brennendes Verlangen

Träumen ist wundervoll, denn Träume bringen Dich Deinem Herzen näher und sie lassen Dich aufhorchen, ja deutlich erkennen, was Dir wirklich wichtig ist.

Du kannst es fühlen, vielleicht sogar deutlich ’sehen‘: Was Du begehrst, wo Du mit Dir im Einklang bist und auch, wo es zwickt.

Wenn Du ehrlich mit Dir bist. Wenn Du zulässt, dass sich Deine innere Stimme äußern darf – auch laut, rebellisch und fordernd!

Denn Dein brennendes Verlangen zeigt Dir, was Du tun, wer Du sein möchtest.
Frage Dich, warum Du es noch nicht tust, weshalb Du es noch nicht bist. Wie viel Authentizität willst, ja kannst Du zulassen?

Und dann? Dann solltest Du es angehen. Nicht nur in der Illusion, sondern auch in der Realität. Mit einem Ziel, mit einem Plan, mit kleinen Schritten oder auch ganz großen. Mit Deinem Herzen, auf jeden Fall aber mit Deinen Taten!

Spürst Du, wie es Dich beflügelt? Dir Kraft und Zuversicht schenkt und selbst kleinste Erfolge Dich motivieren? Weil Du weißt, dass Du Dein Vorhaben erfolgreich umsetzen wirst. Woher? Nun, Du er-lebst Deinen Traum.

Stolpersteine oder Rückschläge lassen Dich zwar innehalten und bringen Dich vielleicht auch zu der ein oder anderen Kurskorrektur, aber dieses Erfahren und Lernen auf dem Weg ist genau das, was Lebendigkeit mit sich bringt, was Dich wachsen lässt.

Es ist noch ein gutes Stück bis zu Deinem angestrebten Endergebnis? Genieße den Weg und bleibe dran. Denn dranbleiben, dass musst Du wollen – und es auch tun.

Die Zukunft will kreiert werden. Mit Deinen Träumen, Gedanken, Handlungen.
Wofür brennst Du?

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen,
sondern möglich machen.

Antoine de Saint-Exupéry

Achtung Ansteckungsgefahr!

Oh je! Es geht auf den Herbst zu und da lauern bei häufig wechselnden Temperaturen auch gleich wieder die Erkältungen. Der Zwiebel-Look ist deshalb angesagt und höchst effektiv.

Wollen wir  uns doch keine Schnupfennase einfangen und erst recht nicht bei unserem Kollegen anstecken. Ob´s klappt? Die ein oder andere Vitaminzufuhr hilft ebenfalls und – ein Lächeln! Denn positiv gestimmt, reagiert auch unser Körper ganz anders auf Umwelteinflüsse.

Bewusst anstecken kannst Du aber Dein Umfeld! Bis zu 8.000 Menschen kannst Du, laut Framingham-Studie, mit Deiner guten Laune beinflussen, Dich selbst eingerechnet 😀

Probiere es schon am Morgen in Deinem Badezimmer aus und schenke Dir ein strahlendes Lächeln. Deine Glückshormone werden sich selbstständig machen und Dich enorm beflügeln. Dann geh hinaus und strahle jeden an, der Deinen Weg kreuzt. Es kostet Dich fast nichts. Übe Dich im Mitreißen Dritter und achte darauf, was zurückkommt.

„Vielleicht ist es die größte Lebenskunst,
sich von den guten Gefühlen mitreißen zu lassen
und den schlechten zu trotzen wie ein Fels in der Brandung.

Hans Kruppa

Wahrnehmung

Auf einem Spaziergang war es. Erst kürzlich. Mit meinen beiden Hunden war ich im Wald unterwegs, als mir ein Wanderer entgegenkam. Als er auf unserer Höhe des Weges angelangt war, blieb er stehen, grüßte, musterte meine Beiden und fragte: „Entschuldigung, darf ich fragen, welche Rasse das ist?“ „Mischlinge. Husky-Schäfer-Mixe.“ antwortete ich, worauf er nickte und sagte: „Ja, natürlich, jetzt, wo Sie es sagen. Sieht man den beiden ja eigentlich sofort an.“ Wir verabschiedeten uns, wünschten einen schönen Tag und gingen unserer Wege.

Keine halbe Stunde verging, als wir auf ein älteres Paar stießen, ebenfalls mit Hund. Auch wir kamen ins Gespräch und einer der beiden fragte: „Was sind das denn für welche?“ Wieder sagte ich: „Mischlinge, Husky und Schäferhund.“ Worauf die Dame im Brustton der Überzeugung entgegnete: „Also bei dem Großen ist das ja eindeutig, aber der Kleinen sieht man das ja überhaupt nicht an!“

Was sollte ich darauf antworten? Ich lächelte.

Aber just in diesem Moment wurde mir klar, dass es sich mit Ansichten und Wahrheiten ganz genauso verhält. Scheinbar Offensichtliches zeigt sich Dir anders als mir.

Du siehst am Rosenbusch die Dornen, ich die Blüten. Du liebst den Sommer, ich den Frühling. All das, was aus vielerlei Gründen oder Erfahrungen für Dich mit positiven Gefühlen behaftet ist, löst bei mir vielleicht negative aus.

Allein deshalb sollten wir kein Urteil fällen für das, was uns oft verleitet, ganz aus Gewohnheit die Schubladen zu öffnen und Menschen oder deren Meinung direkt dort einzusortieren. Wir wissen das, aber vielleicht müssen wir es uns auch immer wieder ins Gedächtnis rufen.

Denn nur jeder Einzelne für sich ist in der Lage, seinen Teil des Bildes oder der Geschichte zu beurteilen, ganz gleich, wie augenscheinlich er sich darstellen mag.

Denn Augen haben und Betrachten ist nicht dasselbe.

Augustinus Aurelius

Augenblicke

Wie schön wäre es, alle kostbaren, fröhlichen, schönen Momente festhalten zu können?
Und die unschönen, tragischen, schmerzvollen?

Ja, die würdest Du Dir oft gerne ersparen. Ausblenden. Die Zeit zurückdrehen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Jede Medaille hat zwei Seiten und das Gegenteil aller Dinge ist doch gerade Deine Möglichkeit, all das für Dich Wertvolle schätzen zu können.

Ob es das Wetter, Deine Gesundheit, die Beförderung oder der blühende Garten ist. Es gibt auch den Hagel, die Erkältung, die Arbeit und das Unkraut zupfen. Immer ist das Eine nötig, damit sich das Andere zeigen darf.

Gerade deshalb ist es sinnvoll, dass Du zu jedem Zeitpunkt präsent bist. Achtsam wahrnimmst und annimmst, was sich Dir zeigt. Damit Du das Gute genießen und das weniger Schöne dankbar loslassen kannst.

Den Augenblick immer als den höchsten Brennpunkt der Existenz,
auf den die ganze Vergangenheit nur vorbereitete,
ansehen und genießen,
das würde Leben heißen!

Christian Friedrich Hebbel

Tun oder lassen?

Jeden Tag nimmst Du Dir bestimmte Dinge vor, die Du tun willst und solche, die Du tun musst. Aber setzt Du sie auch alle um oder drückst Du Dich davor Entscheidungen zu treffen, endlich zu handeln?

Bei der Liste der Ausreden ist unsere Kreativität oft ja unerschöpflich…

Versuche deshalb nicht zu begründen, warum etwas nicht funktioniert, sondern suche nach Wegen, wie es klappen kann und probiere sie aus.

Was wolltest Du schon immer machen?
Was hindert Dich (noch) daran?
Was benötigst Du, um Dein Ziel, Deinen Traum zu leben?
Mit welchem noch so winzigen Schritt kannst Du beginnen?

Hast Du nicht schon lange genug gewartet? Du weißt doch, dass es möglich ist.
Tu es endlich!

Und gib auch den Gelegenheiten eine Chance: Glück lässt sich gerne einladen, wenn Du bereit dafür bist.

In dem Augenblick, in dem man anfängt, das zu tun,
was man schon immer tun wollte, beginnt ein neues Leben.

Buckminster Fuller

Sicher gibt es dann auch noch einiges, was Du vielleicht einfach lassen solltest, um Deinem Leben mehr Freude zu verleihen… Was könnte das sein?

Finde auch dies heraus und … lass es einfach.

Ein Bild vom Glück

Wie sieht Dein ganz persönliches Glück aus?

Diese Frage kannst Du nur für Dich allein beantworten, denn jeder hat hierzu eine andere Assoziation. Das Glücksempfinden ist so individuell wie jede/r Einzelne von uns. Genauso schön, genauso spannend.

Kannst Du es benennen, mit einigen wenigen Worten beschreiben? Wie sieht es aus, wie fühlt es sich an?

Auch wenn Du Dir vielleicht im Detail noch keine Gedanken darüber gemacht hast, glaube ich doch, dass (fast) jeder dieser Definition zustimmen wird:

Glück ist, wenn das, was man denkt,
was man sagt
und was man tut,
miteinander in Einklang stehen.

Mahatma Gandhi

Lebst Du Dein Glück bereits? Oder musst Du ihm noch auf die Sprünge helfen und einige Voraussetzungen schaffen?

Welche sind das? In welcher Reihenfolge möchtest Du sie angehen? Brauchst Du bei dem einen oder anderen Schritt vielleicht Unterstützung?

Auch wenn der Weg lange, ja mühsam erscheint, er lohnt sich – in jedem Fall!

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deiner Reise.

Und ob Du kannst

Wie oft erfüllst Du die Erwartungen anderer anstatt Dich Deinem eigenen Befinden zu widmen? Verharrst in der Bequemlichkeit der ungeliebten, aber so gewohnten Verbindungen, weil Du mit einer Veränderung anderen vor den Kopf stoßen könntest oder würdest.

Beispiele gefällig?

  • „Ich kann doch nicht das Kaffeetrinken am Sonntag bei meinen Eltern absagen. Sie erwarten, dass ich vorbeikomme.“
  • „Mit anderen Kollegen zum Mittagessen, aber wir gehen doch immer mit der gleichen Truppe, was denken die dann von mir?“
  • „Eigentlich würde ich viel lieber Spanisch lernen, anstatt Klavier zu spielen, aber mein Lebensgefährte hat mir doch das Instrument geschenkt, also übe ich weiter.“

Kennst Du auch die ein oder andere Aussage? Bloß nicht auffallen, nur nichts umstoßen! Erst die anderen, dann ich.

Du stehst Deinem Glück damit selbst im Weg, wenn Du externe Erwartungen Deinen eigenen Ansprüchen vornanstellst.

Brich endlich aus diesen Mustern aus:

  • Sag Deinen Eltern, dass Du diese Woche nicht kannst, weil Du zu einer Ausstellung gehst und tu es auch!
  • Verabrede Dich mit den Kollegen, die eine Runde spazieren gehen, anstatt die Kantine zu bevölkern
  • und erkläre Deinem Schatz, dass Du momentan eine kreative Pause brauchst.

Verhalte Dich so, wie Du leben, wie Du sein möchtest. Veränderungen machen lebendig!

Du bist kein Setzkasten, in dem jedes Kästchen vorherbestimmt ist und der mit der Zeit einstaubt. Das Leben ist bunt! Wähle die Farben, die Dir gefallen.

Vielleicht sind die Reaktionen Deiner Umwelt ja weniger laut als Du glaubst. Und wenn doch: Spüre genau nach, wie Du Dich dabei fühlst.

„Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen.“

Hubert Burda

Geburtstag

Schon so lange her! Genau vor einem Jahr habe ich den ersten blog-Eintrag hier verfasst und nach wie vor erfüllt es mich mit Freude, wenn ich meine Gedanken, Erfahrungen, Ansichten oder Träume hier in Worte kleiden kann.

Damals habe ich mir kein Ziel zur Entwicklung dieser Seite gesetzt. Die Idee ist einfach in meinem Kopf gegärt und war irgendwann reif. Leidenschaft drückt es wohl am Besten aus. Und schon ist es da, das erste Wiegenfest.

 

Geburtstage sind die Tage,
an denen man das was war, betrachtet, das was ist, bewertet
und das was sein wird, voller guter Hoffnung erwartet.

Samuel Butler

Eine echte „Bewertung“ mag ich gar nicht machen – der Name ist schließlich Programm 😉 Mein Rückblick macht mich jedenfalls sehr glücklich und ich glaube, das allein zählt.

Bei Euch, Ihr lieben Leser, möchte ich mich jedenfalls fürs dabeisein bedanken und freue mich, wenn Ihr beim Stöbern ebenso viel Begeisterung empfindet, wie ich sie beim Schreiben verspüre.