Mach Dich nicht verrückt

Eine gesunde Portion Vorsicht ist immer gut, denn sie bewahrt Dich vor Gefahren. Das Abwägen von Vor- und Nachteilen einer Sache, die Du angehen möchtest, hilft Dir, die Risiken abzuschätzen und nicht mit Anlauf eine Bruchlandung hinzulegen. Insbesondere, wenn es um Herzensdinge geht.

Aber alle Eventualitäten vorhersehen und diese dann noch ausschließen zu können ist schlicht und ergreifend nicht drin. Wie auch?

Und mal ehrlich: Würdest Du dann überhaupt noch etwas Neues wagen? Ein Projekt starten, einen fremden Urlaubsort aufsuchen oder ein unbekanntes Rezept ausprobieren?

Es werden sich immer mal wieder Hürden auftun, gerade dieses Überraschende macht den Weg doch so spannend! Was tust Du dann?

Nimmst Du Anlauf und wagst den mutigen Sprung hinüber? Oder lässt Du Dich zu Boden sinken und jammerst über den Berg, der sich vor Dir auftut?

Denk einmal darüber nach, wie Du im Alltag auf Unvorhergesehenes reagierst.

Einzig Dein Umgang mit dem, was da plötzlich auftaucht, macht den Unterschied! Flucht oder Angriff? Verzweiflung oder Herausforderung? Stachelt Dich die neue Ausgangslage an oder resignierst Du angesichts der sich ändernden Fakten?

Lass Dich nicht unterkriegen. Schau auf das, was Du schon erreicht hast und geh mutig der sich bietenden Chance entgegen. Mit Zuversicht und Selbstvertrauen.

„Die Kunst, ein Hindernis zu nehmen,
besteht oft darin, es nicht für ein solches zu halten.

Peter Sirius

Du kennst das sicher. Im Vorfeld hast Du vielleicht das Schlimmste befürchtet und dann… es lief wie am Schnürchen. Mehr noch, es haben sich Situationen ergeben, die Du so positiv gar nicht hättest planen können.

Obwohl Du einen Platten hattest und zu spät gekommen bist, die Unterlagen nicht vollständig waren oder das Wetter nicht mitgespielt hat. Oder vielleicht gerade deswegen?

Ganz egal, was passieren kann: Setze ein Lächeln auf, nutze die scheinbare Katastrophe dazu, Deine Kreativität wieder einmal auszuleben und sei Dir sicher, dass es genau so richtig ist, wie es jetzt ist!

2 Gedanken zu “Mach Dich nicht verrückt

  1. Hallo Dagmar, ich musste etwas lachen, als ich deinen Beitrag in Verbindung mit dem Warnschild vor Zecken las. Tatsächlich nehme ich bereits seit 14 Tagen Antibiotika ein (bin zum Glück bald damit durch), weil ich eine Borreliose-Zecke erwischt habe – bzw. sie mich erwischt hat. Jahrelang, in denen ich mit meinem Hund im Wald unterwegs war, passierte nichts und nun ist es halt einmal so weit. Hätte ich deshalb auf das Vergnügen verzichten sollen, draußen umher zu streifen und die Natur zu genießen? Oder mit meinem Hund immer hübsch auf dem Bürgersteig bleiben sollen? Nö, finde ich nicht 🙂
    LG, Ruby

    1. Hallo Ruby,
      erst einmal gute Besserung! – diese Mistviecher 😉
      In der Tat habe ich das Foto bei einem Hundespaziergang in Norddeutschland gemacht. In einer wundervollen Gegend! Auftauchen können sie letzen Endes überall. Vorbeugen, okay, sich kirre machen – um Gottes Willen! Wie Du schon schreibst, ist die Natur viel zu schön, um sie nur aus der Ferne zu genießen. Viele Grüße, Dagmar

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