, Lebensmodellen und Erfahrungen.

„Das Maß der Freiheit hängt nicht davon ab,
was man uns erlaubt,
sondern was wir uns erlauben.

Gabriel Laub

In der letzten Woche durfte ich ganz wunderbare Menschen kennen lernen. An zwei verschiedenen Tagen, in unterschiedlichen Städten und bei völlig unabhängigen Veranstaltungen. Ein wahres Geschenk.

Und ’nur‘, weil ich mich darauf eingelassen habe. Ohne konkrete Erwartungen, ohne Vorbehalte, einfach mit einer gehörigen Portion Vertrauen und einem großen Paket an Neugier.

Es war erfüllend, sehr bereichernd und auch lehrreich. Wir sind in Kontakt und pflegen das zarte Pflänzchen der Annäherung. Was daraus wird? Wer weiß? Das werde ich erst erfahren, wenn ich den Weg weitergehe. Ich lass‘ es einfach mal zu.

Und Du? Was erlaubst Du Dir (noch nicht)?

Tun oder lassen?

Jeden Tag nimmst Du Dir bestimmte Dinge vor, die Du tun willst und solche, die Du tun musst. Aber setzt Du sie auch alle um oder drückst Du Dich davor Entscheidungen zu treffen, endlich zu handeln?

Bei der Liste der Ausreden ist unsere Kreativität oft ja unerschöpflich…

Versuche deshalb nicht zu begründen, warum etwas nicht funktioniert, sondern suche nach Wegen, wie es klappen kann und probiere sie aus.

Was wolltest Du schon immer machen?
Was hindert Dich (noch) daran?
Was benötigst Du, um Dein Ziel, Deinen Traum zu leben?
Mit welchem noch so winzigen Schritt kannst Du beginnen?

Hast Du nicht schon lange genug gewartet? Du weißt doch, dass es möglich ist.
Tu es endlich!

Und gib auch den Gelegenheiten eine Chance: Glück lässt sich gerne einladen, wenn Du bereit dafür bist.

In dem Augenblick, in dem man anfängt, das zu tun,
was man schon immer tun wollte, beginnt ein neues Leben.

Buckminster Fuller

Sicher gibt es dann auch noch einiges, was Du vielleicht einfach lassen solltest, um Deinem Leben mehr Freude zu verleihen… Was könnte das sein?

Finde auch dies heraus und … lass es einfach.

Richtig groß!

Was genau tust Du für die Realisierung Deiner Träume?
Wie viel Vorstellungskraft investierst Du in Deine Zukunft?

Malst Du Dir ein buntes Bild im Kopf?
Spürst Du hinein, wie es aussieht, sich anfühlt, Dich erfüllt – Dein großes Ziel?

Der Weg dorthin wird nicht allein durch Business- und Meilensteinpläne, Konzepte und deren Umsetzung gefestigt und realisiert.

Die intensive und detailgetreue Vorstellung dessen, was Du erreichen möchtest ist mindestens ebenso bedeutsam.

Veranschauliche Dir alles im ganz großen Stil und dann beginne mit der Verwirklichung. Wenn vielleicht auch in kleinen Schritten.

Und wenn es auf dem Weg auch einmal hakt, dann hole Dir Deinen großen Traum wieder ins Bewusstsein: Wie sieht er aus? Wie fühlt er sich an? Wie fühlst Du Dich damit?

Träume keine kleinen Träume; es fehlt ihnen die Magie.
Träume groß.
Dann mach‘ den Traum wahr.

Donald Wills Douglas

 

Erlaube Dir Fehler zu machen

Kennst Du das Geheimnis erfolgreicher Menschen?

Ich spreche von denen die man, zumindest dem Namen nach, kennt: Henry Ford, Thomas Alva Edison, Abraham Lincoln.

Lies ihre Biographien und Du wirst feststellen: sie sind alle gescheitert. Und das mehrmals. Aber sie haben weitergemacht. Ihre Fehlschläge haben sie motiviert nicht aufzugeben, sondern mit den gewonnenen Erkenntnissen noch einmal zu beginnen.

Oder wie Henry Ford es ausdrückte:

„Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit,
mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen.“

Hast Du ein Herzensprojekt, das Dich nicht loslässt, aber auch immer wieder zweifeln lässt? Und dennoch bist Du fest davon überzeugt, dass es eine Möglichkeit zu dessen Umsetzung gibt? Nur diese eine, die Richtige hast Du noch nicht gefunden? Vielleicht ist genau das Dein Weg zum Ziel!?

Bleib dran! Gib nicht auf. Gib stattdessen Dein Bestes!

Rückschläge sind Bestandteil eines jeden großen Erfolgs. Nutze die gesammelten Erfahrungen, um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Habe den Mut, auf Deinem Weg auch Richtungskorrekturen zuzulassen, umzukehren oder einen anderen Abzweig zu nutzen!

Ich wünsche Dir Durchhaltevermögen und eine gehörige Portion Selbstmotivation.

Ganz neu erblühen

„Alles Schlechte hat auch was Gutes…“, sagt man, dass die Sonne nicht rund um die Uhr scheint, dem stimmst Du sicher auch zu und wer Nichts wagt, kann gar nicht gewinnen.

Aber selbst wenn Du allen Mut zusammennimmst, um Neues zu riskieren und Überraschungen gegenüber offen bist, kann es Dich eiskalt erwischen. Und so manches Mal fällst Du eben auf die Nase. Das passiert und lässt sich nicht vermeiden.

Alle Welt, nicht nur die Optimisten, sagen Dir dann, dass Du ’nur‘ wieder aufstehen musst; was prinzipiell richtig ist. Doch was tust Du, wenn Du in einer Situation bist, die Dich so fassungslos macht, dass Du Dich wie gelähmt fühlst und gar nicht imstande bist ’nur‘ wieder aufzustehen? Genau! Erst einmal Nichts.

Du musst das, was Dir widerfahren ist nämlich erst einmal begreifen. Dir wirklich Gewahr werden, welcher Film da gerade abgelaufen ist.

Erst nach und nach wird Dir bewusst, was geschehen ist. Vielleicht auch, wie viele Anzeichen es vorher schon gab, die Du aber einfach gedanklich weggefegt hast. Ganz nach dem Motto: „Mein Bauch schon wieder… Ich hör besser auf meinen Verstand.“ Dass es nicht besser war, weißt Du nun. Hilft aber nix, denn Du musst das Ganze nun auch noch verdauen.

Lass Dir dafür die Zeit, die Du brauchst und -vor allem- bleib ruhig. Überlege Dir dann mögliche Lösungsansätze und wäge die Alternativen ab, die Dir in den Sinn kommen. Dann kannst Du auch wieder anfangen, Dich aufzurappeln.

Lass das Ganze einige Tage, vielleicht auch Wochen, sacken und triff dann erst die Entscheidung, wie es nun weitergehen soll.

Bis dahin bist Du nämlich, ganz wie von selbst, schon wieder innerlich aufgerichtet und voller Tatendrang. Und den kannst Du nun ausleben.

Entfalte Dich, wie eine Blume, die ihre Blüten öffnet und gib Dir selbst und Deinem Neustart die Chance, etwas ganz besonderes zu werden und etwas wundervolles zu erschaffen. Jeden Tag auf’s Neue.

“Es gibt weder Glück noch Unglück auf dieser Welt,
sondern nur die Vergleichung des einen Zustands mit dem anderen.
Nur derjenige, welcher das äußerste Unglück empfunden hat,
ist fähig, das höchste Glück zu genießen.

Alexandre Dumas

Schon wieder Montag?

Montagmorgen und die Woche nimmt kein Ende?

Falsch!

Denn der Montagmorgen ist ein wunderbarer Zeitpunkt, Pläne zu machen, mit Schwung und Elan die anstehenden Themen anzugehen und sich auf das zu freuen, was vor Dir liegt!

Was hast Du diese Woche alles vor? Ein Projekt abschließen? Oder ein neues beginnen?
Lass Dein Leben nicht einfach an Dir vorbeiziehen und Dich von Vorgaben anderer steuern, sondern gestalte es selbst.

Was steht schon lange auf Deiner Liste, was Du unbedingt machen müsstest, machen wolltest?

“Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun!

Johann Wolfgang von Goethe

Tu es endlich! Wenn nicht jetzt, wann dann? Fang an. Schreib auf, was Dir zu Deinem Vorhaben einfällt: Was benötigst Du ? Wer kann Dich unterstützen? Wie viel Zeit benötigst Du zur Umsetzung?

Feier doch einfach jeden Wochenbeginn und den Start Deiner persönlichen Aufgaben 🙂

Was, wenn es kein Morgen gibt?

Hast Du diesen sonnigen Sonntag rundum genossen und Dich von Herzen gefreut?

Über die Libelle, die Du am Bach gesehen hast?
Die Idee, die Dir scheinbar ganz spontan zugeflogen ist?
Das Brötchen auf Deinem Frühstücksteller?

Hast Du heute etwas getan, was Dir ganz persönlich gut tut und Dich jetzt noch strahlen lässt?

Lachen
Lieben
Spielen
Singen
Tanzen
Feiern

Worauf wartest Du eigentlich noch?

Niemand kann die Zeit anhalten oder gar konservieren.

Irgendwann wird es dieses „morgen“ nicht mehr geben…

Leben ist jetzt, ist heute und dieser Sonntag ist noch lang. Was holst Du jetzt gleich nach?

„Wer sich heute freuen kann, der warte nicht bis morgen!

Heinrich Pestalozzi

 

Ertappt

Na, wofür wolltest Du Dich längst aufraffen?
Aufräumen, Jobwechsel, Umzug, Sparen?

Was läuft bei Dir schief? Du kennst den Ausweg, handelst aber nicht…
Wann wird, deiner Meinung nach, der Tag „Endlich“ gekommen sein?

Du nickst? Du schaust Dich um?

Keine Angst, da ist niemand, der etwas mitbekommt. Du allein musst mit Deinem Gewissen auskommen. Aber schön, wenn es Dich nun piesackt und nicht in Ruhe lässt.

Denn Du musst mit den Konsequenzen Deines (nicht) Handelns klar kommen.

Wenn Du weißt, was Du wie besser machen kannst, warum tust Du es dann nicht?
Und wenn Dir der Weg noch nicht ganz klar ist, warum holst du Dir keine Hilfe?Unterstützung kannst Du heute doch wirklich zu fast jedem Thema erhalten.

„Wie komme ich am besten den Berg hinan?
Steig nur hinauf und denk nicht dran.

Friedrich Nietzsche

Also los, Dein Wunsch zur Veränderung liegt doch auf der Hand.