Freiheit beginnt im Kopf

Du kannst gehen, wohin Du möchtest. Es gibt für Dich keine Beschränkungen, was das Reisen angeht. Dafür kannst Du Dich glücklich schätzen!

Viel mehr als das zählt aber Dein Recht, Deine Gedanken, Gefühle und Meinungen zu äußern.

Zu entscheiden, was Du willst. Wie Du Dein Leben führst, Deine Tage gestaltest. Mit wem Du Dich umgibst.

Nutzt Du dieses Recht auch? Entscheidest Du selbst oder lässt Du andere für Dich entscheiden? Sagst Du Deinem Partner oder Vorgesetzten, wenn Du nicht seiner oder ihrer Meinung bist? Vertrittst Du Deine Ansichten, ohne mit der Masse zu schwimmen, auch wenn es einmal unangenehm wird?

Authentizität ist manchmal unbequem, letzten Endes aber immer befriedigend, denn Du musst Dich nicht verbiegen.

Weißt Du das Privileg der Freiheit zu schätzen?

 “Freiheit ist die Macht, die wir über uns selber haben.“

Hugo Grotius

 

Mach Gebrauch von Deinen Möglichkeiten. Jeden Tag aufs Neue, denn Freiheit beginnt im Kopf!

Autsch!

“Das Leben ist wie ein geschicktes Zahn ausziehen:
Man denkt immer, das Eigentliche solle erst kommen, bis man plötzlich sieht, dass alles vorbei ist.“

Otto von Bismarck

Hast Du auch viele Wünsche, die Du Dir später einmal erfüllen möchtest? Träumst Du von Dingen, die Du umsetzen willst, wenn Du einmal mehr Zeit hast?

Wann wird das sein? Wenn weniger Arbeit zu tun ist? Wenn die Kinder aus dem Haus sind? Wenn Du pensioniert bist?

Glaubst Du wirklich, dass Du dann alles nachholen kannst, was Du heute gern tun möchtest? Frag Dich einmal, wie realistisch das ist und ob es nicht viel schöner wäre, schon heute das ein oder andere in die Tat umzusetzen.

Lesen… kannst Du auch heute schon, dann eben nur ein halbes Stündchen am Tag.

Reisen… solltest Du Dir erlauben, es müssen ja keine drei Wochen sein, ein Wochenende weg von zu Hause kann auch schon wahre Wunder wirken.

Sport… wird Dir heute sicher auch gut tun – es müssen ja keine Höchstleistungen sein. Fang einfach an.

Ganz egal, wonach Du Dich sehnst, es gibt auch jetzt schon Gelegenheiten das umzusetzen, was Du von Herzen tun möchtest.

Vielleicht wird das „später“ nicht eintreffen, warum also nicht gleich anfangen und Dein Leben leben und zwar so, wie Du es Dir erträumst? Selbstbestimmt. Hier und Heute.

Multiplizieren durch Teilen

Gibst Du regelmäßig Informationen an Deine Mitmenschen weiter?

Oder sparst Du Tipps und Tricks nur für Dich auf?

Lehrst Du andere das, was Du selbst, vielleicht sogar durch bittere Fehler, gelernt hast?

Bist Du stolz auf Dich, wenn Du einem Anderen etwas erklären oder beibringen konntest?

Das kannst Du auch, denn alles, was Du weitergibst und teilst, multipliziert sich in Deinem Umfeld, Deinem Leben, in der Gesellschaft.

Ob es sich um Wissen oder Liebe handelt.

Gib‘, aber wenn Du gibst, dann aus vollem Herzen! Ohne an einen Gegenwert oder die Dankbarkeit des Beschenkten zu denken.

“Eine Kerze verliert nichts von ihrer Leuchtkraft,
wenn man eine andere Kerze damit anzündet.
Könnten wir Menschen davon nicht etwas lernen?“

Willy Meurer

Habe Spaß beim Teilen und Du wirst vielfach beschenkt!

 

Lachender Regenbogen

“Das Lachen ist der Regenbogen,
der dunklen Grund des Sturmes entsteigt.“

Anastasius Grün

Wann hast Du das letzte Mal einen Regenbogen gesehen? Dich an ihm erfreut, wie in Kindertagen?

Ist das nicht immer und immer wieder ein faszinierendes Erlebnis? Ein Geschenk der Natur. Zu schauen, wo ist der Anfang, wo das Ende? Wie viele Farben kann ich ausmachen?

Oft laufen wir im Sonnenschein los. Strammen Schrittes durch den Wald, begleitet von Vogelgezwitscher und den Rehen im Unterholz. Friedlich ist es. Ein herrlicher Tag!

Und dann, ganz plötzlich, obwohl vorher keine Wolke zu sehen war, fängt es an zu regnen. Immer heftiger, ein wahrer Guss von oben, aber nur ganz kurz.

Ein richtiger Aprilschauer eben: Ist man erst einmal ordentlich nass, hört es auf 😉

Denn in den Genuss eines Regenbogens kommst auch Du nur, wenn es regnet. Ohne ‚Wenn‘ und ‚Aber‘.

Womit wieder einmal bewiesen wäre, dass etwas nicht immer „nur gut“ oder „nur schlecht“ ist: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Nimm es einfach an und ärgere Dich nicht, wenn Du nasse Füße bekommst.

Und freu Dich, denn ist der Regenbogen erst einmal sichtbar, wird es auch wieder schöner.

Fällig!

“Ein Ziel ist ein Traum mit einem Termin.“

Steve Smith

Hast Du Deine Träume schon terminiert? Zumindest einen? Diesen ganz besonders großen Traum?

Vielleicht bist Du sogar schon mitten in der Umsetzung, vielleicht aber auch noch am Planen: Was genau will ich? Was kann ich dafür tun? Wie geh ich‘s an und wer kann mich unterstützen?

Ganz egal, in welcher Phase Deines Weges von der Illusion zur Realität Du gerade steckst, wichtig ist, dass Du dafür etwas tust.

Denn kein noch so schöner Traum wird sich auf märchenhafte Weise materialisieren.

Leider.

Oder Gott sei Dank?

Denn wie sonst kannst Du Dich so richtig über das freuen, was Du geschaffen hast? Jeden einzelnen Meilenstein, den Du gesetzt und dann auch erreicht hast?

All die Mühe, die Arbeit, die Zeit, die Du in die Planung, Umsetzung und die Bewältigung von Hindernissen steckst werden sich lohnen. Wenn Du an Dein Ziel glaubst und es voller Lust und Leidenschaft verfolgst.

Dann werden auch Einflüsse von außen, die Du selbst mit bestem Willen nicht vermeiden kannst, für Dich keine Grenze, sondern vielmehr eine Ermunterung sein: Neue Überlegungen einbeziehen, kreative Ideen entwickeln, weitere Alternativen ausarbeiten, um letzten Endes vernünftig entscheiden und handeln zu können.

So entsteht eine traumhaft schöne Zielerreichung.

Na, Du traust Dich ja was!

Hast Du heute schon jemanden verblüfft? Etwas Verrücktes angestellt oder eine Überraschung vorbereitet?

Gut so! Denn Querdenker sind Freidenker:

“Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten.
Nicht die Erbsenzähler.“

 

Erich von Däneken

Mach mal was anderes. Lass zu, dass Deine Gedanken etwas scheinbar Absurdes kreieren.

Verbanne Deine kreative Seite nicht aus dem Alltag, sondern lade sie ein, mitzumachen.

Du willst doch nicht im Strom der allseits Gleichen mitschwimmen, ja vielleicht sogar untergehen? Ob Hamsterrad, ob Einerlei, ganz egal, wie Du es nennst, auf Dauer tut es Dir gewiss nicht gut.

Dabei geht es nicht um Rituale, die Du abschaffen sollst, ganz und gar nicht. Denn diese schaffen ein Gefühl des Aufgehoben- und des Geborgenseins. Darüber hinaus darf sich aber nicht ein Tag wie der andere abspulen.

Auch unser Gehirn verlangt nach Abwechslung, nach Herausforderungen, nach Neuem. Ob Du ein Gedicht auswendig oder eine Fremdsprache neu erlernen willst: Probiere auch einmal andere Wege, als die Dir schon bekannten aus.

Vielleicht trägst Du Deine selbst verfasste Poesie Deinen Kollegen vor? Oder singst im Bus? Trau Dich was!
Du wirst überrascht sein, wie viel Zustimmung Du ernten wirst.

Lass die Erbsen Erbsen sein und leg los!

So kann es doch nicht weitergehen!

Freust Du Dich schon auf die spannenden Herausforderungen dieser neuen Woche? Hat Dich die Begeisterung der anstehenden neuen Aufgaben schon gepackt? Bist Du wissbegierig auf Neues?

Oder versumpfst Du tagein tagaus im immer gleichen Ablauf Deine Tätigkeiten und weißt jetzt schon mit 99%iger Sicherheit, was Du am Mittwoch um 17.30 Uhr tun wirst?

Brechen aus! Wenn Du erwartest, dass sich etwas ändert, dann musst Du zuerst etwas ändern!

“Wer es sich auf dem Teppich seiner Gewohnheiten gemütlich macht,
darf nicht erwarten, dass dieser irgendwann zu fliegen beginnt.“

Ernst Ferstl

Ändere doch mal Deinen Tagesablauf: morgens ein Schaumbad statt der schnellen Dusche, Spaziergang oder Kaffeehausbesuch statt Kantine. Oder im Meeting heute einmal gar nichts sagen. Oder ganz viel 🙂

Es ist völlig egal was Du tust, solange Du überhaupt etwas änderst. Und das, indem Du Deinem Herzen folgst und Deine Wünsche zulässt und Deiner Inspiration folgst.

Auch wenn das Deine Umwelt vielleicht verblüfft.

Aber vielleicht ist das auch gerade Deine persönliche Herausforderung? Spaß beim Entdecken wirst Du auf jeden Fall haben.

 

Die Stimme in Dir

Was sagt Dir Dein Bauch heute Morgen, was Du tun sollst? Was rät Dein Kopf?
Und was tust Du, wenn die Beiden sich nicht einig sind?

Du meinst Kopf und Bauch passen bei wichtigen Entscheidungen nicht zusammen? Das kommt vor.

Solange eine Entscheidung, die für eine vielversprechende Aktion notwendig ist, so eindeutig ist, dass alles stimmt, alles passt, ist es ein Kinderspiel.

Aber es gibt auch Situationen in denen die Fakten ganz klar scheinen, aber Dein Inneres lehnt sich auf. Ganz nüchtern betrachtet sind die erforderlichen Schritte eindeutig – und doch merkst Du instinktiv, dass dieser Weg der Falsche ist, dass die Lösung nicht echt ist.

Du bist hin- und hergerissen zwischen den Möglichkeiten und kannst keinen klaren Gedanken fassen. Halte ein und nimm ein wenig Abstand.

Beschäftige Dich statt dessen mit etwas ganz anderem und lass das Thema ruhen. Du kannst natürlich auch alle Für und Wider aufschreiben und dann abwägen.

Trau Deinem Gefühl, verlass Dich auf Deinen gesunden Menschenverstand, denn nicht immer sind die Gegebenheiten unumstösslich. Vielleicht hast Du zu sehr auf die Tatsachen geachtet, dabei aber Deine Bedürfnisse nicht ernst genug genommen? Spätestens dann meldet sich Deine innere Stimme!

Folge ihr, denn auf Dauer wirst Du, wenn Du gegen Dein Gefühl handelst, nicht glücklich. Es bedeutet ja nicht, dass Du Dich vor der Realität verschließt und aufs Geratewohl handelst. Gemeint ist einfach, dass Du zu allererst auf Dich selbst hörst, denn:

“Erfolg kommt, wenn man sich selber folgt.“

Klaus Kobjoll

Schwächen – Deine Stärke

“Schwächen.
Du hattest keine.
Ich hatte eine,
ich liebte.“

Bertolt Brecht

Ist es wirklich eine Schwäche, sich verletzlich zu zeigen, so wie Brecht es formuliert? Oder zeugt es nicht vielmehr von Unvoreingenommenheit, Sensibilität und Einfühlungsvermögen? Vor allem aber von Stärke und Freiheit?

Wie hältst Du es mit Deiner persönlichen Mängelliste? Konzentrierst Du Dich auch (zu) oft auf Deine Schwächen, wo doch Deine Stärken die wirklich beachtenswerten Züge sind? Oder pickst Du Dir bewusst Deine Schwächen heraus, um sie positiv zu besetzen?

Das geht nicht? Von wegen! Schau Dir die folgenden Beispiele an:

Ungeduld ist zum Beispiel meine ´Macke´, im Positiven sehe ich jedoch inzwischen darin Neugier, Konsequenz und Entscheidungsfreudigkeit.

Mangelnde Risikobereitschaft ist nicht feige, sondern zeichnet einen Menschen aus, der verantwortungsvoll handelt und damit Sicherheit und Vertrauen ausstrahlt.

Ein ruheloser Geist ist nicht etwas unstet, sondern enträtselt, tüftelt und entdeckt sich und seine Umwelt immer wieder neu. Was wären wir ohne Forschernaturen?

Bei vermeintlichen Schwächen einfach das Gewicht auf die zweifellos vorhandenen Gegenteile legen und schauen, was genau dabei Dich unterstützt und weiterbringt.

Und beim Lieben auch einmal auf die Nase zu fallen, ist keine Schwäche, sondern eine Erfahrung, die wir früher oder später alle einmal machen.

Viel wichtiger ist doch, dass Du überhaupt in der Lage bist zu lieben…

Ooops

“Wer sich nach allen Seiten verneigt,
stößt überall mit dem Hintern an.“

Chinesisches Sprichwort

Als ich dieses Zitat gelesen habe, musste ich grinsen und es sind mir spontan ein paar Zeitgenossen in den Sinn gekommen, die sich genau so verhalten.

Menschen, die geliebt, geachtet, ja vielleicht sogar angehimmelt werden wollen. Um jeden Preis? Wertschätzung und Respekt, vor allem aber Liebe erhalten Sie nicht dadurch, dass Sie sich für andere verbiegen.

Sie werden stattdessen unglaubwürdig, unzufrieden, austauschbar.

Bleib Dir selbst treu und sag ruhig auch einmal „Nein“. Schließlich wurde das Wort dafür erfunden, es auch zu nutzen 😉

Frage Dich bei Entscheidungen, die Du treffen musst, ob Du als Person dahinter stehen oder ob Du Deine Wahl danach ausrichtest, was andere über Dich denken oder sagen werden.

Erst wenn dies keine Rolle mehr für Dich spielt, bist Du wirklich frei.

 

Und herausfinden kannst Du das ganz einfach: Stell Dich vor einen Spiegel und schau Dir selbst in die Augen. Wie fühlt sich das an?

Werde nicht zur Marionette, die von anderen geführt wird. Durchtrenne die Fäden und lauf los. Allein.