Annehmen, was ist

Warst Du vom heutigen Wetter auch so begeistert? Oder bist Du betrübt, weil es zu nass oder zu sonnig, zu windig oder zu trüb war?

Dann kann Dir die folgende Begebenheit vielleicht doch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern:

Ein Wanderer: „Wie wird das Wetter heute?“
Der Schäfer: „So, wie ich es gerne habe.“
„Woher wisst Ihr, dass das Wetter so sein wird, wie Ihr es liebt?“
„Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Freund, dass ich nicht immer das bekommen kann, was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme.
Deshalb bin ich ganz sicher: Das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag.“

Was auch immer das Leben Dir beschert, es liegt an Dir, Glück oder Unglück darin zu sehen. Anzunehmen, was eh schon da ist, hilft Dir, Dich nicht in Deiner Wut, Deinem Ärger oder Deiner Ohnmacht zu verlieren.

Hast Du diese Art des Denkens auch schon praktiziert? Denn dann kann Dich weniger ärgern oder aus der Ruhe bringen und viel mehr erfreuen.

Und es gibt tatsächlich so vieles, über das Du Dich freuen und für das Du dankbar sein kannst!

Was die weniger schönen Ereignisse oder Begegnungen angeht: Nimm an, was ist! Ändern kannst Du es eh nicht und hadern macht Dir nur schlechte Laune 😉

Vielleicht möchte Dir das Leben etwas sagen?…

Wenn es also regnet, dann geh doch wieder mal ins Museum oder nutze die Zeit eines kurzfristig abgesagten Termins für eine Tasse Tee und ein paar Seiten des neuen Buchs, was schon so lange ungelesen im Regal steht.

Nimm Widrigkeiten, die sich auftun, einfach als Herausforderung Deine Spontaneität zu leben. Jetzt!

 

Liebevoll – voller Liebe

„Die Welt, so mangelhaft sie auch ist, sie ist dennoch schön und reich.
Denn sie besteht aus lauter Gelegenheiten zur Liebe.“

Sören Kierkegaard

In der Tat sind die Möglichkeiten zu lieben oder geliebt zu werden über den Tag verteilt unendlich.

Wie hast Du heute ganz persönlich Liebe erlebt?

Mit welchen Menschen? Zu welcher Aufgabe? In welcher Form?

Hast Du alle Gelegenheiten genutzt, Liebe zu geben und zu empfangen?

Wenn nicht, kein Problem – der Abend ist noch lang… Und morgen ist ja auch noch ein Tag, um liebevoll zu sein.

Also, leg los: Konzentriere Dich auf das Schöne, das Wertvolle, den Reichtum der Natur.

Zeige Deinen Mitmenschen Deine Liebe, achte auf die Blumen am Wegesrand, liebe Deine Freiheit zu entscheiden, liebe alles, was Du tust – und liebe Dich selbst!

Die Geschichte von den 5 Kugeln

Im Arbeitsleben tust Du es täglich: Prioritäten setzen. Eine tolle Methode, um wichtigen Dingen genau den Platz einzuräumen und zuzuweisen, der ihnen gebührt. Das verhindert Termin-Engpässe und Last-Minute-Arbeiten. Du hast Deinen Beruf im Griff und unterscheidest Wichtiges von Unwichtigem.

Aber warum gilt das nicht genauso für Dein Privatleben? Für Familie, Freunde, Freizeit? Wenn Du bislang in diesen Bereichen nur unbewusst priorisiert hast, lies die folgende Geschichte:

Die Geschichte von den 5 Kugeln:

Stell Dir vor, dass das Leben ein Spiel ist, in dem Du fünf Kugeln jonglierst.
Diese Kugeln heißen Arbeit, Familie Gesundheit, Freunde und Rechtschaffenheit. Und Du hältst sie alle in der Hand.

Aber eines Tages begreifst Du, dass die Arbeit ein Gummiball ist.
Wenn Du ihn fallen lässt, springt er immer wieder hoch.

Die anderen vier Kugeln Familie, Gesundheit, Freunde und Rechtschaffenheit sind aus Glas.
Wenn Du eine von diesen Kugeln fallen lässt, wird sie unwiderruflich beschädigt, zerspringt vielleicht sogar in tausend Stücke.

Und selbst, wenn sie nicht zerspringt, wird sie nie wieder so sein wie früher!

aus: Tagebuch für Nicholas

Welches Thema kam Dir beim Lesen spontan in den Sinn, um das Du Dich schon lange intensiver kümmern wolltest?

JETZT ist der richtige Zeitpunkt dafür.

Setze das, was Dir wichtig ist, ganz bewusst an die oberste Stelle.

Verteile Deine Zeit um und verabschiede Dich von Zeitfressern, die auf dieser neuen Liste keinen Platz mehr haben. Dein Körper und Deine Lieben werden es Dir danken – und auch Deine Energie wird sich fast wie von selbst vermehren.

Träumen, Zielen, Machen

Eine Vision zu entwickeln und von einem Ziel zu träumen ist wunderbar. Das, was Du erreichen willst, kannst Du in allen Facetten zusammenspinnen und Dir in den schönsten Farben ausmalen.

Vor allem aber kannst Du das unendlich lange tun.

So lange, bis die Umsetzung in so weite Ferne gerückt ist, dass Du selbst nicht mehr an die Realisierung glaubst. Aber ist es das, was Du willst?

Oder brennst Du wirklich für Deine Idee und möchtest Sie auch wahr werden lassen?

Dein Ziel zu ersinnen, es zu formulieren, zu planen und auch zu terminieren ist eines.
Was aber unweigerlich folgen muss ist das Tun – und allem voran das Anfangen.

„Der Unterschied zwischen einem Traum und einem Ziel ist die Tat.“

Verfasser unbekannt

Deshalb ist es gut, mit einer -vielleicht auch nur kleinen- Aufgabe zu beginnen, die Dich in Deinem Entschluß bestärkt. Du kannst Dein Teilziel, nämlich diese eine Aufgabe, erreichen und  sammelst Energie für den nächsten Schritt.

Es ist wie beim Domino, wenn der Anfang gemacht ist, geht es immer weiter. Deine Leidenschaft spornt Dich an, Dein voller Einsatz trägt Dich zum nächsten Teilerfolg und das,  was Du gerne tust, wird Dich auch für die nicht so präferierten Aufgaben motivieren.

Denn wenn Du gerne aktiv bist, musst Du für Dein Ziel vielleicht auch ein paar „langweilige“ Formalien erfüllen. Wenn Du lieber ruhig vor Dich hin arbeitest, musst Du eventuell auch einmal vor die Tür und Dich mit anderen austauschen, Kontakte knüpfen, Deine Idee präsentieren.

Tu es! Beginne und setz Dich für Deinen Traum ein. Lass den Spaß bei der Umsetzung die Oberhand gewinnen und konzentriere Dich auf Deine Stärken, Fähigkeiten und Talente.

Du bist am Zug. Nur Du kannst den Takt vorgeben. Was nicht heißt, dass Du keine Hilfe in Anspruch nehmen darfst, ganz im Gegenteil. Aber das Steuer sollte in Deiner Hand liegen.

Werde aktiv, nutze Deinen Elan und behalte Dein Ziel vor Augen – mit Taten.

Und freu Dich über jeden Erfolg, den Du unterwegs genießen darfst!

Weil`s erlaubt ist

Ja, ich gestehe, die heutige Überschrift ist gemopst. Von Frank Fischer, den ich letzten Freitag live erleben durfte und der uns mit seinen „alltäglichen“ Beobachtungen zwei Stunden Arbeit für die Lachmuskeln beschert hat.

Aber genau das passt zum heutigen Thema: mal was Außergewöhnliches tun!

Wie war Dein Tag heute? Aufregend? Stressig? (Ent)Spannend? Lustig? Langweilig? Herausfordernd? Betrüblich? Hast Du alles gemacht wie immer? Und gehst Du auch so in diesen Abend hinein?

Wie auch immer Du das Heute beschließt, nimm Dir für Morgen doch einmal etwas ganz Anderes vor. Frag nicht danach was „man tut“, sondern folge einfach Deinem Spieltrieb.

Kletter mal wieder auf einen Baum. Kannst Du Dich noch daran erinnern, wann Du das zuletzt getan hast?

Oder kauf Dir einen viel zu großen Eisbecher -trotz des Regenwetters- und setz Dich eingemummelt in die Fußgängerzone und betrachte dabei die Menschen.

Geh einfach mal in die Spielwarenabteilung im Kaufhaus oder streich Deinen Gartenzaun in türkis.

Mach etwas, dass Dir richtig gut tut, ohne dabei abzuwägen, ob es einen Nutzen hat. Lebe das Jetzt! Wenn Du dabei Freude erlebst, ist der Vorteil Dein eigenes Wohlbefinden.

„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“

Astrid Lindgren

Sei alles! Außer gewöhnlich 😉

Liebe! Liebe?

Versuche ein Thema zu nennen, welches mehr Beachtung in der menschlichen Natur gefunden hat als die Liebe?

Nur ein einziges!

Arbeit? Geld? Krieg oder Frieden? Wohl kaum!

Nicht ein Motiv worüber mehr gedichtet, gesungen, gelacht und gelitten wurde? Oder das uns zu mehr Fröhlichkeit und Fantasie, zu größeren Kämpfen oder Einsichten verleitet hat. Keines, dass uns nicht enden wollende Traurigkeit, Tränen und Sehnsucht beschert hat.

Aber ist es wirklich die Liebe? Oder nicht eher Deine Erwartungen an die Erwiederung derselben?

„Da kommt nichts zurück.“ hat mir letztens jemand in einem Gespräch erklärt. Ich war sprachlos. Geht es um ein Aufwiegen, einen Tauschhandel, ein Geschäft?

Liebe ist ein Gefühl, eine Emotion, etwas, das Du verschenken kannst. Etwas das verbindet, nicht trennt. Aber doch nichts, was einen Gegenwert in irgendeiner Form bedingt.

Und das Empfangen dieser Gabe folgt eben genau jenen Empfindungen, die ein/e Andere/r Dir entgegenbringt. Ob Du sie annehmen kannst, musst Du selbst entscheiden.

Himmlische Aussichten

“Oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel.“

Viktor Frankl

Ruinen sind der Beweis, das nichts für die Ewigkeit gemacht ist. Wenn es zu bröckeln beginnt, versuchst Du sicher im ersten Schritt der Ursache beizukommen – sofern Du kleine Risse überhaupt wahrnimmst…

Manchmal bist Du aber so in Deinem täglichen Allerlei, dass Du gar nicht wahrnimmst, wo es gerade hapert. Es hakt an einigen Stellen und das Rad dreht sich nicht mehr ganz so rund, aber es dreht sich noch! Und plötzlich stellst Du fest, dass auch die Reparatur nichts mehr nutzt.

Krise! Was nun? Wie reagierst Du? Mit panische Reaktion oder stiller Überlegung? Vielleicht hast Du aber auch einfach nur das Gefühl, machtlos zu sein und nur noch zuschauen zu können, wie sich alles um Dich herum auflöst.

Jetzt ist die Zeit für Ruhe, ja, das klingt utopisch, ist aber das einzig Wahre, dass Dich nun vor unüberlegten Schritten bewahren kann.

An dem, was war, kannst Du nun sowieso nichts mehr ändern. Aber Du kannst Deine Konzentration darauf ausrichten, was kommt. Vor allem aber darauf, was kommen soll!

Eine Analyse der Vergangenheit macht Sinn. Ein Bedauern keineswegs.

Nimm Dir die Zeit und überlege ganz detailliert, was Du künftig möchtest, aber auch,  und das ist ebenso wichtig, auf was Du in jedem Fall künftig verzichten willst.

Blicke in den Himmel, wie auf eine leere Leinwand und male Dir in den schönsten Farben aus, wie Deine Zukunft aussieht. Denn jetzt ist die Zeit für Neues. Genieße die Wahl Deiner Möglichkeiten – Du allein hast sie in der Hand.

Erfreue Dich an dem Ausblick und den Entscheidungen, die Du jetzt ganz bewusst triffst und Stück für Stück auch lebst.

Sind das nicht himmlische Aussichten?

Theater, Theater…

Liebst Du Dramen oder Komödien? Bevorzugst Du Horrorgeschichten oder Lovestories? Zieht es Dich zur Oper oder zur Operette?

Und wie würdest Du Dein Leben bezeichnen, wenn Du ihm eines der oben genannten Begriffe verpassen solltest?

Bist Du Statist oder Regisseur? Schreibst Du Deine Dialoge oder sprichst Du sie nur nach?

Male Dir aus, wie Dein persönliches Theaterstück aussehen soll und lebe danach! Baue Dir dein eigenes Bühnenbild und lebe Deine Rolle, denn es gibt keine Wiederholung, Du bist schon mitten in der Aufführung!

Brich aus Beziehungen aus, die nicht mehr stimmig für Dich sind. Wechsel die Stadt oder die Wohnung, wenn Du Dich nicht heimisch fühlst. Lerne tanzen, wenn das zu Deinen Träumen gehört und warte nicht länger!

“Wie bei einem Theaterstück kommt es beim Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es gespielt wird.“

Seneca

Weshalb also noch mehr kostbare Zeit vergeuden? Vorhang auf, applaudiere Dir selbst und genieße Deinen ganz individuellen Auftritt!

Selbst schuld!

Ist es nicht herrlich draußen? Die ersten Sonnenstrahlen haben sich schon ganz früh gezeigt. Traumhaft. Ganz langsam lässt der Frühling seine Ankunft erahnen.

Wie, Du hast sie gar nicht wahrgenommen? Befindest Du Dich vielleicht gerade in einer Lebens-, einer Sinnkrise? Grübel nicht länger. Frage Dich, was Du Dir erträumst, ersehnst, Dir wünschst. Ganz konkret – ohne Berücksichtigung der berühmten „Wenn ich erst einmal…“ oder „Hätte ich doch nur…“

Diese Überlegungen werden zwar immer wieder auftauchen, aber wichtig ist, was Du daraus machst!

Was unternimmst Du, um Deine derzeitige Situation aktiv zu verändern? Entschuldige bitte, aber Du bist selbst schuld, wenn alles beim Alten bleibt.

Und sage nicht: „Ich kann doch nicht!“ Natürlich kannst Du!

„Das Streben nach Glück“ ist ein Film, der nach einer wahren Begebenheit gedreht wurde. Wenn Du ihn noch nicht kennst, schau ihn Dir an und Du wirst verstehen, dass es immer Möglichkeiten zur Veränderung gibt.

Was willst Du künftig nicht mehr, anders oder nur noch begrenzt?
Wo willst Du leben?
Wie willst Du leben?
Mit wem willst Du leben?
Was und wie willst Du arbeiten?
Wie möchtest Du Deine Freizeit verbringen?
Mit was möchtest Du Dich umgeben?

Kannst Du all diese Fragen ganz spontan und konkret, bis ins kleinste Detail, beantworten? Nein? Warum nicht?

“Du suchst nach Antworten auf die Fragen des Lebens – 
und weißt noch nicht einmal die richtigen Fragen zu stellen.“

Helga Schäferling

Nur, wenn Du weißt was Du willst und wohin Du willst, wirst Du ankommen können!

Also, steh auf und geh los, es ist allein Deine Entscheidung!

Herzwärts

Nicht nur heute sollten wir (mehr) auf unser Herz hören, sondern an jedem einzelnen Tag!

Was fühlt sich gut und richtig an, was ist für Dich stimmig? Oft weißt Du ganz genau, was das Richtige ist, was Du machen und was Du lassen solltest.

Aber da ist der Verstand:

Er mahnt Dich an, auf Nummer „Sicher“ zu gehen. Aber gibt es Sicherheit überhaupt?
Er kommt daher mit gemachten Erfahrungen und will Dir weismachen, dass dieses oder jenes gar nicht gelingen kann. Ist das so?
Er gaukelt Dir vor, dass er das Leben kennt und weiser ist als Dein Herz. Tatsächlich?

Dein Herz schlug schon, bevor Du denken konntest!!… Sollte das nicht Grund genug sein, mehr danach zu leben, zu handeln, zu entscheiden?

Denk zurück an Deine schönsten, erfolgreichsten, mitreissendsten Erlebnisse. Erinnerst Du Dich an die sachlichen Argumente oder an die Gefühle, die sie in Dir auslösten?

Liebst Du mit dem Kopf? Fühlst Du mit dem Verstand? Beschert Dir Deine Ratio Geborgenheit und Wohlgefühl?

Wahrhaftig ist immer nur unser Empfinden, das was wir mit jeder Faser unseres Seins erfühlen und erleben. Frage Dich bei allem was Du tust: Bin ich mit dem Herzen dabei? Wann immer Du verneinen musst, frage Dich: Weshalb mach ich dies und lebe nicht endlich das Leben, dass ich wirklich leben will?

“Tiefe Gefühle erinnern unseren Kopf an unser Herz.

Ernst Ferstl

Tu das, was sich in Deinem Herzen gut und richtig anfühlt. Auch auf die Gefahr hin, dass Du vielleicht einen Fehler machst. Na und? Dann bist Du eben um eine Erfahrung reicher.

Was glaubst Du, woran Du Dich auf dem Sterbebett erinnern wirst? Deine sachlich getroffenen Entscheidungen oder Deine tiefen Emotionen?

Wende Dich öfter herzwärts und schau, was in Deinem Leben passiert und wie viel Mehr an Lebenslust und Freude Du erfahren wirst.

Trau Dich!