Du bist wundervoll

Darf ich vorstellen: Meine Guten-Morgen-Tasse!

Sie erinnert mich auch an vermeintlich trüben Tagen, an denen ich mit dem linken Fuß aufgestanden bin daran, dass ich dennoch allen Grund habe, glücklich zu sein und mich zu mögen!

Wie viel Selbstliebe, Achtung und Respekt bringst Du Dir selbst entgegen?
Denn nur dann wird Dein Gegenüber Dir dies auch alles schenken.

Stell Dir die folgenden Fragen:
Weißt Du, wie einzigartig Du bist?
Kennst Du Deine Talente und Stärken?
Nimmst Du wahr, was Du alles leistest?
Bist Du Dir bewusst, dass Du etwas ganz Besonderes bist?

Oder schaust Du auf „die Anderen“, die Du für schöner, klüger, witziger hältst? Gerade dann, wenn es Dir einmal nicht so gut geht.

Mit dem Nachbarn, der ganz schnell eine neue Stelle gefunden hat. Der Tante, die immer eine Weltreise unternehmen wollte und dies jetzt, dank Vorruhestand, auch tut. Nicht zu vergessen, den Reichen und Schönen, denen alles in den Schoss zu fallen scheint.

Pustekuchen! Was Du da siehst ist nur eine Seite der Medaille: Die Reichen müssen sich um die Verwaltung ihrer Sachwerte kümmern, die Models ihren Körper Stunde um Stunde in Positionen bringen, die Du nicht einmal drei Minuten einnehmen willst. Möchtest Du täglich Kalorien zählen oder findest Du es reizvoll, im Hochsommer bei 36 Grad Wintermode zu präsentieren? Na, siehste!

Du bist genau richtig, so wie Du bist. Mit allem, was Du hast und bist. Sei stolz auf Dich, lobe Dich, feiere Dich.

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Soren Kierkegaard

Vergiss nicht: Du bist einmalig, einzigartig – ein Unikat!

Bewusst sein

Zähle doch einmal spontan auf, was Du heute schon so alles gemacht hast.
Ich wette, Dir fällt gar nicht alles ein.

Weshalb? Weil Du einen Großteil Deines Tages in routinierter Marnier abspulst und gar nicht mehr wirklich wahrnimmst. Ob positive oder negative Gefühle dabei entstehen ist Dir auch schon fast egal?

Nun, für Tätigkeiten wie Zähneputzen und den Müll rausbringen ist das auch durchaus angemessen, aber was ist mit dem ganzen herrlichen Rest?

Wo bleibt Deine Begeisterung für Neues? Für Deine Leidenschaft zu brennen? Hürden zu nehmen und erfolgreich zu sein? Deine Wahrnehmung für Details?

Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine,
dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal.

Stanislaw Jerzy Lec

Du erschreckst? Prima! Dann verharrst Du auch nicht länger im täglichen Trott und kommst ins Machen:

  1. Ändere Verhaltensweisen, die Dir nicht gut tun oder Dich behindern
  2. Werde Dir bewusst, was Du wirklich willst – und fang an
  3. Sei dankbar für alles, was Du bereits hast und genieße es auch!

Geh achtsam in den Tag und LEBE.

Erfolg

Was machst Du aus Deinem Erfolg? Oder er mit Dir?
Wie wirst Du überhaupt erfolgreich? Wie genau geht das mit dem Weg zum Erfolg?
Was bedeutet für Dich ganz persönlich „Erfolg haben“ oder „erfolgreich sein“?

Für mich gehören folgende Begriffe unbedingt dazu:

Erreichen
Riskieren
Fühlen
Orientierung
Liebe
Gelassenheit

Kannst Du Dir selbst diese Fragen beantworten:
Wie stimmst Du Dich auf den Erfolg ein, welche Risiken bist Du bereit einzugehen?
Machst Du detaillierte Pläne oder lässt Du es fließen, gerade so, wie es kommt?
Was dient Dir als Wegweiser? Wie sehen Deine Motivatoren aus?
Setzt Du Deine Aufgaben mit Hingabe um und bleibst auch bei kleinen oder größeren Umwegen oder Verzögerungen gelassen?
Kannst Du schon fühlen, wie es sein wird, wenn Du es geschafft hast?

Ganz viele Fragen, die es lohnt, sie näher zu betrachten, weil Erfolg immer das ist, was folgt.

Jeder von uns definiert ja seinen ganz persönlichen Erfolg anders, denn unsere Träume und Ziele sind je nach Alter, Gemütslage oder Vergangenheit ganz unterschiedlich:

– Eine neue Wohnung finden
– Das große Projekt termingerecht abschließen
– Deinen ‚inneren Schweinehund‘ besiegen und Dein Sportprogramm regelmäßig durchziehen
– Dich selbstständig machen oder den Job wechseln

Vielleicht blickst Du aber auch ganz frisch und voller Stolz auf Deine Leistung?
Wie genau sieht sie aus? Wie fühlst Du Dich damit? Was macht dieses wunderbare Ergebnis mit Dir?

Schenkst Du Dir die verdiente Anerkennung? Feierst Du Dein Gelingen oder genießt Du Deine Leistung mit einem stillen Lächeln?

Mit dem Erfolg ist es meiner Meinung nach wie mit dem Geld:

Erfolg verändert den Menschen nicht.
Er entlarvt ihn.

Max Frisch

So, wie Du mit Erfolg umgehst, zeigt allen, wie Du bist. Ob Du auch im Freudentaumel aufrecht bleibst und bei Höhenflügen dennoch mit beiden Füßen auf dem Boden der Tatsachen bleibst.

Erfolg kann nach außen riesengroß und mächtig wirken und sich doch ganz klein anfühlen. Genauso kann aber eine persönliche Errungenschaft für Außenstehende ‚ganz selbstverständlich‘ sein, in Dir aber eine unbändige Freude auslösen, die Dir das pure Grinsen ins Gesicht treibt.

In diesem Glücksgefühl solltest Du schwelgen und Dich dann neuen Herausforderungen stellen, ganz ohne das aus den Augen zu verlieren, was Du bewerkstelligt hast, aber auch ohne den Fehler zu machen, Dich auf Dauer auf den berühmten Lorbeeren auszuruhen…

Ich wünsch‘ Dir viel Erfolg!

 

Vor der eigenen Tür

Ich glaube im Badischen heißt es Kehrwoche. Bei uns fragt man auf hessisch: „Schonn die Gass‘ gekehrt?“ Ja, auch hier gibt’s das: Nachbarn, die pünktlich jeden Samstagmorgen die Straße fegen.

Allerdings nur die gegenüber. Bei uns auf der Seite wird nämlich geparkt. Da geht’s mit dem Saubermachen in der Regel nur unter der Woche, wenn alle unterwegs sind. Wie herrlich unkompliziert.

Ich bin da sowieso pragmatisch: Wenn frei ist und ich Zeit und Lust habe. Punkt. Wen das bei mir stört, dem drücke ich, je nach Bedarf, gerne Schipp & Besen oder Schrubber & Lappen in die Hand. 🙂

Wie hältst Du es mit der Sauberkeit? Dem Trottoir, der Schmutzwäsche, dem Geschirr und Deinem Kopf? Jagst Du jeder Wollmaus hinterher oder gibst Du ihr Namen? Beseitigst Du die Flecken an Fenstern und Türen sobald sie entstanden sind oder hast Du Dein individuelles Putzprogramm?

Aber selbst wenn Du wöchentlich den Staubwedel schwingst und die Böden wienerst: Wie oft erlaubst Du Dir auch inwendig das Großreinemachen? Den Frühjahrsputz im Inneren, dort, wo man nicht hinsehen kann. Gedanken lüften, zum Beispiel.

Ist es Dir wichtiger mit Dir selbst „im Reinen“ zu sein oder lenkst Du Deine Aufmerksamkeit eher auf die sichtbaren Flusen? Womöglich noch auf das „Was könnten die Nachbarn denken, sagen etc.?“

Es ist toll, wenn frisch gesaugt, abgestaubt und gewischt ist, aber all der Glanz in der Hütte überträgt sich nicht auf Dein Wohlbefinden. Nur äußerlich.

Vielleicht fängst Du ja beim nächsten Mal mit dem inneren Saubermachen an? Das klappt sehr gut in der Natur, beim Sport oder ganz in der Stille.

Lass einfach alles raus, was da nicht (mehr) hingehört und nimm Dir ein Beispiel an der Lotusblume, die all das an sich abperlen lässt, was nicht förderlich für sie ist. Dann geht die nächste Reinigung auch viel entspannter von der Hand!

Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist,
für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.

Kurt Tucholsky

Glaube, Liebe, Hoffnung

Wie oft hast Du schon gehofft? Dass sich jemand bestimmtes bei Dir meldet. Dass Du den ersehnten Job bekommst. Dass das Wetter hält, Deine Liebsten gut ankommen, Du etwas bestimmtes erreichst…

Und mit genau diesem Hoffen weckst Du auch immer die Zweifel, die kleinen wie die großen. Denn Du bist Dir nicht sicher. Per Vorschuss lädst Du Deine Bedenken in Dein Tun und Handeln ein.

Schluss damit!

Denn mit der Hoffnung gibst Du Deine Kraft auf. Glaube stattdessen. Wenn Du magst, auch im religiösen Sinne. In jedem Fall aber an etwas, an jemanden, vor allem an Dich selbst. An Deine Kraft, Deine Talente, Möglichkeiten und Stärken!

Glaube daran, dass Du Deine Vorhaben erfolgreich umsetzen wirst.

Glaubenssachen sind Liebessachen,
es gibt keine Gründe dafür oder dagegen.

Wilhelm Busch

Recht hat er, der alte Busch! Denn was wir mit Liebe tun oder dem wir uns liebevoll hingeben, wird Früchte tragen.

Streich die Hoffnung aus dem alten Trio und konzentriere Dich darauf, Deine Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Glaube an Deine Begabungen und nutze sie für Dein ganz persönliches Lebensglück. Geh‘ mit Liebe ans Werk und es wird Dir gelingen!

Es gibt kein dafür oder dagegen.

Der erste Schritt

Was erwartest Du nicht alles von Deinen Liebsten, den Kollegen, Nachbarn, Sportfreunden, Bekannten und Verwandten?

Liebe, Fürsorge, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Respekt, Achtung…

Dabei ist schon alles in Dir. Du musst es nur zulassen. Dich darauf einlassen und Dich anerkennen. Ohne Zweifel, ohne Vorbehalte und mit einem offenen Herzen.

Erwarte Veränderung nur dort, wo Du selbst bereit bist, den Anfang zu machen: Hinzusehen und zu erkennen. Vorzuleben, was Du Dir wünschst, Dir selbst zu geben, was Du vermisst.

Sei Dir selbst der beste Freund, schenke Dir ein fröhliches Lachen, achte Deine Person und respektiere all Deine Empfindungen. Sorge gut für dich, damit die Neuerungen, die Du Dir wünschst auch den rechten Weg zu Dir finden.

Du zögerst noch? Vielleicht hilft Dir dann diese Frage weiter:

„Wenn ich mich nicht liebe, wie sollte es dann jemand anders können?

Damaris Wieser

Erntezeit

Du hast ein Ziel und Du weißt, was Du willst und wohin es gehen soll. Aber ziehst Du Dein Vorhaben auch durch? Schaffst Du alle Voraussetzungen, damit die Früchte auch wachsen und gedeihen können?  Oder gibst Du beim ersten Hindernis auf?

Was fehlt Dir oder behindert Dich, um durchzuhalten und weiterzumachen?
Vielleicht sind es nur diese drei Dinge, die Du brauchst:

“Die eigentlichen Geheimnisse auf dem Weg zum Glück
sind Entschlossenheit, Anstrengung und Zeit.“

Dalai Lama

Es ist so einfach! Denn nur, wenn Du entschlossen unterwegs bist, wirst Du auch ankommen.
Nur, wenn Du Deine Zeit zielgerichtet investierst, anstatt sie zu verplempern, wirst Du sie auch optimal nutzen.
Und nur, wenn Du die Mühe nicht scheust, wirst Du nach getaner Arbeit auch ernten können.

Alles logisch, aber auch leicht?

Ja, denn das Ziel zu erreichen, glücklich zu sein, ist jede Mühe wert!

Wind of change

Wie reagierst Du auf den Wandel, der Dein Leben wiederholt kreuzt? Gibst Du allen Neuerungen eine Chance?

Und es geht nun nicht um die Art von Wende, die Du selbst herbeigeführt hast!
Beispiele gefällig? Du wirst versetzt, Dein Vermieter kündigt Dir die Wohnung, Dein Auto ist frisch über den TÜV und gibt dann restlos den Geist auf oder Deine Waschmaschine geht kaputt.

Keines der genannten Themen wird spontane Begeisterungsstürme in Dir hervorrufen, denn jedes einzelne zwingt Dich, meist sehr kurzfristig, Deinen Alltagsablauf zu verändern, eventuell ‚zurück auf Los‘ zu gehen.

Zurücklehnen und alles beim Alten zu belassen ist keine der Auswahlmöglichkeiten – Du musst Entscheidungen treffen und handeln.

Was wirst Du tun? Wie gehst Du vor?

“Wenn der Wind der Veränderung weht,
bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“

Chinesisches Sprichwort

Was hört sich ganz spontan besser für Dich an?

Lass Dich vom Wind tragen. Nutze seine Kraft für Deine Ziele!

Kerkere Dich nicht ein, sondern nutze bereitwillig die überraschende Chance, die sich Dir aus den neuen Gegebenheiten bietet.
Ergreife die Initiative und mach endlich das, was Du schon längst machen wolltest:

Such Dir einen neuen Job. Miete oder kaufe endlich ein Häuschen. Fahre Fahrrad, Bus & Bahn und ersetze den alten Benzinfresser.

Egal was Du tust und wofür Du Dich entscheidest – tu‘ es aus vollem Herzen. Es ist DIE Gelegenheit! Vielleicht schaffst Du es sogar, dankbar für sie zu sein?

Erfahrungen

Wir glauben Erfahrungen zu machen,
aber die Erfahrungen machen uns.“

Eugène Ionesco

Alles was passiert, passiert durch Dich und mit Dir: Egal was Du tust oder unterlässt, es verändert Dich.

Auch nicht entscheiden ist entscheiden. Macht es Dich zufriedener?

Du kannst richtige Entscheidungen treffen – oder auch falsche. Das ist Leben und was dann geschieht, prägt Dich. In jeglicher Hinsicht. Wichtig ist, dass Du selbst entscheidest, ganz aktiv, denn nur dann lebst Du auch selbstbestimmt.

Wir glauben Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns. Ein Satz, den Du Dir immer mal wieder ins Bewusstsein rufen solltest…

Erfahrungen sind keine Zufälle, kein plötzlicher Regenschauer oder Sonderangebot, das plötzlich auf Deinem Weg auftaucht.

Alle Erfahrungen sind Ergebnisse Deines Handels. Allein oder in Aktion mit anderen. Wie man in den Wald hineinruft…

Überlege also, was Du willst und wie Du dorthin kommen kannst.

Achte darauf Deine Gedanken auf das Gute auszurichten, handle mit Optimismus und gehe offen auf andere zu. Es wird sich alles in Deinem Leben wiederfinden.

Verrückt und glücklich

 

“Die höchste Form des Glücks
ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

Erasmus von Rotterdam

Du lachst? Das ist gut so, denn normal kann ja Jeder!

Also, was hast Du heute Ver-rücktes vor?
Was wolltest Du schon so lange tun und hast Dich nicht getraut, weil die Nachbarn, die Eltern, die Umstände es nicht zuließen?

Pfeif‘ doch einfach einmal auf alle (vielleicht auch von Dir selbst?) gemachten Vorgaben und leiste Dir etwas:

  • Kauf Dir ganz viele bunte Luftballons oder Lutscher oder Lampions
  • Schenke jemandem in der Fußgängerzone ein Eis
  • mach einem Fremden ein Kompliment
  • oder mach früher Feierabend und lege Dich einfach mal ins Gras
  • probiere einen Fummel in der nächsten Boutique an, den Du ’nie‘ tragen würdest

Trau‘ Dich und genieße es aus vollem Herzen! Das Glücksfeuerwerk in Deinem Innern wird Deinen Mut belohnen. Gönn es Dir!

Und wenn Du solches Verrücken in Deinen All-Tag einbaust, wird jeder einzelne zu einem Glückstag.