Glückstraining

Manches mal läuft es einfach nicht. Nein, mehr noch, scheinbar hat sich alles gegen Dich verschworen und irgendwie hast Du das Gefühl, Du stagnierst, trittst auf der Stelle. Und dann kommt noch der ein oder andere Tiefschlag dazu.

Stress. Frust. Sorgen. Schmerzen. Trauer. Angst. Nichts ist mehr, wie es wahr.

Du siehst, wie sich alles, an das Du geglaubt hast, für das Du Dich begeistert und engagiert hast, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Kein Netz, kein doppelter Boden, kein Halt.

STOPP!

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Glutnester löschen

Ein Großbrand ist weithin sichtbar. Man kann ihn meist auch riechen. Er ist offensichtlich.

Und oft sind dabei viele Menschen in Gefahr. Gleichzeitig gibt es viele Retter, die versuchen, die Katastrophe zu stoppen, das Feuer zu löschen.

Nicht weniger schlimm sind dagegen diese kleinen Glutnester, die in Dir toben und die Du scheinbar, trotz aller Bemühungen, nicht dämpfen kannst. Im Gegenteil, sie entfachen immer wieder neu und es fühlt sich an, als glühten sie immer ein kleines bischen heftiger als zuvor.

Welche das sind? Ärger, zum Beispiel, dem Du nicht Luft machst oder an dessen Ursache Du Dich nicht heranwagst.

Weil die Konsequenzen unübersehbar scheinen. Weil Du Deine Ruhe haben willst. Weil Du Dich nicht in der Lage siehst, gegen Ungerechtigkeit oder Willkür anzukämpfen.

Das wirklich Schlimme daran: Weder krank machende Strukturen noch Menschen, die Dich erzürnen, nehmen daran Anteil. Sie merken es einfach nicht, wenn es in Dir brodelt. Wie auch?

“Groll mit sich herumzutragen, ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen.
Man verbrennt sich nur selbst dabei.
“  

Buddha

Und das tut richtig weh! Hilf Dir stattdessen selbst und handle. Sorge für Dich und kümmere Dich um Dich selbst. Kein Anderer wird es für Dich tun!

Sprich die Dinge an, die Dich belasten. Versuche sie zu ändern, wenn es eine realistische Chance dazu gibt. Ansonsten schließe ab mit dem was passiert ist und setze einen dicken Haken dahinter. Bevor die Glut sich in ein Feuer wandelt.

Verabschiede Dich von der Vorstellung, Menschen ändern zu können. Das kannst Du nur bei Dir selbst erreichen.

Vielleicht hast Du etwas gelernt, vielleicht bist Du einfach nur abgrundtief enttäuscht und es tut weh. Aber Du kannst das,  was passiert ist nicht dadurch ungeschehen machen, indem Du in Grübelei verfällst oder gar vor Dich hinschimpfst.

Zum ‚Dampf ablassen‘ ist das zwar in Ordnung, aber irgendwann ist der Schlußstrich fällig.

Ziehe ihn!

Glücksmomente, die 1.

Was macht Dich spontan glücklich?

Was funktioniert immer? Wann sagst Du: „Ja, das ist es!“?

Hilf mir eine Liste zu erstellen, bei denen Viele zustimmen werden.

Und Du vielleicht auch noch das Ein oder Andere entdeckst, dass Dich happy macht, Deine Laune ganz schnell heben kann und Du rundum erfüllt bist.

Hier meine spontanen Glücksgaranten, die mir auf jeden Fall ein Lächeln ins Gesicht zaubern:

  • ein Strauß Tulpen
  • durch frisch gefallenen Schnee laufen
  • mit dem Lesen eines neues Buches beginnen
  • von Sonnenstrahlen geweckt werden
  • ein ausgiebiges Sonntagmorgen-FrühSpätstück mit Freunden
  • den Sternenhimmel anschauen
  • heiße Schokolade mit Sahne
  • die ersten Knospen im Garten
  • endlich Urlaub… und dann der erste Blick auf`s Meer
  • Nudeln mit gebackenen Semmelbröseln und Pflaumen aus dem Glas
  • (meine) Tiere streicheln
  • Herbstfarben
  • im Sommer Füße in einen Bach stecken
  • genervt im Stau stehen … und im Radio singt Freddy Mercury
  • mal wieder richtig albern sein

Und, was macht Dich im Handumdrehen (wieder) fröhlich??

Ich freue mich über Deinen Kommentar und sage jetzt schon Danke!

Lob mal wieder

“Ein Schulterklopfen ist nur ein paar Rückenwirbel entfernt von einem Tritt in den Hintern, ihm aber, was die Folgen betrifft, um Meilen voraus.“  😉

Victor Wilcox

Wie wahr! Wie viel kann man mit ein paar  freundlichen und aufmunternden Worten bewegen – und wie vieles kaputt machen?

Gehst Du auch sparsam mit Lob um, anstatt es großzügig zu verteilen?

Wenn Du Kinder hast, weißt Du, wie viel Lob nötig ist, damit der Knirps nach dem Hinfallen wieder aufsteht und weiter läuft.

Genau so verhält es sich auf der Arbeit, mit dem Team, das Du koordinierst: Deine Mitarbeiter sind engagierter und begeisterter, wenn Sie merken, dass Du ihren Leistung würdigst. Ja, dass Du sie bemerkst!

Allzu oft geht unser Wirken einfach unter, wird als selbstverständlich begriffen und einfach hingenommen. Zeige Deinen Mitmenschen stattdessen, dass ihre Bemühungen, ihre Ideen, ihr Schaffen (an)erkannt werden und bringe ihnen den dafür nötigen Respekt entgegen. Wertschätze die Menschen, indem Du ihnen offen und direkt sagst, wie toll Du ihr Tun findest.

Ich selbst habe gestern, ganz unerwartet, ein ganz tolles Lob bekommen und es hat mich aufrichtig gefreut. Nein, es freut mich noch immer! Weil es gut tut!!

Kleine Gesten – große Wirkung. Probier es doch gleich heute mal aus.

 

 

Begegnungen

Wie viele Menschen kreuzen täglich Deinen Weg? Und welche dieser Begegnungen nimmst Du mit Deinem Herzen, wahr? Fällt Dir auf, wie viele unterschiedliche Arten es gibt? Spannende und notwendige. Aufregende, positive und ärgerliche. Berührende und bereichernde.

Und wie erlebst Du die tägliche Begegnung mit Dir selbst?

Ganz egal, wie ein Zusammentreffen entsteht, ob geplant oder durch Zufall und ganz gleich wie es sich entwickelt, jedes einzelne birgt Chancen. Ob zum Lieben, Lachen und Glücklichsein oder zum Lernen und Wachsen.

Was Dich berührt ist immer wieder das Zusammensein mit anderen. Sie sind es, die Dir das Gefühl geben, geliebt zu werden. Die Dich aufrütteln oder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Aber auch wenn Dir ein Beisammensein keine Freudenjauchzer entlockt, so ist die Palette an Farben, die Dir die Menschen bescheren, doch jede einzelne Nuance wert! Gerade sie machen Dein Leben bunt und können auch einem grauen Tag einen kraftvollen Farbtupfer verpassen.

Denn, was nutzt das schönste Erlebnis, wenn Du es nicht teilen kannst? Wie überwindest Du schwierige Zeiten, wenn keiner da ist, den Du um Hilfe bitten kannst? Und was gibt es schöneres, als das überraschende Einfallen von lieben Freunden, die sich um Dein Wohlergehen sorgen?

Behalte so viele dieser schönen Treffen in Deiner Erinnerung, halte sie fest und lass sie ein unverzichtbarer Teil Deiner Bausteine zur Lebensfreude werden.

“Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

Guy de Maupassant

Punkt.

“Wenn eine Tür sich schließt, klopfe ein paar Mal daran.
Aber wenn sie sich nicht mehr öffnet, dann lass sie geschlossen!
Im Beruf, in der Liebe, im Leben.
Wenn Du einen Punkt am Ende eines Satzes siehst,
versuche nicht, ein Komma daraus zu machen.
Wisse, wenn etwas zu Ende ist und ziehe weiter.

Mandy Hale

Aufgeben ist keine Alternative! Die tiefe Einsicht gewinnen, dass jemand oder etwas nicht mehr zu Dir und Deinem Leben passt, schon.

Auch wenn es nicht immer so einfach gelingen mag: Loslassen ist oft das Schwerste, zugleich aber auch das Beste, was Du dann irgendwann tun musst und letzten Endes auch kannst.

Lebensumstände, die sich so stark verändern, dass sie für Dich nicht mehr stimmig sind. Menschen, die Du liebst, die aber eine andere Einstellung zum und konträre Vorstellung vom Miteinander haben.

Es stimmt schon, für Türen, die sich schließen, gehen wunderbare neue Tore auf. Vielleicht nicht sofort, vielleicht nicht, wie erwartet, aber sie öffnen sich. Manchmal an Orten und zu Zeiten, mit denen Du überhaupt nicht rechnest.

Wenn Du vertraust.

Darauf, dass es notwendig ist loszulassen, damit Du Dich nicht verlierst.

Wenn Du annimmst.

All das, was Situationen verursacht, die Du gerne ändern würdest, dies jedoch nicht in Deiner Macht steht.

Wenn Du zulässt.

Die einfache Tatsache, dass nichts ewig währt und Du, wenn Du mit Offenheit durchs Leben gehst, Dir kostbare Begegnungen zuteil werden.

Geh Deinen Weg, es ist Dein Leben.

Handarbeit

Mal wieder ohne Strom, Netz und Akku kommunizieren.

Wie war das noch? Erinnerst Du Dich?

Damals, als wir einen Teil unserer Freizeit, nach der Schule, dem Mittagessen und den Hausaufgaben damit verbrachten, Briefe zu schreiben.

Auf schönem bunten Papier mit passendem Umschlag. Tolle Sets, die wir vom Taschengeld gekauft haben oder zum Geburtstag geschenkt bekamen. Als das Porto noch 50 Pfennige betrug.

Postkarten waren noch günstiger. Allerdings waren die vornehmlich den Urlaubsgrüßen an die Daheimgebliebenen vorbehalten. Ausnahmen waren die Ansichtskarten aus dem eigenen Wohnort, mit dem Du Deinem fern wohnenden Brieffreund die schönsten und beeindruckendsten Ecken Deiner Heimat zeigen konntest.

Handwerk vom Feinsten.

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Ein dickes Fell

Manchmal beneide ich meinen Hund. Um sein dickes Fell zum Beispiel. Als Husky, obwohl ein Mix, ist das bei ihm schon Rasse bedingt äußerst robust.

Auch ich könnt das manches Mal sehr gut gebrauchen. Wenn´s mal wieder an allen Ecken und Enden brennt. Wenn ich´s (scheinbar) niemandem (auch mir selbst nicht) recht machen kann. Wenn mich Kritik eiskalt erwischt, selbst wenn sie berechtigt ist.

Aber anstatt mir einfach die Mentalität eines Dickhäuters überzustreifen, muss ich an meiner Gelassenheit arbeiten. Natürlich muss ich nicht, aber ich will!

Warum? Weil es viel entspannender ist. Weniger nervenaufreibend. Dafür viel angenehmer, komfortabler.

Sehr treffend zusammenfasst hat das wohl Wilhelm Busch mit folgendem Vers:

“Ein dickes Fell und froher Sinn,
das spart Verdruss und bringt Gewinn.

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Bleibt alles anders

Nichts bleibt, wie es war. Und das ist gut so!

Die Wolken ziehen immer weiter, die Bäume ändern ihr Blätterkleid, ihre Rinde. Knospen werden zu Blüten. Der Acker trägt Früchte oder liegt brach. Es vergeht kein Tag, an dem sich nicht nur in der Natur Veränderungen Bahn brechen. Könntest Du sonst den Wechsel der Jahreszeit so intensiv genießen?

Doch an manchem willst Du einfach festhalten. Weil es so schön ist! Weil es so bequem ist? Weil es so ist, wie Du es gewohnt bist.

Aber ist nicht gerade ein Tapetenwechsel -ob im Innen oder im Außen- dass, was Dich lebendig bleiben lässt? Denn Stillstand und ständig allzu Vertrautes kann Dich träge machen – und blind. Für all das, was in Dir und um Dich herum geschieht.

All das, was Dich begeistert, mitreißt, aufhorchen lässt. Möchtest Du das missen?

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Will ich wirklich was ich möchte?

Das neue Jahr hat schon eine ganze Woche auf dem Buckel. Was ja am Gesamtvolumen von 12 Monaten nicht wirklich viel ist: Sieben läppische Tage.

Das sind aber auch sieben mal vierundzwanzig Stunden, in denen Du Deinem Ziel nähergekommen bist!

Bist Du?

Hast Du pünktlich an Neujahr mit der Diät begonnen – und durchgehalten?
Das Rauchen aufgegeben – und seitdem keine Zigarette mehr angezündet?
Endlich den Job gekündigt – und angefangen Bewerbungen zu schreiben?

Oder hast Du Dir vielleicht zu viel auf einmal vorgenommen? Oder alles nur halbherzig?

Das Gute braucht oft einen Schubs, sonst kommt es nicht ins Rollen.
Die Kraft, die dazu nötig ist, die heißt ganz einfach Wollen…

Autor unbekannt

Mach doch, was Du willst!

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