Richtig groß!

Was genau tust Du für die Realisierung Deiner Träume?
Wie viel Vorstellungskraft investierst Du in Deine Zukunft?

Malst Du Dir ein buntes Bild im Kopf?
Spürst Du hinein, wie es aussieht, sich anfühlt, Dich erfüllt – Dein großes Ziel?

Der Weg dorthin wird nicht allein durch Business- und Meilensteinpläne, Konzepte und deren Umsetzung gefestigt und realisiert.

Die intensive und detailgetreue Vorstellung dessen, was Du erreichen möchtest ist mindestens ebenso bedeutsam.

Veranschauliche Dir alles im ganz großen Stil und dann beginne mit der Verwirklichung. Wenn vielleicht auch in kleinen Schritten.

Und wenn es auf dem Weg auch einmal hakt, dann hole Dir Deinen großen Traum wieder ins Bewusstsein: Wie sieht er aus? Wie fühlt er sich an? Wie fühlst Du Dich damit?

Träume keine kleinen Träume; es fehlt ihnen die Magie.
Träume groß.
Dann mach‘ den Traum wahr.

Donald Wills Douglas

 

Zeit der Reife

Der Herbst hat noch nicht begonnen und doch sind beim morgendlichen Sparziergang Jacke und wasserfeste Schuhe empfehlenswert, denn der Sommer legt immer wieder kleine Pausen ein.

Und obwohl die Bäume bereits voller verlockender Früchte hängen, brauchen sie noch eine Weile, bis sie genießbar sind. Alles zu seiner Zeit.

Ist es deshalb noch reizvoll, jederzeit alle Obst- und Gemüsesorten genießen zu können?

Vielleicht wartest Du aber auch schon auf den Winter? Oder gar auf den Frühling? Jeder hat ja so seine liebste Jahreszeit – dennoch müssen wir durch alle durch! Genieße und erfreue Dich an dem was ist! Nur die Gegenwart zählt.

„Verlangen wir vom Herbst, dem Frühling zu gleichen?
Ein Baum kann nicht zur selben Zeit Früchte und Blüten tragen.“

Anonym

Das ist das Geheimnis des Erfolges: Geduldig sein. Abwarten können. Den Dingen ihre Zeit lassen.

Wenn Du ein Ziel in Angriff genommen hast und der Erfolg sich doch nicht ganz so schnell einstellt wie erwartet, ist dies wohl die größte Herausforderung. Denn nur das Gedeihen führt zur Reife.

Sei deshalb nicht ungeduldig, alles hat seine Zeit – auch wenn Du länger warten musst, genieße derweil die Reize des Jahreszeitenwechsels. Der Herbst ist ja nicht mehr weit.

Kopf in den Wolken

Mit Träumen beginnt die Realität.“

Daniel Goeudevert

Dieses Zitat ist ein Freibrief zum Phantasieren. Ist das nicht herrlich?

Denn nur wenn Du nicht ausschließlich rational, sondern voller Leidenschaft und Enthusiasmus Deinen Ideen folgst, wirst Du Deine großen Träume auch umsetzen.

Dann hast Du die Möglichkeit Lösungsansätze und Umsetzungswege für Dein großes Ziel zu finden, auf die Du mit sachlicher Überlegung sicher nie gekommen wärst.
Oder zumindest nicht so schnell.

Für Deine Luftschlösser brauchst Du noch nicht einmal eine Baugenehmigung. Keiner kann sie Dir nehmen. Alles ist möglich! Und Freiheit beginnt immer im Kopf. Was spricht also dagegen, ab und an einmal so richtig unvernünftig herum zu spinnen?

Richtig! Rein gar nichts!

Wenn Dir also das nächste Mal jemand ein „Du spinnst wohl!?“ an den Kopf wirft, dann kannst Du ganz entspannt antworten: „Ja, und das sehr gerne!“

Mach mal halblang

Guten Morgen, wie sieht Dein heutiges Programm aus?
Familienfeier? Papierkram? All das erledigen, was die ganze Zeit liegengeblieben ist?

Mach nicht den Fehler, Dir heute allzu viel vorzunehmen, um dann heute Abend frustriert festzustellen, dass Du doch nicht alles geschafft hast.

Der Sonntag ist ja auch zum Erholen gedacht.
Mit Freunden, Nachbarn oder auch Fremden auf einem Straßenfest, bei einem Sparziergang oder ein, zwei Stündchen im Liegestuhl?

Lass es Dir heute richtig gut gehen und tanke Kraft!

Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.“

Chinesische Weisheit

Denn nur, wenn Du zwischendurch zur Ruhe kommst, wird Dir bewusst, was wirklich wichtig und auch zu tun ist. Dann bist Du in der Lage, Deine Prioritäten sinnvoll zu setzen und Deine Energie zielorientiert zu nutzen.

Was hältst Du von einem spontanen Picknick mit Deinen Lieben? Essen kannst Du schließlich auch draußen und das wunderbare Wetter lädt doch geradezu zum dolce vita ein.

Also warte nicht erst ab, bis die Sterne am Himmel stehen, sondern entspanne Dich schon jetzt.

purer Genuss

Ja, gut, die meisten denken bei ‚Genuss‘ an ein gutes Essen, den Theaterbesuch oder den lange herbeigesehnten Urlaub. Etwas Großes, dass es zu verdienen gilt und für das Anstrengung nötig ist. Du auch?

Dabei gibt es zu jeder (Tages)Zeit mehrmals die Chance zum wahren Genießen:

  • der Wind in Deinen Haaren
  • das Begrüßungsritual Deines Haustiers
  • der Duft des frisch aufgebrühten Kaffees
  • einfach mal die Füße hochlegen
  • ein freundlicher Plausch
  • das frisch bezogene Bett
  • der Anruf eines Freundes
  • Vogelgezwitscher am Morgen
  • die Sonne auf Deiner Haut
  • das Lächeln, das Dir ein Unbekannter schenkt
  • eine überraschende Nachricht
  • das Aroma, das Dich an Deine Kindheit erinnert
  • ein Schaumbad
  • der Blick Deines Liebsten
  • das Feierabendbier nach getaner Gartenarbeit
  • die Stimmung bei Kerzenschein
  • der Abend auf der Terrasse

Es braucht gar nicht viel, um den Augenblick auszukosten – und die kleinen Momente sind oft so viel mehr wert, als das große Ziel. Denn auch den Weg dorthin solltest Du voller Freude wahrnehmen.

Sei einfach achtsam mit dem, was Dir geschenkt wird und Du kannst dankbar annehmen… und genießen.

„Die meisten Menschen jagen so sehr dem Genuss nach,
dass sie an ihm vorbeilaufen.

Soren Kierkegaard

 

 

P.S. Das Häppchen auf dem Foto war ein kleiner, aber sehr feiner Genuss-Moment im schönen Zeeland. Unvergessen!

Jetzt nicht

  • Wo soll ich den neuen Drucker hinstellen? – Eigentlich ist dafür kein Stellplatz mehr frei…
  • Wieso komm ich jetzt mit dem Texten nicht weiter? – Der Abgabetermin naht!
  • Heute stehen so viele Aufgaben an! – Aber wo soll ich anfangen?

Kennst Du das? Du willst, musst vielleicht auch, etwas machen und dann – Blackout, nichts geht mehr! So sehr Du auch darauf herum denkst: nicht ansatzweise eine praktikable Lösung in Sicht!

Anstatt voller Elan loszulegen, es anzupacken und die Dinge in die Hand zu nehmen, schiebst Du sie von einer Ecke in die andere oder denkst unentwegt darüber nach und blockierst Dich selbst.

Lange habe ich das auch so gemacht, aber „in die Pötte“ gekommen bin ich damit nicht. Neuerdings verordne ich mir in solch einem Fall ganz bewusst ein ‚Stopp‘!

Und genau an diesem Punkt lasse ich das jeweilige Thema mit folgendem Gedanken einfach ziehen: „Was soll´s, es wird sich eine Lösung auftun, wenn ich nur unbeirrt daran glaube!“

Dann widme ich mich etwas ganz anderem! Lesen, schlafen, spazieren gehen – auf jeden Fall etwas, dass absolut nichts mit meiner Herausforderung zu tun hat.

Was dann passiert, erstaunt mich immer wieder: Sobald ich loslasse, kümmert sich mein Unterbewusstsein um die anstehende Angelegenheit. Schon nach kurzer Zeit liegt ein Ergebnis in der Luft – ganz wie von Zauberhand. Wie ein guter Freund, der sich um mich kümmert, wenn es mir nicht gut geht.

Probiere es aus. Es funktioniert tatsächlich!

Wie mit dem Drucker – der steht jetzt im Büro auf dem kleinen Tischchen, das lange nicht genutzt wurde. Die Höhe, die Größe, alles passt.

Warum ich da nicht gleich drauf gekommen bin?….

Wir mögen vielleicht unser Bewusstsein verlieren,
niemals aber unser Unterbewusstsein
.“

Roswitha Bloch

Hör mal

Bereits 300 Jahre vor Christi Geburt war sich Zenon von Kition über Folgendes im Klaren:

Die Natur hat uns nur einen Mund, aber zwei Ohren gegeben,
was daraufhin deutet, dass wir weniger sprechen und mehr zuhören sollen.“

Ein ambitioniertes Vorhaben in unserer lauten und schnellen Welt, in der ein Jeder meint sich mit immer wilderen Äußerungen Gehör verschaffen zu müssen.

Aber wer hört noch hin? Was nutzt das Äußern und Tönen, wenn keiner mehr aufhorcht?

Ganz im Ernst: Hast Du heute Morgen nach dem Aufstehen Deinen Kindern zugehört, was sie heute Nacht geträumt haben? Deinem Partner gelauscht, welche Aufgabe er heute bewältigen muss oder möchte? Bist Du immer aufmerksam „dabei“ wenn Kollegen und Freunde sprechen, sich äußern? Bekommst Du wirklich mit, was um Dich herum gesagt wird?

Oder neigst Du eher dazu, selbst das Wort zu übernehmen, das Gespräch zu führen? Vielleicht bist Du aber auch eher der Moderator, der das Gespräch leitet und es sogar schafft, allen Parteien Gehör zu schenken?

Nutze die kommenden Tage einmal zum bewussten Zurückfahren Deiner Wortmaschinerie und höre stattdessen hin, wenn Dir jemand Vertrauen entgegenbringt, indem er seinen Unmut äußert. Höre zu, wenn sich Mitmenschen für Deine Leistungen bedanken und nimm dies auch an. Schenke einem Mitarbeiter Deine Aufmerksamkeit, wenn er sein Herz ausschütten möchte und sich bei Dir Gehör verspricht.

Lausche darüber hinaus auch einmal ganz bewusst in die Stille hinein und Du wirst Dich glücklich schätzen, dem Lautstärkepegel um Dich herum einmal entkommen zu sein.

Probiere es aus und höre ganz genau hin.

Druck

Ahnst Du, oder weißt Du sogar, wie viel Gewicht von Deinen Schultern purzelt, wenn Du den Dir selbst auferlegten Druck nimmst? Gefühlt sind es etliche Tonnen.

Diese Woche habe ich es selbst erlebt. Einem mir gesteckten Ziel habe ich einfach mal den Stecker gezogen. Mir ist bewusst geworden, dass ich es im angestrebten Zeitraum einfach nicht erreichen kann.

Soll ich deshalb aufgeben? Ganz im Gegenteil. Ich gehe einfach den langsamen Weg. Im Navi wäre dies der „kürzeste“, der allerdings die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Dafür führt er übers Land und gewährt Einsicht in wunderschöne Hinterhöfe, auf weite Felder und waldige Höhen. So vieles, was einen eingehenden Blick lohnt!

Wieso habe ich mich verrückt gemacht? Kennst Du das auch, wenn Du Dir selbst derart ambitionierte Ziele setzt, dass Du Deinen Alltag im Eilschritt erledigen müsstest, damit das zusätzlich Angestrebte überhaupt noch hineinpasst?

Aber wozu eigentlich?

Der schnellste Weg, also der über die Autobahn, lässt Dich die Checkliste zwar in kürzerer Zeit abhaken, aber Du verpasst all die wunderbaren Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen, die die Landstraße offenbaren.

Welche Route möchtest Du beschreiten?

Lass Dir Zeit und finde den Weg, der zu Dir passt! Denn wenn Du die alten ausgetretenen Pfade nicht verlässt, wirst Du nur schwerlich Neues entdecken. Sprintest Du aber auf dem herkömmlichen Weg durch die Lande, fehlt Dir die Zeit für das wirklich Wichtige.

„Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig,
bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.“

Konfuzius

 

 

Erlaube Dir Fehler zu machen

Kennst Du das Geheimnis erfolgreicher Menschen?

Ich spreche von denen die man, zumindest dem Namen nach, kennt: Henry Ford, Thomas Alva Edison, Abraham Lincoln.

Lies ihre Biographien und Du wirst feststellen: sie sind alle gescheitert. Und das mehrmals. Aber sie haben weitergemacht. Ihre Fehlschläge haben sie motiviert nicht aufzugeben, sondern mit den gewonnenen Erkenntnissen noch einmal zu beginnen.

Oder wie Henry Ford es ausdrückte:

„Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit,
mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen.“

Hast Du ein Herzensprojekt, das Dich nicht loslässt, aber auch immer wieder zweifeln lässt? Und dennoch bist Du fest davon überzeugt, dass es eine Möglichkeit zu dessen Umsetzung gibt? Nur diese eine, die Richtige hast Du noch nicht gefunden? Vielleicht ist genau das Dein Weg zum Ziel!?

Bleib dran! Gib nicht auf. Gib stattdessen Dein Bestes!

Rückschläge sind Bestandteil eines jeden großen Erfolgs. Nutze die gesammelten Erfahrungen, um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Habe den Mut, auf Deinem Weg auch Richtungskorrekturen zuzulassen, umzukehren oder einen anderen Abzweig zu nutzen!

Ich wünsche Dir Durchhaltevermögen und eine gehörige Portion Selbstmotivation.

Du bist wundervoll

Darf ich vorstellen: Meine Guten-Morgen-Tasse!

Sie erinnert mich auch an vermeintlich trüben Tagen, an denen ich mit dem linken Fuß aufgestanden bin daran, dass ich dennoch allen Grund habe, glücklich zu sein und mich zu mögen!

Wie viel Selbstliebe, Achtung und Respekt bringst Du Dir selbst entgegen?
Denn nur dann wird Dein Gegenüber Dir dies auch alles schenken.

Stell Dir die folgenden Fragen:
Weißt Du, wie einzigartig Du bist?
Kennst Du Deine Talente und Stärken?
Nimmst Du wahr, was Du alles leistest?
Bist Du Dir bewusst, dass Du etwas ganz Besonderes bist?

Oder schaust Du auf „die Anderen“, die Du für schöner, klüger, witziger hältst? Gerade dann, wenn es Dir einmal nicht so gut geht.

Mit dem Nachbarn, der ganz schnell eine neue Stelle gefunden hat. Der Tante, die immer eine Weltreise unternehmen wollte und dies jetzt, dank Vorruhestand, auch tut. Nicht zu vergessen, den Reichen und Schönen, denen alles in den Schoss zu fallen scheint.

Pustekuchen! Was Du da siehst ist nur eine Seite der Medaille: Die Reichen müssen sich um die Verwaltung ihrer Sachwerte kümmern, die Models ihren Körper Stunde um Stunde in Positionen bringen, die Du nicht einmal drei Minuten einnehmen willst. Möchtest Du täglich Kalorien zählen oder findest Du es reizvoll, im Hochsommer bei 36 Grad Wintermode zu präsentieren? Na, siehste!

Du bist genau richtig, so wie Du bist. Mit allem, was Du hast und bist. Sei stolz auf Dich, lobe Dich, feiere Dich.

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Soren Kierkegaard

Vergiss nicht: Du bist einmalig, einzigartig – ein Unikat!