Glückstraining

Manches mal läuft es einfach nicht. Nein, mehr noch, scheinbar hat sich alles gegen Dich verschworen und irgendwie hast Du das Gefühl, Du stagnierst, trittst auf der Stelle. Und dann kommt noch der ein oder andere Tiefschlag dazu.

Stress. Frust. Sorgen. Schmerzen. Trauer. Angst. Nichts ist mehr, wie es wahr.

Du siehst, wie sich alles, an das Du geglaubt hast, für das Du Dich begeistert und engagiert hast, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Kein Netz, kein doppelter Boden, kein Halt.

STOPP!

“Das Leben ist nicht so, wie es sein sollte.
Es ist so, wie es ist.
Wie man damit fertig wird, macht den Unterschied aus.
“  

Virginia Satir

Bevor Du Dich jetzt in endlosen, ungesunden Grübeleien verlierst, mach etwas. Ganz egal, ob es noch so verrückt erscheint. Erlaube Dir all das, was Dir gut tut, was Deiner Seele schmeichelt und Dir, und sei es auch noch so winzig, neue Energie schenkt.

Denn so, wie Du Dich selbst runterziehen kannst und Dein Denken auf das Negative konzentrierst, kannst Du Dich auch motivieren und Deinen Kopf auf Glück programmieren. Das geht schon mit ein paar kleinen Veränderungen – nur dranbleiben musst Du!

Bring Farbe in Dein Leben
Hol Dir einen bunten Blumenstrauß, zieh Deinen quietschgelben Pullover an, lege die knallrote Tischdecke auf oder dekoriere Dein Schlafzimmer in lila.
Farben beeinflussen Deine Stimmung: Rot pusht, Blau kühlt, grün beruhigt und erneuert. Wähle die Farbtöne aus, die Dir ein wohliges Gefühl schenken.

Beweg Dich
Lege die fetzigste CD auf, die Du im Regal findest, dreh laut auf und tanze, bis Du den Eindruck hast, keine Luft mehr zu bekommen. Springe, hüpfe, mach einen Purzelbaum. Schüttel einfach mal alles ab.
Du kannst natürlich auch spazieren gehen oder joggen oder Dich sonst irgendwie körperlich auspowern, aber bleib nicht reglos zu Hause auf der Couch sitzen.

Sei achtsam 
Egal, was Du denkst, was Du tust, ob Lesen, Essen oder Dich unterhalten. Mach Dir jeden einzelnen Moment bewusst. Ohne Ablenkung, ohne Multitasking, ohne an die nächsten drei Punkte auf Deinem Terminkalender zu denken. Sei im Jetzt!
Wenn Dich dann die negativen Gedanken wieder einholen, registriere sie, sag Stopp und lass sie weiterziehen. Du bist gerade auf dem Weg in den Glücksmodus. Störer sind da unerwünscht..

Befrag Dich mal
Jetzt mal im Ernst: Was hast Du davon, Dich immer weiter in schlechter Stimmung zu üben und zu jammern? Vielleicht hat die miese Situation gerade ja doch IRGENDWAS Positives? Vielleicht siehst Du aber auch gerade alles viel zu schwarz oder es ist gar nicht so, wie es scheint. Was hast Du selbst zu diesem Erleben beigetragen?
Gib Dir sachliche Antworten, verurteile nicht und akzeptiere, was ist.

Weg damit 
Trennung schmerzt, aber Loslassen befreit! Schau einmal, welche Menschen, Verbindungen, Verpflichtungen, Dinge um Dich herum einfach nicht gut für Dich sind. Schau genau hin, fühle, was der Gedanke daran oder dessen Anblick bei Dir auslöst. Wenn es sich nicht gut anfühlt, ist es auch nicht gut. Jedenfalls nicht für Dich! Also weg damit.

Na, geht es Dir schon ein klein wenig besser?

 

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