23. Türchen: Miteinander

Morgen ist Heiligabend. Ein Fest der Freude und Besinnlichkeit. So sollte es sein!

Gemeinsam mit der Familie oder Freunden die Zeit genießen, essen, trinken, lachen und einfach das Leben feiern. Ohne Verpflichtungen, ohne Hektik, ohne Druck.

Was macht es, wenn das Essen nicht perfekt, der Christbaum schief und die Geschenke klein sind?  Nehmt Euch Zeit für Eure Liebsten.

“Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.

Charles Dickens

Lass den Geschenke-Einkaufs-Stress sausen und führe stattdessen ein Telefonat mit Deiner Oma, geh auf einen Kaffee mit Deiner Freundin oder besorge Deiner Tante die Medikamente, die sie noch vor den Feiertagen benötigt.

Schenke anderen Geborgenheit und ein Zugehörigkeitsgefühl, dies sind die Gaben, die zählen. Nicht die größten Päckchen sind es, die das Herz aufgehen lassen, sondern die kleinen Dinge, mit denen Du zeigst: Du bist mir wichtig, ich hab an Dich gedacht.

Gerade das Weihnachtsfest bedarf keiner Perfektion! Denkt einmal zurück…

Deshalb vernachlässige das Preisschild und achte beim Schenken mehr auf den ideellen Wert. Lass das gemeinsame Essen ein bunt zusammengewürfeltes sein. Nehmt Euch in den Arm anstatt mit Geschenkebergen zu prahlen und zeigt einander Eure Dankbarkeit, dass Ihr füreinander da seid.

Es bedarf der Liebe und dem eigenen Wunsch, andere zufrieden zu sehen und glücklich zu machen. Dann wirst Du ebenso empfinden.

Mit der Vorfreude auf morgen kannst Du Dich gleich üben.

 

22. Türchen: Tanze

Du musst das Leben tanzen!

Mit Liebe, Lust und Leidenschaft.

Jeden Tag und jeden Schritt.

Wann hast Du das letzte Mal getanzt? Verliebt-romantisch oder so richtig ausgelassen und voller Leichtigkeit? Weil Dir danach war, weil Du Lust dazu hattest und es Dich nicht im Mindesten interessiert hat, was ‚die Leute‘ dazu sagen.

Erinnere Dich: Wie hast Du Dich gefühlt? Kannst Du es spüren?

Atemberaubend? Faszinierend? Begeisternd?

Du bist ganz in Deinem Tanz aufgegangen. Warst Du selbst. Im Sein. Im Tun. Ein richtig gutes Gefühl! Und Dein Herz ist mitgehüpft. Vor Freude und Begeisterung.

Denn alles, was Du mit Lust und Leidenschaft tust, wird Dich erfüllen und auch auf Dein Gegenüber ausstrahlen.

“Der Schlüssel zum Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“

Hermann von Bezzel

Nur, wenn Du Dein Leben zur eigenen Melodie Deines Herzens tanzt, wirst Du Dir selbst und anderen näherkommen.

Probier es aus, gleich jetzt 🙂

21. Türchen: Wunder

Hast Du schon mal ein Wunder erlebt? Etwas so schönes und großartiges, von dem Du nicht (mehr) gedacht hast, dass es möglich ist? Ja, Wunder geschehen. Wenn Du hinsiehst, wenn Du daran glaubst und wenn Du dem Wunder die Türe öffnest. Gerade die Adventszeit ist eine besondere Zeit, daran zu glauben. Aber nicht nur, denn Wunder sind jeden Tag möglich.

Wenn Du hinsiehst, wenn Du achtsam bist und darauf achtest, was um Dich herum geschieht.

Obwohl, oder gerade weil die Wintersonnenwende heute ansteht. Auch Thomasnacht genannt. Der kürzeste Tag des Jahres. Die längste Nacht!

Denn erst ab morgen werden die Tage ganz langsam wieder länger und die Sonne wird sich schrittweise wieder mutiger zeigen.

Und doch habe ich heute so viel Licht und Wärme erfahren, dass es mich tief berührt hat.

Es gibt wundervolle Menschen, die handeln anstatt nur zu reden. Die wirklich machen, hinter einer Idee stehen und diese dann auch umsetzen. Mit viel Zeiteinsatz, ohne Eigennutz. Mit Liebe und Hingabe. Mit Inspiration und viel Initiative.

“Wir könnten uns nichts unter einem Wunder vorstellen, wenn noch nie eines geschehen wäre.“

Anonym

Sei empfänglich für die wunderbaren Dinge, die geschehen können und öffne ihnen die Tür. Denn nur, wenn Du sie einlädst und mit offenen Augen durch den Tag gehst, kannst Du sie entdecken. Die kleinen, aber auch die ganz großen Wunder.

20. Türchen: Leuchte

Lass Dein inneres Licht heute strahlen!

Gehe heute achtsam durch den Tag und schau bewusst auf all das, was schön ist, Dir gut tut, Dich erdet. Auch ein Blick in den Spiegel mit einem Lächeln kann dabei helfen…

Sammle diese Glücksmomente und notiere Dir im Laufe des Tages mindestens fünf Dinge, für die Du dankbar bist, die Dich erfreut haben, die Dir Zufriedenheit haben zuteil werden lassen. Oder irgend etwas, dass Dich hat sagen lassen: „Ich bin glücklich!“

“Uns gehört nur eine Stunde.
Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
Nicht das Maß der Zeit entscheidet, wohl aber das Maß des Glücks.

Theodor Fontane

Wenn Du ganz bewusstauf die kleinen aber feinen Augenblicke achtest, die Dir jederzeit begegnen, wirst Du mit der Zeit immer mehr lebens- und liebenswerte Momente entdecken.

Was davon ist Dein persönliches Tages-Highlight?

19. Türchen: Akzeptieren

Jeder hat ja so seine eigenen Wertvorstellungen. Du kennst das: Deine Ansichten darüber, wie etwas oder jemand sein sollte, zum Beispiel.

Der Realität entspricht dies vielfach nicht. Es entstehen Situationen, die Du ganz und gar nicht geplant, Menschen verhalten sich anders, als Du es Dir gewünscht hast. Und es geschehen Dinge, die Du Dir hättest niemals vorstellen können.

Mit einem Mal stehst Du im Chaos. Einem Durcheinander, von dem Du überwältigt bist und das Du am liebsten jetzt gleich wieder rückgängig machen möchtest. Du fragst Dich „Warum?“ und zweifelst an Deinen doch so gut ausgearbeiteten Plänen. Aber genau so ist das Leben: Spannend, unvorhersehbar, überraschend und mitreißend – im Guten wie im Schlechten.

Was nun? Anstatt mit dem Zustand, sei er auch noch so schlimm, zu hadern, solltest Du Dir ansehen, was da gerade ist und es dann annehmen. Was nicht bedeutet, dass Du dort stehen bleibst, wo Du bist.

Denn erst, wenn Du Dich von der Grübelei, dem Groll frei machst, hast Du die Möglichkeit, Veränderungen anzugehen! Dann hast Du auch wieder einen klaren Blick für die Möglichkeiten, die sich Dir bieten. Und es gibt sie!

“Jede konstruktive Veränderung beginnt mit der Akzeptanz dessen,
was gerade ist.

Sprichwort

Investiere Deine Kraft also lieber in die Zukunft, anstatt sie mit Schuldzuweisungen und Jammern zu vergeuden. Was nützt all die verschwendete Zeit?

18. Türchen: Helfen

Mach Dir doch ab und einmal bewusst, wie gut es Dir geht. Sei für alles dankbar, das Du hast und schau weniger auf das, was Du vermisst. Nicht nur in der Vorweihnachtszeit.

Sei dankbar dafür, dass Du in einem friedlichen Teil der Welt lebst, vielleicht zu Weihnachten nicht auf den Euro schauen musst, wenn es um das Essen oder die Geschenke geht. Mach Dir bewusst, dass Du ein Dach über dem Kopf hast, dass Du in der Adventszeit schmücken kannst. Und Du in der Lage bist, diese Tage in Deinem Zuhause oder auf dem Weihnachtsmarkt zu genießen, sofern Du Dir nicht selbst Stress bereitest.

Wenn Du dann an die denkst, die dies alles nicht haben, dann denk doch einmal daran, welche Bedeutung das Weihnachtsfest hat.

Zu helfen ist Dir sicher möglich, auch im Kleinen. Gib etwas von Deinem Wohlstand ab, und erfahre die Freude, die Dich erfüllt, wenn Du an die denkst, die es empfangen. Hier ist einer, der zeigt, wie`s geht:

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17. Türchen: Vermisst?

Gestern hat das Tüchen doch glatt… geklemmt.

Nun gut, es war ein Tag, der ‚ganz normal‘ anfing und dann so vieles mit sich brachte, das einfach alles Andere in den Hintergrund gedrängt wurde. Aber nicht umsonst schreibe ich hier unter dem Titel Lieber glücklich als perfekt – dafür gibt`s heute zwei Einträge 🙂

Hast Du meinen Eintrag vermisst? Und wie oft fällt Dir auf, dass Du Menschen oder Sachen erst zu schätzen weisst, wenn sie nicht mehr gegenwärtig sind? Dass Du vielleicht vieles als Selbstverständlichkeit hinnimmst, ohne genau hinzuschauen.

Lass das nicht zu! Sei jeden Tag dankbar, für das was Dich umgibt, achte die Menschen um Dich herum und erlebe jeden Augenblick in Achtsamkeit, denn es gibt so einiges, dass Du nicht ersetzen kannst.

“Wir denken selten an das, was wir haben,
aber immer an das, was uns fehlt.

Arthur Schopenhauer

16. Türchen: Liebe

Die Sonnenblume. Sie steht für Frohsinn, Heiterkeit, Liebe, Sonne und das Leben schlechthin. Doch ihre einst so leuchtend strahlende Schönheit ist vergangen. Keine Farbenpracht mehr.

Dennoch hat sie sich gegen den Frost durchgesetzt und steht weiter aufrecht und wunderschön. Nicht mehr so farbig, nicht mehr so stark, aber vielleicht gerade deshalb so anmutend und liebenswert.

Liebe wahrhaftig!

Liebe was Du tust, wie Du lebst, was und wer um Dich herum ist. Und zu allererst: Liebe Dich selbst. Du bist wundervoll.

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15. Türchen: Pause!

Achtest Du ausreichend auf Dich? Machst Du zwischen all Deinen Aufgaben und Verpflichtungen auch Pausen, seien es auch nur kleine?

Trotz nahender Feiertage und all deren Vorbereitungen? Trotz Jahresende und der noch anstehenden Pflichten – sofern es denn wirklich welche sind und Du Dir nicht selbst Stress mit dem definierten Zeitpunkt gesetzt hast  😉

“Man muss sich ein bestimmtes Quantum Zeit gönnen, wo man nichts tut,
damit einem etwas einfällt.“

Mortimer J. Adler

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14. Türchen: Geduld

Darin steckt dulden. Dulden meint ausharren und ertragen. Zulassen, dass es dauert. Das alles und jedes seine ganz natürliche Entwicklungszeit benötigt.

Doch oft fehlt es uns hier eben an der Geduld und das Warten wird zu einem schwierigen Unterfangen, gerade dann, wenn Du Dir etwas sehnlichst wünschst. Mir kann es dann nämlich oft nicht schnell genug gehen und das fängt schon beim kurzfristigen Friseurtermin an. Jetzt gleich, am besten sofort soll es sein. Nur, um dann festzustellen, dass die Haare in den vier Tagen bis zum Termin doch ganz wunderbar aussehen!

Fazit: Da hätte ich doch gleich gelassen reagieren können…

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