Druck

Ahnst Du, oder weißt Du sogar, wie viel Gewicht von Deinen Schultern purzelt, wenn Du den Dir selbst auferlegten Druck nimmst? Gefühlt sind es etliche Tonnen.

Diese Woche habe ich es selbst erlebt. Einem mir gesteckten Ziel habe ich einfach mal den Stecker gezogen. Mir ist bewusst geworden, dass ich es im angestrebten Zeitraum einfach nicht erreichen kann.

Soll ich deshalb aufgeben? Ganz im Gegenteil. Ich gehe einfach den langsamen Weg. Im Navi wäre dies der „kürzeste“, der allerdings die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Dafür führt er übers Land und gewährt Einsicht in wunderschöne Hinterhöfe, auf weite Felder und waldige Höhen. So vieles, was einen eingehenden Blick lohnt!

Wieso habe ich mich verrückt gemacht? Kennst Du das auch, wenn Du Dir selbst derart ambitionierte Ziele setzt, dass Du Deinen Alltag im Eilschritt erledigen müsstest, damit das zusätzlich Angestrebte überhaupt noch hineinpasst?

Aber wozu eigentlich?

Der schnellste Weg, also der über die Autobahn, lässt Dich die Checkliste zwar in kürzerer Zeit abhaken, aber Du verpasst all die wunderbaren Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen, die die Landstraße offenbaren.

Welche Route möchtest Du beschreiten?

Lass Dir Zeit und finde den Weg, der zu Dir passt! Denn wenn Du die alten ausgetretenen Pfade nicht verlässt, wirst Du nur schwerlich Neues entdecken. Sprintest Du aber auf dem herkömmlichen Weg durch die Lande, fehlt Dir die Zeit für das wirklich Wichtige.

„Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig,
bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.“

Konfuzius

 

 

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