Ein dickes Fell

Manchmal beneide ich meinen Hund. Um sein dickes Fell zum Beispiel. Als Husky, obwohl ein Mix, ist das bei ihm schon Rasse bedingt äußerst robust.

Auch ich könnt das manches Mal sehr gut gebrauchen. Wenn´s mal wieder an allen Ecken und Enden brennt. Wenn ich´s (scheinbar) niemandem (auch mir selbst nicht) recht machen kann. Wenn mich Kritik eiskalt erwischt, selbst wenn sie berechtigt ist.

Aber anstatt mir einfach die Mentalität eines Dickhäuters überzustreifen, muss ich an meiner Gelassenheit arbeiten. Natürlich muss ich nicht, aber ich will!

Warum? Weil es viel entspannender ist. Weniger nervenaufreibend. Dafür viel angenehmer, komfortabler.

Sehr treffend zusammenfasst hat das wohl Wilhelm Busch mit folgendem Vers:

“Ein dickes Fell und froher Sinn,
das spart Verdruss und bringt Gewinn.

 

Und wie bekomme ich das nun hin mit der Widerstandsfähigkeit?

  • Erst einmal nicht so streng sein mit mir selbst … und den Anderen.
  • Kritik einfach mal annehmen, ohne zu bewerten. Sacken lassen und später darüber nachdenken. Selbst, wenn sie berechtigt ist: Es läuft nicht immer alles glatt. Jeder macht mal Fehler, auch unbewusst  😉
  • Mich fragen: Um was geht´s dem Kritiker? Vielleicht kann ich ja auch was draus lernen? Und hat das Geäußerte in einer Woche, einem Monat, einem Jahr noch eine Bedeutung?
  • Pausen machen, wenn’s notwendig ist, also regelmäßig und frühzeitig. Nicht nur, wenn der Körper danach verlangt!
  • Ach ja, eine ordentliche Portion Humor hilft immer, auch hier!

 

 

 

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