Feiertag

Ein wunderbarer neuer Tag liegt vor Dir. Einer, den es zu zelebrieren, zu gestalten und zu (er)leben gilt.

Bist Du Dir dessen bewusst?
Kribbelt es Dir schon in den Fingerspitzen?
Freust Du Dich auf all die Möglichkeiten, die Dir offenbart werden?
Feierst Du diesen, feierst Du jeden neuen Tag wie ein Geschenk?
Startest Du voller Elan und Freude in die nächsten 24 Stunden?

Nimmst Du wahr, wie gut es Dir geht?

Greif zu!

„Wenn Du am Morgen aufstehst, dann sage Dank für das Morgenlicht,
für Dein Leben und die Kraft, die Du besitzt.
Sage Dank für Deine Nahrung und die Freude, am Leben zu sein.
Wenn Du keinen Grund siehst, Dank zu sagen, liegt der Fehler bei Dir.“

Tecumseh, Häuptling der Shawnee

Wenn Du haderst, dann halte einmal inne und schau, was Dich alles umgibt, welche Freiheiten Du genießt. Es gibt so vieles, für das Du von Herzen dankbar sein kannst.

Und dann, wenn es Dir bewusst ist, jubel und jauchze. Singe, tanze und zeige, wie gut es Dir geht – unabhängig davon, was andere sagen oder denken mögen. Das ist dann wiederum deren Thema 😉

Phantastisch

Stell Dir einmal vor, Du sitzt in einem Zirkuszelt.

Das Orchester spielt, die Zuschauer strömen in gespannter Erwartung auf ihre Plätze und die Manege füllt sich nach und nach mit den Artisten des Abends.

Kannst Du die Seehunde sehen, die Bälle jonglieren? Die Pferde riechen, die im Rund an Dir vorbeigaloppieren? Dich für die Clowns begeistern, die albern und auch traurig das Publikum zum Lachen bringt?

Was genau siehst, riechst, hörst, empfindest Du in diesem Moment? Und wie fühlst Du dich dabei?

Hast Du angefangen zu strahlen? Ein wohliges Gefühl in der Magengegend gespürt?

Wunderbar. Denn Du begeisterst Dich mit allen Sinnen. Halte daran fest und phantasiere ruhig öfter:

„Phantasie ist wichtiger als Wissen.
Wissen ist begrenzt, Phantasie aber umfasst die ganze Welt.

Albert Einstein

Lass Dich von Deiner Vorstellungskraft entführen und übertreibe ganz bewusst ab und zu auch einmal.

Es muss ja nicht im Zirkus sein…

Einsicht

Wenn wir eine Situation nicht mehr ändern können,
werden wir dazu herausgefordert,
uns selbst zu ändern.

Victor Frankl

… sei es Deine Ansicht über Menschen oder Dinge, Deine Handlungsweise oder das Loslassen dessen, was Dir nicht (mehr) gut tut.

Aber warum hältst Du überhaupt fest bis zum bitteren Ende?

Hoffnung? Verzweiflung? Sturheit? Manchmal kannst Du es Dir im nachhinein selbst nicht erklären, weil Deine Emotionen Dich so fest im Griff haben. Dabei willst Du doch nur, wonach sich jeder sehnt: Geborgenheit, Harmonie, Frieden.

Aber keines der dreien will sich einstellen und so kämpfst Du verzweifelt weiter, bis Deine Kraftreserven gegen Null gehen. Oder darüber hinaus. Du bist blind für Alternativen und siehst einfach keinen anderen Weg, als den bereits eingeschlagenen.

Dabei wäre es so entspannend, erst einmal einen Schritt zurückzutreten, Ruhe einkehren zu lassen und Dir anzusehen, was sich da gerade entspinnt.

Willst Du aber nicht. Kannst es vielleicht auch gar nicht. Bis der große Gong ertönt, Du schachmatt gesetzt wirst oder am Ende der Sackgasse angekommen bist. Rien ne va plus. Nichts geht mehr.

Und ganz plötzlich, im Auf und ab zwischen Selbstmitleid, Ohnmacht, Schmerz und Wut kommt die Einsicht. Spät vielleicht, aber sie zeigt sich. Sie öffnet Dir die Augen und schenkt Dir neue Energie.

Denn Du erkennst, dass Du selbst es in der Hand hast, wie es weitergeht. Das Du allein die Richtung bestimmst und wieder losgehen kannst. Das sich Möglichkeiten bieten und Du Chancen ergreifen musst, wenn sie sich Dir bieten.

Denn ganz gleich, ob Du eine gute oder miese Zeit erwischst: alles ändert sich. Immer.

…und es gibt ihn doch!

Wer kam eigentlich auf die Idee, das Leben nicht als Wunschkonzert zu feiern? Lädt nicht jeder neue Tag zum Feiern ein?

Du selbst entscheidest, wie leicht Du durch Deine Tage wandelst und wie viele Freuden Du Dir gönnst. Ganz gleich, welche Leistung Du in der Familie oder im Job erbringst.

Einen gesunden Ausgleich erwirkst Du nur durch eine regelmäßige Balance zwischen Be- und Entlastung, Power und Ruhe, An- und Entspannung.

Anstatt also immer mehr in Deinen Tag und Dein Leben zu packen, solltest Du einfach mal das Gegenteil tun … richtig … nichts! Und das regelmäßig!

Vielleicht siehst Du dann eher, dass Dir gar nichts fehlt, sondern Du viel eher etwas loswerden willst.

Am Besten fängst Du mit den Sorgen an, die Du Dir über Dinge machst, die eventuell eintreten könnten. Oder über Deine Befürchtungen, was Andere über Dich denken könnten.

“Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis,
vielleicht ist ja keines da.

Franz Kafka

All das, worüber Du Dir Gedanken machst, hält Dich davon ab im Jetzt zu sein und das auch zu genießen, was Dich umgibt. Seien es liebe Menschen, der blaue Himmel oder das tolle Buch, das Du gerade liest.

Erschaffe Dir Deinen eigenen Ponyhof oder wie immer Du Deinen Lieblingsplatz nennen möchtest. Lade die Menschen ein, die Dir wichtig sind. Richte Deine Umgebung nach Deinem Geschmack ein und mach, was Du für Dich als aufbauend und motivierend empfindest.

Es ist alles da, was Du brauchst und es ist Deine Spielwiese!

Unausgesprochen

Liebe lässt sich auf so vielfältige Weise ausdrücken: Mit einem Blick, einer Berührung, sich Zeit zu nehmen für den Anderen.

Du bist für Dein Gegenüber einfach da, hörst zu oder packst an, wenn es nötig ist.

Ohne Erwartung, ohne Hoffnung auf Revanche. Einfach so, weil es Dir ein inneres Bedürfnis ist und Du geben möchtest.

Du musst es nicht einmal aussprechen. Denn das größte Kompliment machst Du einem Menschen, wenn Du ihn akzeptierst, wie er ist. Auch wenn es einmal knarrt.

Liebe ist. Sie gibt, verzeiht. Erwartet und verhandelt nicht. Das ist vielleicht das größte Geschenk. Sie zu geben, wann immer Dir danach ist und sie anzunehmen, ganz gleich in welchem Gewand sie daherkommt.

“In Liebesgeschichten gibt es nicht immer nur Liebe.
Manchmal gibt‘s nicht mal ein ‚Ich liebe dich‘
und doch liebt man sich
.“

aus dem Film: Das Labyrinth der Wörter

Chance fürs Glück

Es ist nicht immer eitel Sonnenschein, wie man so schön sagt, aber ob Du glücklich bist hängt sehr davon ab, wie Du mit den täglichen Gegebenheiten und Einflüssen von außen umgehst. Nimmst Du wahr, was sich Dir bietet?

Erschaffe Dir Dein Paradies wie ein Mosaik, dem Du täglich die verschiedenen Steinchen zuordnest. Sei kreativ!

Lass das Lustprinzip entscheiden. Denke nicht immer groß nach, sondern folge Deinem Gefühl. Spontaneität, gepaart mit Deinem Instinkt, kann Dir Glücksempfindungen bereiten, die Dir Dein Verstand versagen wird.

Kauf Dir ein Eis, wenn Du Lust darauf verspürst. Fahr an den Badesee, auch wenn Du heute Waschtag hast. Nutze die kleinen Freuden, die Dir persönliche Kraftquellen sind und die an jeder Ecke und in vielen Gesichtern auf Dich warten. Greif zu!

„Jede Brücke, die Du nicht überquerst,
ist eine verpasste Chance in Deinem Leben.“

Anonym

 

So wie sich das Glück Dir in unterschiedlichen Facetten zeigt, kannst Du es auch weitergeben. Ganz ohne große Mühe: Schenke Vertrauen, Achtung, Zeit und Liebe. Sei großzügig mit Respekt, Toleranz und Aufmerksamkeit und verteile Küsse und Umarmungen. Auf das Echo wirst Du nicht lange warten müssen…

Besondere Kennzeichen: Echt

In der Natur gibt es kein Verstellen, kein Vorgeben, kein Verheimlichen. Jedes Tier und jede Pflanze zeigen sich, wie sie sind. Zu jeder Zeit.

Du auch? Wenn die Frage nach der eigenen Authentizität aufkommt, bist Du dann auch gerne schnell dabei zu sagen: „Bin ich immer! Ich verbiege mich doch nicht für andere.“ Aber ist das wirklich so?

Gehst Du nicht, sogar mehrmals am Tag, Kompromisse ein, um Ziele zu erreichen, Menschen und Dinge zu bewegen und Erfolge zu erzielen?

So weit, so gut. Das lässt sich in der Gemeinschaft, in der wir leben auch gar nicht vermeiden.

Allerdings solltest Du Dir selbst treu bleiben. Eine Ameise versucht auch nicht, einen Bären darzustellen – oder umgekehrt.

Was das genau bedeutet:
Versuche nicht Erwartungen zu füllen, die andere in Dich setzen, wenn sich alles in Dir dagegen sträubt. Höre auf, krampfhaft Zielen nachzujagen, hinter denen Du nicht stehst.

Deine Glaubwürdigkeit wirst Du nicht verlieren, nur weil Du auch einmal ‚Nein‘ sagst – im Gegenteil!

Und erinnere Deine Mitmenschen auch gerne daran, dass auch sie Bedürfnisse haben, die sie erfüllt sehen möchten.

“Sei, wer du bist und sag, was du fühlst!
Denn die, die das stört, zählen nicht –
und die, die zählen, stört es nicht.

Theodor Seuss Geisel

 

Unbegehbar

Manchmal glaubst Du Dich auf einem guten Weg. Genauer gesagt, auf dem Besten!

Voller Elan beschreitest Du diesen Pfad und dann, ganz plötzlich ein großes Aus.
Oder ein Stop! Oder ähnliches.

Nichts jedenfalls, dass Dich Deinem sicher gewähnten Ziel näher bringt.

Du wirst wütend. Oder stumm. Du möchtest aufgeben, Dich vergraben, vielleicht schreien und die ganze Welt für Dein scheinbares Scheitern verantwortlich machen. Du fühlst Dich wie gelähmt.

Jetzt willst Du nur eines: Das, was passiert ist, einfach nicht wahrhaben. Dabei ist es gut so! Denn dieser Weg, eben jenen, den Du für Dich als den einzig wahren und richtigen gewählt hattest, hätte Dich von der Alternative ferngehalten, deren Wert Du nun bald kennen wirst. Wenn Du nicht aufgibst, sondern annimmst was ist, anstatt an dem festzuhalten, was war!

Das Leben ist nicht zu Ende,
nur weil ein Traum nicht in Erfüllung geht.
Es hat nur einen Weg versperrt,
damit man einen anderen sucht!

Chinesische Weisheit

Vielleicht ist doch eine der von Dir ehemals als unsinnig verworfenen Möglichkeiten eine sehr realistische Chance?

Nichts war umsonst und auch wenn Du jetzt trauerst und leidest: Mach weiter. Gehe voran und finde die Weggabelung, die Dich an Dein wirkliches Ziel bringt.

Geliebt

“Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden,
geliebt um seiner selbst willen
oder vielmehr: trotz seiner selbst.“

Victor Hugo

Zu keiner Zeit des Jahres sind wir empfänglicher für die Liebe als im Frühling.
Sagt man.
Ist das so?

Der Frühling steht für Neues, die Bäume treiben aus, die Blumen kämpfen sich durch die dunkle Erde hinauf ans Licht, die Vögel bauen Nester.

Vielleicht sind wir genau deshalb empfänglicher, sensibler und einladender, was die Liebe und die Sinnesfreuden angeht.

Liebst Du? Und wen? Und weshalb? Und wie glücklich bist Du mit dieser, Deiner Liebe?

Was tust Du dafür, dass es so bleibt, dass die Gefühle nicht im Alltagsrausch untergehen, verstummen?

Lieben heißt anerkennen, wie es ist. Akzeptieren, dass Niemand vollkommen ist. Annehmen und sein lassen. Mit allen Macken und Fehlern.

Nicht nur Deine Liebsten, sondern auch Dich selbst.

Um Deiner selbst willen!

Hamstern?

Du wolltest schon so lange Mal die Kruschtel-Schulade ausmisten? Den Inhalt des Geschirrschranks dezimieren? Die Versicherungsunterlagen durchsehen, eventuell kündigen?

Egal, was Du vorhast, konzentriere Dich heute nicht darauf, noch mehr anzuschaffen oder zu überlegen, was Du noch alles haben müsstest.

Mach‘ eine Diät in Sachen „Haben“.

Wo bestimmt Dein Anspruch nach Hab und Gut Dein Wohlgefühl?

Schau Dir all Deine Sachen an und mach Dir bewusst, auf was Du getrost verzichten kannst. Wie vieles von dem, was Dich umgibt, nutzt Du überhaupt nicht, ja, nimmst es nicht einmal wahr? Brauchst Du dann wirklich noch mehr Zeugs?

“Wenn Du glücklich sein willst, mehre nicht Deine Besitztümer,
sondern mindere Deine Wünsche
.“

Seneca

Streiche Deine Wunschliste auf die essentiellen Bedürfnisse Deines Daseins zusammen und behalte das, was Dir Freude macht im Fokus. Denn es ist sicher nicht der größere Fernseher oder das neueste Handy, dass Dich dauerhaft erfüllt.

Stürze Dich stattdessen ins dankbar sein und nimm Dein Gefühle wahr. Auch in Deinen Beziehungen kannst Du Klarheit schaffen, indem Du Abstand von Forderungen an Deine Lieben nimmst und die schönen Augenblicke bewusst genießt.