Sieh doch nur

Die Farben des Herbstes. Eine Augenweide. Streicheleinheiten für die Seele. Obwohl es draußen nieselt. Ganz zart nur. Doch ganz langsam lässt sich die Sonne hinter dem Wolkenband erahnen – auch wenn Du sie nicht sehen kannst.

Dafür die Blätter, die der Herbst den Bäumen abtrotzt und die nun im Wind tanzen und ihre Reise aufnehmen.

Und eine Katze, vielleicht auch ein Kater, die auf Nachbars Grundstück umherschleicht, während das Rotkehlchen im Gras sich auf die rettende Weinranke emporschwingt.

Wunderschön!

Was entdeckst Du noch alles um Dich herum? Was lohnt es zu betrachten, zu bestaunen, zu bewundern?

Du meinst, Du kennst eh schon alles. Dann halte bewusst inne.

“Wir haben verlernt, die Augen auf etwas ruhen zu lassen,
deshalb erkennen wir so wenig.

Jean Gino

Was nimmst Du den Tag über wirklich wahr? Was erkennst, was siehst Du?

Erinnerst Du Dich am Abend noch an die Kleidung Deiner Kollegen?
Wie war der Mittagstisch dekoriert, wie die Beilagen auf Deinem Teller angerichtet?
An wie vielen Gärten bist Du auf Deinem Weg vorbeigekommen? Welchen lohnt es sich, noch einmal ganz in Ruhe anzusehen?

Bist Du Dir der vielfältigen und oft unwiederholbaren Bilder bewusst? Schaffst Du es, Dir die schönsten zu merken? Sie vielleicht für trübe Zeiten abzuspeichern und dann hervorzuholen?

Richte Deinen Blick heute vorsätzlich und absichtlich auf das, was Dir vor die Augen kommt und was Du an Schönem mitnehmen darfst. Du wirst erstaunt sein, was Du alles (neues) entdecken kannst.

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