Wendepunkt

Ist das Frühjahr der Zeitpunkt, an dem sich alles wandelt oder eher der Winter, der dafür sorgt, dass Vieles vergeht?

Das Eine bedingt in jedem Fall das Andere. Wo nichts wegfällt oder stirbt kann nichts neues gedeihen.

Und doch hältst Du vielleicht an Menschen, Dingen oder Gewohnheiten fest, die Dich bremsen, die Dich aufhalten, die dafür sorgen, dass gar nicht erst Neues entstehen kann. Weil der Platz dafür fehlt oder Deine Energie, Deine Aufmerksamkeit.

Denn was in der Natur die Jahreszeitenwechsel unaufhörlich einläuten, musst Du in Deinem Leben schon selbst anstoßen: das Werden und Vergehen.

All die Veränderungen, die Du Dir wünschst beginnen auch mit Dir. Deinen Wünschen und Visionen. Aber auch Deinem Hinsehen. Was kannst Du beitragen? Was musst Du ändern? Was hast Du vielleicht schon verursacht und möchtest doch einen anderen Weg einschlagen? Angenehmes wie Belastendes kannst Du sowohl ausbauen als auch reduzieren. Doch nur, wenn Du dafür offen und bereit bist.

Genau das ist das Wunderbare an dieser Situation. Du bist nicht auf der Autobahn und musst bis zur nächsten Abfahrt warten. Du kannst auch jetzt entscheiden, einen neuen Kurs aufzunehmen.

Höre in Dich hinein, spüre, wo Unstimmigkeiten bestehen und gib Deinen Empfindungen nach Deinen Absichten genug Raum.

Nicht im Außen, sondern in Deinem Innern beginnt der Wandel.

„Die unbequemste Art der Fortbewegung
ist das
In-sich-gehen.

Karl Rahner

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